In der Lausitz sprechen die Menschen deutsch und sorbisch, eine westslawische Sprache, die dem Slowakischen ähnelt. Die Lyrikerin Róža Domašcyna schreibt ihre Gedichte in beiden Sprachen. In ihrem neuen Lyrikband „Unterm weißleinenen tuch“ präsentiert sie Gedichte aus 30 Jahren. Darin erzählt sie auf ihre ganz persönliche Weise davon, wie das Aufwachsen mit zwei Sprachen sie bis heute prägt.
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Kultur & Gesellschaft
SWR2 am Samstagnachmittag Folgen
Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
Folgen von SWR2 am Samstagnachmittag
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Folge vom 24.01.2026Wo deutsch und sorbisch sich berühren: Lyrik von Róža Domašcyna
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Folge vom 24.01.2026Kochen mit Genussforscher Thomas Vilgis – Gebratenes Knochenmark auf Pumpernickel mit GemüseKnochenmark ist ein wahres Superfood und strotzt nur so vor Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren, sagt der Fachmann. Natürlich sollten die Rinderknochen von Tieren aus Weidehaltung stammen. Dann kann man das Mark guten Gewissens verwenden und daraus mit Pumpernickel und Gemüse eine schmackhafte Mahlzeit zaubern. Das Mark wird gebraten. Dabei schmilzt die äußere Schicht weg, und in diesem Fett kann man sowohl das Gemüse als auch das Pumpernickel braten. Aus den „leeren“ Knochen kann man anschließend eine gehaltvolle Brühe kochen – am besten im Ofen bei niedriger Temperatur und reichlich Zeit.
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Folge vom 24.01.2026„Healing Songs“ von Henri Texier – Streifzug durch 60 Jahre AusnahmekarriereDieser Mann hat Jazzgeschichte geschrieben – als Komponist, Kontrabassist und Orchesterleiter drückte der Franzose unzähligen Stücken seinen Stempel auf. Einige seiner Kompositionen sind schon jetzt Klassiker des Genres. Mit fast 81 Jahren blickt Texier musikalisch zurück und serviert mit einem exquisit besetzten Quintett seine Lieblingstitel. Allesamt außergewöhnlich interpretiert, alle mit zeitloser Tiefe sagt unser Jazzspezialist Georg Waßmuth und spricht eine eindeutige Hörempfehlung aus.
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Folge vom 24.01.2026Gegen das Schweigen: Vera Teltz liest „Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104“ von Susanne AbelMargret und Hardy sind lange verheiratet, haben eine Tochter, eine Enkelin und eine Urenkelin. Sie kennen sich, seit sie Kinder sind. Mehr haben sie nie erzählt. Nicht von dem Kinderheim nach dem Zweiten Weltkrieg oder den strengen Nonnen, den Quälereien. Als ihre Enkelin in Konflikt mit dem Jugendamt gerät und sie ihre Urenkelin bei sich aufnehmen, kommen die Erinnerungen wieder hoch. Schauspielerin Vera Teltz liest diesen emotional anspruchsvollen Text mit großem Feingefühl und interpretatorischer Sicherheit.