Das tägliche Schreiben und Notieren ist für Hanns-Josef Ortheil wahrscheinlich wie Atmen, Essen oder Schlafen. Seit Kindheitstagen schreibt er Erlebnisse auf. Davon konnte er schon oft auch für sein literarisches Schaffen zehren. So auch im Roman „Schwebebahnen“, in dem er von seiner Grundschulzeit in Wuppertal erzählt. Gleichzeitig entwirft er dabei ein Bild von Deutschland in den 1950er Jahren, von dieser Zeit des Neuanfangs. Es sei gewesen, als habe er sich in die Kindheit zurück geträumt, erzählt der Autor. Das merkt man dem Text an: Eine leichte, feinfühlige Erzählung aus der Perspektive des Jungen, der seine ganz eigene Sicht auf die Welt hat.
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Ob Wochenende oder nicht, hier finden Sie immer die Stimmung eines entspannten Samstagnachmittags. Endlich Zeit für Dinge, für die sonst keine Zeit bleibt: Besuche bei Kunstschaffenden, Schriftsteller*innen und Musiker*innen, Literatur zum Lesen und Hören, DVDs und Blu-rays, Mode und Design, neue CDs vom Klassikmarkt. Das gibt es alles hier zum Nachhören, wann immer Sie möchten. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-am-samstagnachmittag/10001581/
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Folge vom 29.11.2025Zurück in die Kindheit - Hanns-Josef Ortheil und sein Roman „Schwebebahnen“
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Folge vom 29.11.2025Professionell: Chantal Busse liest „Die Assistentin“ von Caroline WahlDas ist ungewöhnlich: Caroline Wahls Roman gibt es jetzt in zwei Hörbuchfassungen, einmal als Autorinnenlesung und einmal interpretiert von der Schauspielerin Chantal Busse. Gut für das Buch, denn hier wird deutlich, dass nicht alle Autorinnen und Autoren selbst lesen sollten. Manche Lesungen aber sind sehr speziell und haben doch ihren eigenen Reiz.
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Folge vom 27.11.2025Die Erfolgsstory von Max Slevogt und Bruno CassirerDer pfälzische Impressionist Max Slevogt und der Berliner Verleger Bruno Cassirer führten drei Jahrzehnte eine kreative und produktive Partnerschaft. Diese Erfolgsstory erzählt jetzt die Sonderausstellung „Auf zu neuen Werken“ im Landesmuseum Mainz.
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Folge vom 22.11.2025Nähe und Ferne - Gedanken und Gedichte zur LiebeLiebe - das ist ein sehr großes Wort für die Lyrikerin Thea Caillieux, fast zu groß und auch zu schwer für ein Gedicht.