Trotzdem kommen einige durcheinander, wenn uns im Herbst eine Stunde geschenkt wird. Sollen wir nun zur gleichen Zeit ins Bett oder dürfen wir eine Stunde länger herumtrödeln?
Für Albrecht Vorster, Neurobiologe und Schlafforscher bringt die Zeitumstellung den Lebensrhythmus durcheinander. Im Herbst allerdings etwas weniger, als im Frühling, wenn uns eine Stunde fehlt.
«Es macht sicher keinen Sinn, nach der Zeitumstellung eine Stunde früher zu Bett zu gehen.» Wach im Bett liegen, ist für ein zeitiges Einschlafen kontraproduktiv.
RatgeberLeben & Liebe
Ratgeber Folgen
Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
Folgen von Ratgeber
50 Folgen
-
Folge vom 26.10.2026Umstellung von Sommer- auf Winterzeit ist einfacher als umgekehrt
-
Folge vom 23.10.2026Warum wir spenden und wie wir am besten SpendenSpenden: Die Freude am Geben steckt in uns Menschen und ist auch ein wesentlicher Bestandteil jeder Zivilisation. Kein Wunder also, dass der Zehnte oder Almosen in allen Weltreligionen zu finden sind. «Wir verstehen unter Philanthropie jede freiwillige Handlung für einen gemeinnützigen Zweck», sagt Georg von Schnurbein, Professor am Center for Philanthropy Studies an der Universität Basel. Und dieser Zweck sei sehr weit gefasst. Es gehe darum, dass jede Form menschlichen Helfens darunterfalle. «Das ist in jeder Zivilisation verankert. E geht darum über die eigene Familie, den eigenen Clan hinaus anderen Menschen helfe.» Kein Wunder hat Philanthropie Eingang in sämtliche Weltreligionen gefunden. «Das ist schlussendlich ein Grundwesenszug von Zivilisation.» Philanthropie sei zutiefst menschlich, sagt Schnurbein. «Man hilft auch Menschen, die man gar nicht kennt.» Trotzdem, geht es beim Spenden um das Spenden oder gar um den Spender oder die Spenderin? «Spenden bewirkt einen sogenannten ‘warm glow’», so der Experte. Das warme Gefühl entsteht schon bei kleinsten Beiträgen und kann auch nachhaltig wirken. Besonders dann, wenn man zum Beispiel eine Dankeskarte bekommt. Es muss ja nicht gleich ein ganzer Museumsflügel sein, der nach US-amerikanischen Grossspendern benannt ist.
-
Folge vom 22.10.2026Über die Ethik des SpendensStreng genommen und juristisch ist eine Stammzellen- oder eine Blutspende eine Körperverletzung. In diese kann man allerdings einwilligen. Umso wichtiger ist es, dass dies komplett freiwillig geschieht und es auch keine finanziellen Anreize gibt. «Aus ethischer Sicht, darf es deshalb keine Pflicht geben, zum Beispiel Blut zu spenden», sagt die Philosophin und Buchautorin Barbara Bleisch. Beim Spenden geht es vielmehr um moralisches Heldentum. Eine Pflicht hingegen könnte zu einem Vorwurf denjenign gegenüber führen, die sich gegen eine Spende entscheiden.
-
Folge vom 21.10.2026Blutstammzellenspenden wie geht das?Sich als Stammzellenspender oder Spenderin zu registrieren ist ganz einfach: Ein gründlicher Abstrich der Mundschleimhaut in der Backentasche reicht. Das kennt man aus Krimis. Und auch die Spende ist normalerweise eine einfache Sache. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass bei einer Blutstammzellenspende ins Rückenmark gestochen werde. Beteiligt ist aber das Knochenmark, das Stammzellen herstellt. Und diese werden dann über das Blut gespendet. «In der überwiegenden Zahl der Fälle bekommt der Spender oder die Spenderin Medikamente, welche die Produktion der Stammzellen anregen». sagt Oliver Kürsteiner, Leiter Swiss Blood Stem Cells beim Schweizerischen Roten Kreuz. Über eine längere Blutentnahme werden die ins Blut ausgeschwemmten Blutstammzellen gewonnen. Das Blut geht wieder zurück in den Körper der Spendenden. In nur 10 Prozent der Fälle werden Stammzellen aus dem Beckenknochen gewonnen.