Einige sind seit Neujahr fleissig dran und verzichten seit Neujahr auf jeglichen Alkohol. Andere trinken trotzdem mal ein Gläschen. Der Dry January bringt in jedem Fall etwas: Man reflektiert den eigenen Alkoholkonsum.
Klar trinke er auch ab und zu ein Glas Alkohol, sagt der Gastroenterologe am Berner Inselspital Yves Borbély. Klar ist aber auch, die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt den Verzicht auf jeglichen Alkohol.
Interessant ist für den Mediziner Borbély, dass vor allem gesundheitsbewusste Menschen den Dry January machen und auch durchhalten.
RatgeberLeben & Liebe
Ratgeber Folgen
Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
Folgen von Ratgeber
50 Folgen
-
Folge vom 23.01.2026Die Leber und der Alkohol - bringt's der Dry January?
-
Folge vom 22.01.2026Die Hepatitis: Wenn die Leber sich viral entzündetBei der Hepatitis kann man munter durchbuchstabieren: A, B, C, D und E gibt es. Während Hepatitis A in unseren Breitengraden eine Reisekrankheit ist, werden bei uns am meisten die Hepatiden B und C diagnostiziert. Gegen Hepatitis A wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Impfung für diejenigen empfohlen, welche in exotische Länder reisen.
-
Folge vom 21.01.2026Die Leberzirrhose - wenn die Leber schrumpftWie oft hat man schon von der Leberzirrhose gehört, aber trotzdem weiss man als Laie gar nicht so genau, was das ist. Anhaltende Entzündungen schädigen die Leber, was zu einer Vernarbung derselben führt. Schlussendlich verliert die Leber ihre Funktionsfähigkeit. Die Leber ist ein regenerationsfähiges Organ. Allerdings bleiben die Narben, sagt Yves Borbély. Er ist Gastroenterologe am Berner Inselspital. Übergewicht, ein erhöhter Blutzucker und allen voran der Alkohol setzen der Leber zu, bis es eben zu einer Leberzirrhose kommen kann. Deshalb ist damit einhergehend stets eine Änderung der Lebensgewohnheiten geboten.
-
Folge vom 20.01.2026Fettleber: So schützen Sie Ihre Leber vor VerfettungSie ist regenerationsfähig, man kann bis zu 70 Prozent ihres Volumens wegschneiden, aber sie kann auch verfetten. Rund um das Organ Leber kann sich Fett legen, aber auch innerhalb desselben bilden. Das hat viel mit dem heutigen Lebensstil zu tun. Das Fiese daran: Man spürt sehr lange nichts davon. Die Fettleber hat in unseren Breitengraden viel mit unserem Lebensstil zu tun: Wir essen zu viel, sind ein paar Kilo zu schwer und konsumieren immer mehr hochverarbeitete Lebensmittel, sagt der Gastroenterologe am Inselspital Bern, Yves Borbély. Das Unberechenbare an der Krankheit ist, dass sie häufig gar nicht bemerkt wird. Deshalb empfiehlt der Experte, spätestens ab 50 Jahren einmal die Leberwerte bei der Hausärztin oder dem Hausarzt kontrollieren zu lassen.