Hund, Katze und Co. erlernen die Kommunikation mit dem Menschen, der sie betreut. Sie können uns unter Umständen gezielt mitteilen, was sie wollen – und wir gehorchen.
Haustiere kommunizieren sehr intensiv mit ihren Menschen. Sie lernen schnell, welche Laute und Gesten zum Erfolg führen – sei es Futter oder Aufmerksamkeit.
Diese Fähigkeit ist weniger angeboren als vielmehr clever erlernt, weil sie dem Tier einen Profit bringt. Laut Verhaltensbiologin Marianne Heberlein wird der Mensch so oft zum «Butler» seines Tieres.
Obwohl es keine Sprache im menschlichen Sinn ist, entsteht eine äusserst effektive Verständigung, die auf gegenseitigem Lernen beruht.
RatgeberLeben & Liebe
Ratgeber Folgen
Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen. Die Sendung soll anregen, aufklären und motivieren, etwas Neues auszuprobieren.
Folgen von Ratgeber
50 Folgen
-
Folge vom 12.05.2026Wie Haustiere uns manipulieren – Die Tricks von Hund und Katze
-
Folge vom 11.05.2026Die vielfältige Sprache der TiereTiere kommunizieren ständig – aber nicht mit Worten. Ihre Sprache besteht aus Körperhaltung, Lauten und Gerüchen und ist überlebenswichtig. Eine Verhaltensbiologin erklärt die komplexen Signale der Tierwelt. Für Tiere ist Kommunikation eine zentrale Angelegenheit, egal ob sie in Gruppen oder allein leben. Sie dient der Partnersuche, der Vermeidung von Konflikten und dem Austragen von Rangkämpfen. Dabei nutzen sie ein ganzes Arsenal an Werkzeugen: Körpersprache, Lautäusserungen und Geruchsmarkierungen. Einzelne Signale, wie ein wedelnder Schwanz, reichen für eine Deutung oft nicht aus. Erst das Zusammenspiel verschiedener Zeichen ergibt ein klares Bild. Während die Grundlagen der Kommunikation angeboren sind, werden die Feinheiten im Laufe des Lebens erlernt.
-
Folge vom 08.05.2026Militär in der Schweiz: Die Rechte von Soldatinnen und SoldatenWer im Militärdienst ist, hat klare Rechte – vom Kündigungsschutz über Versicherungen bis zum Rechtsstillstand. Und auch Dispensationen und gesundheitliche Probleme sind geregelt. Gegen 20'000 junge Menschen absolvieren jährlich eine Rekrutenschule. Dazu kommen Zehntausende Schweizerinnen und Schweizer, die WKs und andere Kurse absolvieren. Doch welche Rechte gelten während des Militärdienstes? Der Chef des Sozialdienstes der Armee erklärt, welche Unterstützung es bei privaten oder medizinischen Problemen gibt, wie Militärversicherung und Haftung geregelt sind und warum während dem Militärdienst Kündigungsschutz und Rechtsstillstand gelten. Auch bei Überforderung oder persönlichen Krisen stehen vertrauliche Anlaufstellen zur Verfügung.
-
Folge vom 07.05.2026Wann sich der Gang zur Ombudsstelle lohntWer Ärger mit kantonalen oder kommunalen Behörden hat, kann sich an die Ombudsstelle wenden. Das Verfahren ist niederschwellig – und oft der erste sinnvolle Schritt. An eine Ombudsstelle können sich Privatpersonen wenden, die Probleme mit kantonalen Behörden, Bezirken oder bestimmten Gemeinden haben. Das Verfahren ist kostenlos, formlos und ergebnisoffen. Wichtig ist die Bereitschaft zum Dialog. Im Unterschied zu Rechtsmitteln geht es nicht um Sieg oder Niederlage, sondern um Vermittlung. Empfehlung: lieber einmal zu früh als zu spät Kontakt aufnehmen – oft lassen sich Konflikte so pragmatisch und fair lösen, sagt der kantonale Zürcher Ombudsmann und bisherige Präsident der Verein der parlamentarischen Ombudspersonen in der Schweiz, Jürg Trachsel.