Seit knapp zwei Jahren herrscht Krieg im Gazastreifen. Zehntausende
Menschen sind gestorben. Fast zwei Millionen Menschen leiden weiterhin
unter der extremen Hungersnot und versuchen, in dem kleinen
Küstenstreifen zu überleben. Doch noch immer finden die Kämpfe zwischen
Israel und der Hamas kein Ende. Israel bereitet eine militärische
Großoffensive vor, um den Gazastreifen komplett zu kontrollieren und die
Hamas auszulöschen. In welchem Zustand die Terrororganisation ist,
und ob sie sich überhaupt besiegen lässt, ordnet ZEIT-Auslandsredakteur
Alexander Kauschanski ein.
Zwei Wochen vor den Kommunalwahlen hat die nordrhein-westfälische CDU
auf dem Landesparteitag in Bonn Ministerpräsident Hendrik Wüst erneut zu
ihrem Landesvorsitzenden gewählt. Bei der Wahl Mitte September werden
Wüst und seine Partei sich erneut beweisen müssen. Unterstützung im
Wahlkampf erhält Wüst von Bundeskanzler Friedrich Merz, der am heutigen
Montag zu seinem offiziellen Antrittsbesuch nach NRW kommt. Die Wahl
dürfte auch in Berlin genau verfolgt werden, gilt sie doch als erster
Stimmungstest für die schwarz-rote Regierung in Berlin. Zwar gilt die
schwarz-grüne NRW-Landesregierung unter Wüst als erfolgreich, weil sie
weitgehend geräuschlos regiert. Doch ein Selbstläufer dürfte die Wahl
für seine Partei trotzdem nicht werden. Was aus Sicht der CDU
schiefgehen kann, wie die bundesweite Krise der Grünen sich auf deren
Ergebnisse auf kommunaler Ebene auswirken könnte, und welche Rolle die
AfD in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland spielt, analysiert
Christian Parth aus dem Politikressort der ZEIT.
Und sonst so: ein Hoch auf die Feuerwehr!
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Krieg in Gaza: Lässt sich die Hamas besiegen?
Einnahme von Gaza-Stadt: "Sollen wir gehen und sterben, oder bleiben und
hungern"
Hungersnot in Gaza: So sieht Hunger aus
Großoffensive in Gaza: Das schlimmste aller Szenarien
CDU-Parteitag vor Kommunalwahl: Merz und Wüst stellen Kommunen
Finanzspritzen in Aussicht
Kommunalwahl NRW: SPD im Abstiegskampf
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2000 Folgen
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Folge vom 01.09.2025Warum sich die Hamas im Aufwind wähnt
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Folge vom 31.08.2025Ein Gipfel ohne den WestenIn der chinesischen Stadt Tianjin beginnt das Gipfeltreffen der Shanghai Cooperation Organization (SCO). Dem Bündnis gehören zehn Staaten an, darunter China, der Iran, Russland, Indien und Belarus. Zusammen repräsentieren die SCO-Staaten rund 40 Prozent der Weltbevölkerung. China, Russland und Indien treten dabei als Partner auf, konkurrieren aber zugleich um die Führungsrolle im Globalen Süden. Oft mit der Nato verglichen, geht es der Organisation weniger um militärische Verteidigung als um politische und wirtschaftliche Kooperation. Inwiefern der Gipfel auch ein Zeichen der Verschiebungen in der globalen Ordnung ist, ordnet Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT, ein. Mehr als 100 Tage nach Amtsantritt hat Raumfahrtministerin Dorothee Bär (CSU) ihre neue Abteilung noch immer nicht aufgebaut. Grund ist ein Zuständigkeitsstreit mit CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Dabei geht es auch um die Frage, wer künftig über die millionenschweren Fördertöpfe für den Mittelstand entscheiden darf. Industrie und Verbände drängen auf schnelle Klarheit, da im Herbst zentrale Entscheidungen der Esa anstehen. Wo genau das Problem liegt und wie dieses gelöst werden könnte, analysiert Politikredakteurin Lisa Caspari. Und sonst so: Musik zum Schokolade-Essen Moderation und Produktion: Elise Landschek, Moses Fendel, Constanze Kainz Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge Iran und China: Zweckgemeinschaft mit Grenzen Geschichte des Westens: Was macht den Westen aus? Unausgewogene Berichterstattung: Warum schauen wir nicht hin? Nato: Alle Nato-Mitgliedsstaaten erreichen 2025 das Zwei-Prozent-Ziel Dorothee Bär: Was ich gern früher