Sie ist unser grösstes Stoffwechselorgan und natürlich im Dry January ein Thema. Es ist aber wichtig, das ganze Jahr über gut zur Leber zu schauen.
Beim Gespräch über die Leber kommt der Gastroenterologen am Inselspital Bern, Yves Borbély, richtiggehend ins Schwärmen. Denn die Leber kann einiges, was andere Organe nicht können: «Sie ist regenerationsfähig und man kann bis zu 70 Prozent von ihr entfernen und sie wächst wieder nach.»
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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
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Folge vom 19.01.2026Die Leber, das spannende Organ
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Folge vom 16.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – Nützlinge aussetzenManche Schädlinge sitzen versteckt an den Stängeln und unter den Blättern der Zimmerpflanzen. Hier helfen besondere Nützlinge: die Raubmilben. Es gibt Schädlinge, welche im Verborgenen an den Stängeln und unter den Blättern der Zimmerpflanzen sitzen, wie die Spinnmilben und die Larven der Thripse. Spinnmilben sind kleinste Spinnentiere, von blossem Auge nur als winzige Punkte erkennbar. Sie vermehren sich schnell und saugen Pflanzensaft. Das schwächt die Zimmerpflanze, die Blätter rollen sich ein und fallen ab. Deutlich erkennbar sind die Saugstellen: Die Blätter sind silbrigweiss gesprenkelt und oft sind in den Blattachseln feine Spinnfäden zu erkennen. Thripse sind winzig kleine Insekten, die sich rasch vermehren. Die Larven saugen an der Blattunterseite Pflanzensaft, die erwachsenen Tiere können fliegen und andere Zimmerpflanzen befallen. Die Blätter der Zimmerpflanzen bekommen helle Flecken und braune Ränder, der Befall schwächt die Zimmerpflanze. Hier helfen besondere Nützlinge: die Raubmilben. Es gibt zwei verschiedene Arten: Die eine frisst Spinnmilben, die andere Thripse. Raubmilben suchen auf der Pflanze aktiv nach ihrer Beute und saugen diese aus. Sie sind auf eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60% angewiesen. Ganz wichtig für einen erfolgreichen Einsatz von Raubmilben: Zusammen mit dem Aussetzen der Nützlinge immer auch alle zwei Tage die Pflanzen mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser besprühen.
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Folge vom 15.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – Fliegende Schädlinge einfangenSchädlinge werden vom Sommeraufenthalt im Freien mit ins Haus geschleppt, beim Lüften hereingeweht oder mit der Erde eingebracht. Je grösser die Population an Trauermücken, Thripsen oder Blattläusen, desto schwieriger die Bekämpfung. Manchmal hilft duschen, manchmal fallenstellen. Viele Schädlinge wird man schon los, wenn man die Pflanze abduscht (s. Ratgeber vom Dienstag). Das erste Gebot gegen Schädlinge lautet aber: Frühzeitig bekämpfen, bevor sich grosse Populationen bilden! Am einfachsten sind die auffliegenden Insekten zu entdecken. Die meisten können mit Klebefallen weggefangen werden. Blattläuse: Die erwachsenen Insekten fliegen von einer Pflanze zur anderen und vermehren sich dort rasch. Sie saugen Pflanzensaft und sondern klebrigen Saft ab. So schwächen sie die Pflanzen und auf den klebrigen Blättern bilden sich schwarze Pilzrasen. Was tun: Pflanzen abduschen, gelbe Klebfallen aufhängen, die erwachsenen Insekten fliegen drauf. Trauermücken: Schwarze Mücken, welche um die Pflanzen schwirren, legen ihre Eier in die feuchte Erde. Die geschlüpften Larven fressen an den Wurzeln, was die Zimmerpflanze enorm schwächt. Was tun? Gelbe Klebefallen aufhängen die Trauermücken fliegen darauf Erdschicht ca. 3 cm hoch mit Steinchen abdecken, damit die Mücken keine Eier mehr ablegen können. Thripse: Winzige, gelbliche Insektenlarven, die auf der Blattoberseite viele silbrige, helle Sprenkel verursachen. Die ausgewachsenen Thripse fliegen zu den nächsten Pflanzen, saugen an den Blättern. Junge Blätter verkrüppeln und die Zimmerpflanzen werden geschwächt. Was tun? Ausgewachsene Thripse fliegen auf blaue Klebefallen.
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Folge vom 14.01.2026Wellness für Zimmerpflanzen – Lichtmangel, Zugluft & kalte FüsseZimmerpflanzen haben bei guter Pflege und geeignetem Standort genügend Abwehrkräfte gegen Pilz- und Schädlingsbefall. Doch wenn der Standort nicht optimal ist, werden die Schäden spätestens im Januar offensichtlich. Lichtmangel: · Junge Triebe sind sehr dünn, lang und auffallend heller als die übrigen Blätter und Stängel z.B. beim Zyperngras und knicken. Was tun? · Die Zimmerpflanze heller stellen und immer wieder auf Schädlingsbefall kontrollieren, denn die dünnen Triebe werden gerne von Blattläusen befallen. · Erst Ende Februar die Triebe zurückschneiden, dann kommen junge, kräftige Triebe nach. Kälte und Zugluft: · Birkenfeige lässt viele, oft noch grüne Blätter fallen. Es können Blattflecken auftreten. Was tun? · Zimmerpflanze an einen vor Zugluft geschützten Ort stellen. «Kalte Füsse»: · Vergilbende, rötlich werdende Blätter, Triebe fallen um, schlaffer Eindruck, weil die Wurzeln faulen Was tun? · Bei geringem Befall sofort Abhilfe schaffen und Standort wechseln, neu eintopfen, dabei faulende Wurzeln zurückschneiden. · Ansonsten leider ab in die Grünabfuhr. Achtung: Manchmal ist auch alles in Ordnung, einige Blätter sind natürlicherweise abgestorben und die Pflanze ist kerngesund. In diesem Fall vergilbte, gefleckte oder vertrocknete Blätter abschneiden.