Angst hat eine wichtige Funktion: Sie schützt uns vor Gefahren. Doch wo liegt die Grenze zwischen sinnvoller Vorsicht und übersteigerter Angst?
Psychiater und Psychotherapeut Michael Rufer erklärt, warum ein gewisses Mass an Respekt vor Höhe gesund ist – und wann das Warnsystem trotzdem aus dem Gleichgewicht gerät.
Gleichzeitig geben wir praktische Tipps: Wer lernt, Körpersignale richtig zu deuten, sich zu stabilisieren und den Fokus zu steuern, kann seine persönlichen Grenzen besser einschätzen, ohne sich einschränken zu lassen.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 11.06.2026Ist Höhenangst auch sinnvoll?
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Folge vom 10.06.2026Wann wird Höhenangst zum Problem?Ein mulmiges Gefühl ist normal – doch wann wird daraus ein echtes Problem? Höhenangst, die die Lebensqualität einschränkt. Wenn Wanderungen, Aussichtspunkte oder sogar Treppen gemieden werden. Was dann? Entscheidend ist, ob Vermeidungsverhalten entsteht. Denn genau das verstärkt die Angst langfristig. Gegensteuern kann man laut Angstexperten mit kleinen, kontrollierten Übungen, bewusstem Verweilen in der Situation und gezielter Atemtechnik. So kann sich der Körper beruhigen.
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Folge vom 09.06.2026Wie entsteht Höhenangst?Warum reagiert unser Gehirn bei Höhe manchmal mit Alarm? Oft stecken erlernte Muster oder frühere Erfahrungen dahinter, manchmal aber auch einfach ein überaktives Schutzsystem. Der Angstexperte erklärt SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni, warum unser Kopf Katastrophenszenarien entwickelt, obwohl keine reale Gefahr besteht. Und wir zeigen Lösungsansätze: Wer seine Gedanken bewusst lenkt und sich langsam an Höhe gewöhnt, kann dieses Muster Schritt für Schritt durchbrechen und verändern.
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Folge vom 08.06.2026Höhenangst oder Höhenschwindel?Zittrige Knie, Herzrasen oder ein flaues Gefühl im Bauch? Während Höhenschwindel ein körperlicher Effekt ist, ausgelöst durch fehlende visuelle Orientierung, entsteht Höhenangst im Kopf, durch Gedanken an mögliche Gefahren. Wir zeigen im Ratgeber, wie man beides erkennt und warum es auch wichtig ist, in gewissen Situationen Höhenangst zu haben. Wenn man den Blick bewusst auf nahe Fixpunkte richtet und dem Körper Stabilität gibt, kann Schwindel reduziert werden. Höhenangst kann durch persönliche Probleme entstehen oder ist durch die Eltern weitergegeben worden. Bei Höhenangst muss man sich dem «Problem» immer wieder stellen und so die Angst «abtrainieren».