gewusst hätte Dorothee Bär: Raumfahrtministerin – bisher nur auf dem Papier Katherina Reiche: Was hat sie zu sagen? Raumfahrtministerium: Raumschiff Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.08.2025Spezial zu 10 Jahren "Wir schaffen das": Die Geschichte von Sami und DaveDieser Beitrag ist Teil des ZEIT-Schwerpunkts "Haben wir es geschafft?" über ein Deutschland zehn Jahre nach Angela Merkels historischer Entscheidung. Dave Schmidtke steht mitten in der algerischen Sahara, als an einem Spätsommertag 2015 einige Bewohner des Flüchtlingslagers auf ihn zukommen, in dem er gerade als Freiwilliger arbeitet. Er könne stolz auf sein Land sein, sagen sie, auf Deutschland. Sie hätten im Radio von der Botschaft gehört, die die deutsche Bundeskanzlerin in die Welt gesendet hat: "Wir schaffen das!" In derselben Zeit sitzt der junge Iraker Sami Alwarar in seiner Heimat vor dem Fernseher und sieht Merkels Rede und die Bilder der Ankunft tausender Geflüchteter an deutschen Bahnhöfen. Ein paar Wochen später macht er sich selbst auf den Weg und flieht in einem überfüllten Boot über das Mittelmeer nach Europa. In Chemnitz treffen sich die beiden. Denn Sami ist in Not. In diesem Spezial von Was jetzt? blicken die beiden zurück auf diese aufwühlenden Wochen – und darauf, wie sich ihr Leben und das Land seitdem verändert haben. Moderation: Leonard Frick Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg Produktion: Markus Gläser Fragen, Kritik, Anregung? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weiterführende Links zur Folge: IAB-Bericht: 10 Jahre Fluchtmigration 2015: Was Integration fördert und was sie bremst DIW-Wochenbericht: Geflüchtete fühlen sich weniger willkommen in Deutschland Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Die distanzierte Mitte Umfrage zur Migration: Schaffen wir das noch? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.08.2025Wie dramatisch ist die Lage am Arbeitsmarkt?In Deutschland sind erstmals seit zehn Jahren laut der Bundesagentur für Arbeit wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos, die Quote liegt bei 6,4 Prozent. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht von einem "Armutszeugnis für die Reformverweigerung der vergangenen Jahre" und fordert einen Herbst der Reformen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sieht die Ursachen dagegen in weltwirtschaftlicher Unsicherheit und im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Als Lösung fordert sie Investitionen und Impulse für mehr Beschäftigung durch die Bundesregierung. Doch welche Branchen sind besonders betroffen? Und ist die Lage vergleichbar mit den frühen Nullerjahren unter Gerhard Schröder? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie dramatisch die Lage ist und was passieren muss, damit die Arbeitslosigkeit sinkt. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges verschwinden in der Ukraine immer wieder Zivilisten und tauchen später in russischer Gefangenschaft wieder auf. Insgesamt sollen seit Kriegsbeginn rund 16.000 ukrainische Zivilisten nach Russland verschleppt worden sein, mindestens neun von ihnen sind in Gefangenschaft gestorben. Unter ihnen sind Aktivisten, Lokalpolitiker und Journalisten wie Viktoriia Roshchyna. Die ukrainische Journalistin recherchierte in Russland, wurde dort festgenommen und starb in russischer Untersuchungshaft. Recherchen ergaben, dass sie dort höchstwahrscheinlich zu Tode gequält wurde. Warum nimmt Russland diese Menschen fest? Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik, erklärt im Podcast, welche Menschen Russland in der Ukraine gefangen nimmt und ob es Hoffnung auf einen Austausch dieser Zivilisten gibt. Und sonst so? Bei strömendem Regen im Freibad Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf mehr als drei Millionen Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts! Ukrainische Gefangene: Von Russland verschleppt, ohne Aussicht auf Freiheit Viktoriia Roshchyna : Zu nah dran Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.