Mode kann ein wichtiger Bestandteil von kultureller Identität sein und eine Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit auszudrücken. Und so kann Mode auch durchaus eine politische Dimension bekommen, sagt die junge Pforzheimer Mode-Designerin mit tamilischen Wurzeln Abarna Kugathasan. Sie und ihr Team möchten mit dem eigenen Label „Kitschy Couture“ Geschichten transkultureller Identität erzählen und Diversität feiern – aber auch nicht verschweigen, was es heißt, in Deutschland als junger Mensch mit Migrationshintergrund aufzuwachsen. Und sie haben damit Erfolg!
Kultur & Gesellschaft
SWR2 am Samstagnachmittag Folgen
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
Folgen von SWR2 am Samstagnachmittag
99 Folgen
-
Folge vom 07.03.2026Mode mit gesellschaftspolitischer Botschaft – „Kitschy Couture“ aus Pforzheim
-
Folge vom 07.03.2026Eine rheinhessische Familiendynastie unter Hitler: Christina Strunck und ihr Buch „Die Aufsteiger“Wie sehr war die eigene Familie im Nationalsozialismus involviert? Diese Frage treibt viele Menschen um, mit Furcht vor den Antworten. Die Kunsthistorikerin Christina Strunck hat mutig erforscht, wie ihr Urgroßvater und seine fünf Kinder unter Hitler agiert haben. Die Familie besaß eine große Firma in Sprendlingen in Rheinhessen, die gut durch die Kriegszeit kam – warum? Wie weit gingen ihr Urgroßvater und seine Söhne? Christina Strunck ist bei ihrer Recherche auf viele beunruhigende Indizien gestoßen und musste gleichzeitig feststellen, dass Schwarz und Weiß hier keine passenden Kategorien sind.
-
Folge vom 07.03.2026„Glückseligkeit“ – erklärt von Sandra RichterSchon in der Antike wurde ein heftiger Streit um die Definition des Begriffs geführt. Im Gegensatz zum „schnöden“ Glück, bei dem auch Fortuna ihre Hand im Spiel haben kann, ist die Ausgangslage bei der Glückseligkeit deutlich komplizierter. Die Stoiker wollten die Glückseligkeit unbedingt an eine disziplinierte Lebensführung geknüpft sehen und Kant stellte die berechtigte Frage, ob wir überhaupt glückseligfähig seien. Für die Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach Sandra Richter scheint Epikurs Annäherung stimmig, der Glückseligkeit als tiefe innere Zufriedenheit verstand.
-
Folge vom 07.03.2026Walle Sayer: Etwas wie ein Koffer, aus dem ein Hemdzipfel schautWalle Sayer gehört zu den Stimmen, die zeigen, dass Lyrik keine große Inszenierung braucht. Sayers Gedichte sind poetischer Minimalismus, reduziert auf das Wesentliche. Durch die schnörkellose Form zeigen sie auch Nebensächliches oft mit überraschender Klarheit und Nachdruck.