Sich als Stammzellenspender oder Spenderin zu registrieren ist ganz einfach: Ein gründlicher Abstrich der Mundschleimhaut in der Backentasche reicht. Das kennt man aus Krimis. Und auch die Spende ist normalerweise eine einfache Sache.
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass bei einer Blutstammzellenspende ins Rückenmark gestochen werde. Beteiligt ist aber das Knochenmark, das Stammzellen herstellt. Und diese werden dann über das Blut gespendet.
«In der überwiegenden Zahl der Fälle bekommt der Spender oder die Spenderin Medikamente, welche die Produktion der Stammzellen anregen». sagt Oliver Kürsteiner, Leiter Swiss Blood Stem Cells beim Schweizerischen Roten Kreuz. Über eine längere Blutentnahme werden die ins Blut ausgeschwemmten Blutstammzellen gewonnen. Das Blut geht wieder zurück in den Körper der Spendenden. In nur 10 Prozent der Fälle werden Stammzellen aus dem Beckenknochen gewonnen.
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 21.10.2026Blutstammzellenspenden wie geht das?
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Folge vom 20.10.2026BlutspendenEinige machen es regelmässig, andere gar nicht und die Dritten möchten gerne mal, aber wissen gar nicht so recht, was die Anforderungen sind. «Um Blut zu spenden, muss man volljährig sein und mindestens 50 Kilo wiegen», sagt Bernhard Wegmüller, Direktor Blutspende beim Schweizerischen Roten Kreuz. Frauen dürfen dreimal pro Jahr spenden und Männer viermal. Wer kennt sie nicht, die Aufrufe vor Feiertagen, Blut zu spenden. Braucht es da mehr Blut? «An Festtagen brauchen wir nicht mehr Blut, allerdings ist die Spendenbereitschaft rund um Feiertage geringer, weil man da schon viel um die Ohren hat.» Eine Blutspende muss immer freiwillig sein. Und natürlich unentgeltlich – für den Spender und die Empfängerin.
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Folge vom 19.10.2026OrganspendeMuss ich Widerspruch einlegen, wenn ich meine Organe nicht hergeben will? Die Regelung wird voraussichtlich 2028 in Kraft treten. Das Wichtigste ist: Mit Angehörigen sprechen, sodass man den Willen des Partners oder der Partnerin kennt und in deren Sinne entscheiden kann. Dabei teilt man am besten auch gleich mit, was der eigene Wille ist. Man kann beim Spenden immer auch Ausschlüsse machen. Und haben Sie gewusst, dass es auch eine Lebendspende gibt?
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Folge vom 16.10.2026Mit KI lernenWas tun Sie, wenn Sie lernen wollen, wie man Kuchenteig selber macht, wie man das eigene Fahrrad repariert oder wenn Sie einen Text nicht verstehen? Schlagen Sie das nach, rufen Sie jemanden an, der es wissen könnte, oder fragen Sie eine künstliche Intelligenz? Immer mehr Menschen nutzen KI, um Neues zu lernen und alltägliche Fragen zu klären. Ein Kurs von Pro Senectute zeigt Seniorinnen und Senioren, wie sie KI im Alltag einsetzen können. Er gibt einen Überblick über verschiedene Anwendungsmöglichkeiten: vom Gestalten von Karten über das Übersetzen von Texten bis hin zu Speech-to-Text-Funktionen. Im Kurs geht es auch um mögliche Gefahren. Neben Falschinformationen besteht bei der Nutzung von KI auch das Risiko, dass digitale Angebote persönliche Kontakte ersetzen. Gerade für ältere Menschen kann das die Vereinsamung fördern. Denn die Gehirn- und Lernforschung zeigt: Am besten lernen wir durch menschliche Verbindungen. KI kann unterstützen, aber den Austausch mit anderen Menschen nicht ersetzen.