Der Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht 2026 an Nadja Küchenmeister. Ihr Gedichtband „Der Große Wagen“ ist laut Jury die herausragende Neuerscheinung des Jahres 2025.
Der nun ausgezeichnete Gedichtband „Der große Wagen“ ist bereits der vierte der Autorin Nadja Küchenmeister. In ihm blättert die Lyrikerin Erinnerungen an ihre Kindheit in Ost-Berlin auf und spürt in Lissabon einer verlorenen Liebe nach. Für die großen Themen Vergänglichkeit, Verlust und Abschied findet Nadja Küchenmeister einen ganz eigenen Tonfall zwischen Großstadtblues und filigranen Sprachminiaturen.
Verliehen wird der Preis am 10. April 2026 in Staufen im Breisgau.
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Folge vom 24.01.2026Peter-Huchel-Preisträgerin 2026 Nadja Küchenmeister
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Folge vom 24.01.2026Wo deutsch und sorbisch sich berühren: Lyrik von Róža DomašcynaIn der Lausitz sprechen die Menschen deutsch und sorbisch, eine westslawische Sprache, die dem Slowakischen ähnelt. Die Lyrikerin Róža Domašcyna schreibt ihre Gedichte in beiden Sprachen. In ihrem neuen Lyrikband „Unterm weißleinenen tuch“ präsentiert sie Gedichte aus 30 Jahren. Darin erzählt sie auf ihre ganz persönliche Weise davon, wie das Aufwachsen mit zwei Sprachen sie bis heute prägt.
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Folge vom 24.01.2026„Healing Songs“ von Henri Texier – Streifzug durch 60 Jahre AusnahmekarriereDieser Mann hat Jazzgeschichte geschrieben – als Komponist, Kontrabassist und Orchesterleiter drückte der Franzose unzähligen Stücken seinen Stempel auf. Einige seiner Kompositionen sind schon jetzt Klassiker des Genres. Mit fast 81 Jahren blickt Texier musikalisch zurück und serviert mit einem exquisit besetzten Quintett seine Lieblingstitel. Allesamt außergewöhnlich interpretiert, alle mit zeitloser Tiefe sagt unser Jazzspezialist Georg Waßmuth und spricht eine eindeutige Hörempfehlung aus.
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Folge vom 24.01.2026„Wenn‘s kitschig wird, tret ich den Rückzug an“ – Ulla MeineckeDie Dichterin, Autorin und Sängerin Ulla Meinecke besticht durch ihre signifikante, leicht rauchige Stimme und treffgenaue Wortwahl. Mark Twain sei ihr großes dichterisches Idol, erzählt sie. In ihren Liedern geht es immer um Beziehungen und Lebensgefühl, immer voller Emotion, aber niemals kitschig. Vor fast 50 Jahren wurde sie von Udo Lindenberg für die Bühne entdeckt. Bis heute arbeiten die beiden regelmäßig zusammen. „Das ist wie Familie“ sagt Ulla Meinecke. „Wir kennen uns so lange und so gut“. Das gilt auch für den Multiinstrumentalisten Reinmar Henschke. Mit ihm steht sie beim aktuellen Programm „Bessere Zeiten“ auf der Bühne.