Noah ist vierzehn und Taubenzüchter. Seine Tauben sind sein ganzer Stolz – und sie zu beobachten gibt ihm die nötige Ruhe in schwierigen Zeiten. Die Mudschahedin haben die Macht übernommen und Noahs Alltag ist bestimmt von Verboten, Einschränkungen und Regeln. Abbas Khider beschreibt in kurzen, klaren Sätzen und eindringlichen Bildern wie zerstörerisch eine Diktatur wirkt. Pascal Houdus verstärkt deren Wirkung durch seine zurückhaltende Interpretation.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 am Samstagnachmittag Folgen
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 21.03.2026Zurückgenommen: Pascal Houdus liest „Der letzte Sommer der Tauben“ von Abbas Khider
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Folge vom 18.03.2026„Ballettwunder“ - Geschichte des Stuttgarter Balletts von John Cranko bis zur GegenwartNew York feierte das Stuttgarter Ballett der 1960er Jahre als „Ballettwunder“. Das Stadtpalais Stuttgart zeigt wie John Cranko mit dem Ensemble den modernen Tanz nachhaltig veränderte.
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Folge vom 14.03.2026Der Regisseur Dustin Loose und seine Erfolgsproduktionen bei den Grimme-PreisenMit „Die Nichte des Polizisten“ und „Die Affäre Cum-Ex“ beleuchtet Filmemacher Dustin Loose gesellschaftliche Missstände und wird dafür mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Wie wichtig Gerechtigkeit für den gesellschaftlichen Zusammenhang ist, sagt er in SWR Kultur.
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Folge vom 14.03.2026„UNSPOKEN“ von Julie CampicheDas neue Album von Julie Campiche ist ihr erstes Soloalbum und ein interessantes Projekt, das ihr Verständnis vom Jazz deutlich macht: für die 1983 in Genf geborene Harfenistin und Komponistin ist der Jazz eine gesellschaftskritische Kunstform. „Unspoken“ beschäftigt sich mit den Themen Gleichberechtigung, Gender und Feminismus. Der Titel „Anonymous“ beispielsweise bezieht sich auf den Satz von Virginia Woolf „For most of History, Anonymous was a Woman”. Dieses Zitat lässt Campiche von vielen Frauen aus verschiedenen Ländern sprechen und vereint die Stimmen zu einem Chor. Julie Campiche hat mit „Unspoken" ein einzigartiges feministisches Manifest geschaffen, das aufhorchen lässt und die Frau ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt, schwärmt unsere Jazzkritikerin Marlene Küster.