Tintenfisch ist in vielen Küchen dieser Welt zu finden: in der südeuropäischen Mittelmeerküche, aber auch in der asiatischen und afrikanischen Küche. Doch seine Zubereitung ist nicht ganz einfach. Wir alle kennen das Problem: Er wird schnell gummiartig und schwer genießbar, wenn man seine Garzeit nicht kontrolliert. Warum das so ist und wie man es verhindern kann, erklärt unser Genussforscher Prof. Thomas Vilgis. Als Physiker kennt er ganz genau die Ursachen von Küchen-Katastrophen. Zudem hat er ein leckeres sommerliches Tintenfischrezept mitgebracht, bei dem die Tuben mit Couscous gefüllt werden. Fein abgeschmeckt mit außergewöhnlichen Gewürzmischungen – mit der trockenen Mischung Ras-El-Hanout und mit Harissa, einer feurig-scharfen Paste.
Kultur & Gesellschaft
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 27.06.2026Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis – Sommerliche Tintenfischtuben, gefüllt mit Couscous
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Folge vom 27.06.2026Ingeborg Bachmann, die WiderspenstigeIngeborg Bachmann gilt als eine der großen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, ihre Werke zählen zur Weltliteratur. Doch sie gelten auch als schwer verständlich, kompliziert, nicht leicht zugänglich. Gerade das macht Bachmanns Lyrik besonders aktuell, sagt die Literaturwissenschaftlerin Ingeborg Gleichauf. Da die Lyrik ein Höchstmaß an Irritation möglich mache, habe jeder Leser und jede Leserin die Aufgabe, selbst Assoziationen zu finden und sich auf Bachmanns Gedichte immer wieder neu einzulassen. Exemplarisch zeigt Gleichauf das an Ingeborg Bachmanns Gedicht „Eine Art Verlust“.
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Folge vom 27.06.2026Mutiges Experiment: „Crossing Currents” vom Trio Little NorthDas dänische Pianotrio Little North ist bekannt für seinen besonderen Klang: klare Melodien, kollektive Improvisation und ein feiner Sinn für gemeinsames Erzählen kennzeichnen seinen Stil. Für „Crossing Currents” sind die drei Musiker nach New York gereist, um sich dort mit dem amerikanischen Vibraphonisten Joel Ross und dem schwedischen Saxofonisten Hannes Bennich für Aufnahmen zu verabreden. Dabei traf der Sound von Little North auf rhythmische Energie und produktive Unruhe. Entstanden ist ein Album über musikalische Strömungen, die sich kreuzen - aber auch über Rollen, Reibung und die Frage, wie sich ein eingespieltes Ensemble verändern kann, ohne sich selbst zu verlieren. „Crossing Currents” ist ein mutiges und gelungenes Experiment, meint unsere Jazzkritikerin Fanny Opitz.
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Folge vom 27.06.2026„Das schönste aller Leben“ – Debütroman von Betty BorasTheresia und Vio – zwei Frauen, die drei Jahrhunderte trennen. Ihre Geschichte ist eng mit der Banater Erde verbunden. Und mit der Frage, wie sie das enge Korsett aus gesellschaftlichen Erwartungen und Vorstellungen von Schönheit sprengen können. Von ihnen erzählt Betty Boras in ihrem Debütroman „Das schönste aller Leben“.