Statt Schinken landen kräftig angeröstete Zucchini auf dem Brot, dazu würziger Käse und ein Spiegelei mit flüssigem Eigelb. Genussforscher und Physiker Thomas Vilgis erklärt, warum Röstaromen und Rauchsalz unser Geschmacksempfinden so zuverlässig triggern – und warum ein Klassiker manchmal eine neue Interpretation verdient hat.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 am Samstagnachmittag Folgen
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 15.08.2026Kochen mit Genussforscher Thomas Vilgis: Vegetarischer Strammer Max
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Folge vom 15.08.2026Gerrit Engelke: LokomotiveWas er wohl für eine Lokomotive vor Augen hatte, als der Lyriker Gerrit Engelke im Jahr 1912 sein Gedicht „Lokomotive“ verfasste? Die Dampflok-Fans Helmut und Hans Sieber vermuten: „Sechzehn rote Räderpranken, 20 Meter lang, 16 bar Überdruck - es kann nur eine preußische Lok gewesen sein, die der Hannoveraner zum Vorbild seiner Verse nahm.“
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Folge vom 15.08.2026Mit 63 zum Jazz-Debüt: Nikolaus Gelpke wagt den musikalischen NeustartMit Mitte 50 begann Nikolaus Gelpke, langjähriger Chefredakteur des mare-Meeresmagazins, Saxofon zu lernen. Jetzt, mit 63, veröffentlicht er sein erstes eigenes Jazzalbum: „Ålesund 63“.
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Folge vom 08.08.2026Erfrischender Dialog - „Jazz goes Baroque“ mit einem hochkarätig besetzten Jazz-QuintettIn der Reihe „Jazz At Berlin Philharmonic“ versetzen fünf Musiker barocke Kompositionen in die lebendige Sprache des zeitgenössischen Jazz. Ein hochkarätig besetztes Jazz-Quintett um den Cembalisten und Pianisten Bernd Lhotzky hat diese seit den 1960er Jahren existierende Tradition wiederbelebt und erneuert. In der Begegnung der beiden Epochen treffen Rhythmus und Improvisation des Jazz auf die faszinierenden Klangstrukturen des Barocks. Eine überzeugende Neuinterpretation - umgesetzt von Bernd Lhotzky (Cembalo), Emile Parisien (Sopransaxofon), Frédéric Couderc (Quer- und Blockflöte), Henning Sieverts (Kontrabass) und Eric Schaefer (Schlagzeug). Mitunter gelingt den Musikern ein freudiges Stimmgewirr, eine Körperlichkeit, die die Performances bei aller konzeptueller Aufladung erfrischend unmittelbar und zugänglich machen - meint unser Jazzkritiker Niklas Wandt.