Beim Ausfüllen der Steuererklärung geht nichts über eine gute Vorbereitung. Wer die nötigen Unterlagen bereithält, erledigt die leidige Pflicht mit Leichtigkeit.
Claudine Meichtry ist diplomierte Steuerexpertin und Treuhänderin. Im SRF 1-«Ratgeber» gibt sie Tipps und zeigt Kniffs, dank denen das Ausfüllen der Steuererklärung nicht zum Alptraum wird.
Alles fängt an mit der guten Vorbereitung der Unterlagen. Dies sind Punkte, die alle Steuerpflichtigen beachten können, um sich die Arbeit zu erleichtern:
- Kopie Vorjahres-Steuererklärung bereitlegen.
- Alle Belege (Lohn-/Rentenausweis, Bankbescheinigungen, Säule 3a, Krankenkasse, Hypothekarzinsen) ab Jahresbeginn systematisch sammeln – physisch oder elektronisch.
- Elektronische Steuerbescheinigungen sofort nach Jahresende aus E-Banking und Email-Postfach herunterladen und elektronisch ablegen.
- Original-PDFs (E-Steuerauszüge) verwenden, keine Kopien oder «selbstgemachte» PDFs.
- Fristverlängerung sofort beantragen, wenn gratis. Falls kostenpflichtig: Fristverlängerung erst kurz vor Ablauf kaufen und terminieren.
- Bei Statusänderungen (Heirat, Scheidung, Geburt, Todesfall, Umzug insb. bei Quellenbesteuerten): Arbeitgeber und Steuerbehörde informieren.
- Bei Kantonswechseln und komplexen Situationen (Todesfall, Hauskauf) professionelle Beratung durch Treuhänder/in oder Steuerexpert/in.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 23.02.2026Steuererklärung: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete
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Folge vom 20.02.2026Buddha kam aus der AskeseObwohl Buddha nichts mehr ass und so zu seiner Erleuchtung kam, wird im Buddhismus nicht gefastet. Aber man mässigt sich. Schliesslich meditiert weder ein voller noch ein leerer Bauch gerne. Buddha gelangte bei seiner Erleuchtung zur Erkenntnis, dass Achtsamkeit und Mässigung den Weg der Mitte weisen. Im Buddhismus wird deshalb zur Einkehr, und für einen achtsamen Umgang mit sich selbst und mit seinen Mitmenschen auf kleinere Portionen gesetzt.
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Folge vom 19.02.2026Im Hinduismus wird sehr individuell gefastetMan ist geneigt zu sagen, dass es im Hinduismus so viele Möglichkeiten gibt zu fasten, wie es Gottheiten in dieser Religion gibt. Fasten im Hinduismus ist freiwillig. Aber es wird gefastet. Sei es zu Ehren einer Gottheit wie Shiva oder Krishna. Es kann den ganzen Tag über gefastet werden und am Abend gibt es ein paar Früchte und etwas Milch. Oder man ernährt sich einen Tag vegetarisch und lässt das Fleisch weg. Auch das ist Fasten im Sinne des Hinduismus. Berühmt ist sicher das Fasten von Mahathma Ghandi, dem Kämpfer für Unabhängigkeit Indiens. Dieses mündete dann allerdings in einen Hungerstreit. Trotzdem hat Ghandi offenbar das Spirituelle seines anfänglichen Fastens Kraft gegeben, den Unabhängigkeitskampf fortzusetzen.
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Folge vom 18.02.2026Fasten im Judentum will versöhnen und dient der ReinigungAuch im Judentum wird gefastet. 25 Stunden lang, zum Beispiel an Jom Kippur. Oder kürzer von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Fasten dient im Judentum der Reinigung und soll mit Gott versöhnen.