Im Streit um die US-Zollpolitik gab es zwei Gerichtsurteile: Erst hat
das Bundesgericht für internationalen Handel in New York die verhängten
Importzölle der Trump-Regierung blockiert. Ein großer Teil der neu
erlassenen Zölle verstoße gegen die Verfassung, urteilte das Gericht,
binnen 10 Tagen solle die Regierung sie aufheben. Die US-Regierung ging
in Berufung und bekam prompt Recht: Das Berufungsgericht für den
Bundesbezirk Washington urteilte, die Importzölle dürften vorerst weiter
gelten. Heike Buchter, US-Korrespondentin der ZEIT in New York, ordnet
ein, welche Zölle genau von dem Urteil betroffen sind und wie es nun für
Trump und seine Zollpolitik weitergeht.
Plastik ist im Alltag überall – in der Verpackung im Supermarkt, im Auto
oder in der Spielzeugpuppe. In den Ozeanen schwimmen 263 Millionen
Tonnen Plastikmüll. Das Recycling der Überreste ist bisher weitgehend
gescheitert, nur neun Prozent der produzierten Kunststoffe werden
wiederverwertet. Der Rest wird verbrannt, deponiert oder verschmutzt die
Umwelt. Deutsche Chemikerinnen und Chemiker möchten die Situation
ändern. Sie forschen an einer neuen Recyclingmethode. Wie dieser neue
Prozess aussieht und ob das Müllproblem damit eingedämmt werden kann,
beantwortet Andreas Sentker aus dem Wissensressort der ZEIT.
Und sonst so: Wie der Klimawandel die Lebensmittelpreise steigen lässt
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Susanne Hehr, Miriam Mair
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
US-Zölle: Ein Urteil, das Trump die Grundlage für viele Zölle nimmt
Handelskonflikt: US-Gericht blockiert nahezu alle Zölle der
Trump-Regierung
Handel: Gericht stoppt US-Zölle – Abwarten in Berlin und Brüssel
Kunststoff: Wie werden wir das je wieder los?
Kunststoffe: Die Mikroplastik-Panik
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Folgen von Was jetzt?
1997 Folgen
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Folge vom 30.05.2025Hin und Her in der US-Zollpolitik
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Folge vom 29.05.2025Die Krise bei den Hilfslieferungen im GazastreifenBei der Verteilung von Hilfsgütern ist es im Gazastreifen zu Chaos gekommen. Nach Angaben von israelischen Mediendiensten haben Tausende Palästinenser ein Zentrum zur Verteilung von Lebensmitteln in Rafah gestürmt. Die Mitarbeiter der neu gegründeten Gaza Humanitarian Foundation hätten sich wegen des großen Andrangs kurzzeitig zurückziehen müssen, US-Wachleute feuerten sogar Warnschüsse ab. Laut dem UN-Menschenrechtsbüro ist ein Mensch bei dem Vorfall getötet worden, 47 weitere wurden verletzt. Wegen der Unruhen hat die Hilfsorganisation die Lieferungen vorerst wieder pausiert. Wie die Situation im Gazastreifen aussieht und warum die Gaza Humanitarian Foundation kritisiert wird, erklärt Christian Vooren aus dem Politikressort. Die USA setzen ab sofort Visaverfahren für ausländische Studierende aus. Der US-Außenminister Marco Rubio wies Botschaften und Konsulate an, vorerst keine Termine an Antragsteller für Studenten- oder Austauschvisa zu vergeben. Laut dem Außenministerium sollen zuerst Äußerungen von Kandidaten in sozialen Netzwerken stärker geprüft werden. Das betrifft besonders Studierende, die Palästinensern ihre Unterstützung ausdrücken oder Israel kritisieren. Diese können nach Angaben von Regierungsvertretern auch trotz gültiger Aufenthaltsberechtigung abgeschoben werden. Kritiker sehen durch die Regelung das Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht. Welche Konsequenzen das Vorgehen auch für deutsche Studierende hat, die in die USA gehen wollten, weiß Julian Schmelmer aus dem Campus-Ressort. Und sonst so? Eine historische Schatzsuche. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Liveblog: Krieg in Gaza: Hilfslieferungen nach Gaza werden vorläufig ausgesetzt Hunger in Gaza: Das steckt hinter dem umstrittenen Hilfskonzept für den Gazastreifen Gazakrieg: Palästinenser stürmen Lebensmittelverteilungszentrum in Rafah Gaza-Krieg: Bericht: Sturm auf Lebensmittel-Verteilungszentrum in Gaza US-Universitäten: USA stoppen Terminvergabe für Studentenvisa USA: US-Richterin stoppt Einschreibungsverbot für Ausländer in Harvard Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.05.2025Update: Deutschland und Ukraine wollen gemeinsam Waffen produzierenDeutschland hat der Ukraine Unterstützung bei der Raketenbeschaffung zugesichert. Beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine neue Form der militärischen Zusammenarbeit an. Konkret wollen die beiden Länder gemeinsam Waffen ohne Reichweitenbeschränkung produzieren. Mithilfe dieser weitreichenden Waffen könne sich die Ukraine "vollumfänglich verteidigen, auch gegen militärische Ziele außerhalb des eigenen Staatsgebiets", sagte Merz. Zur umstrittenen Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper wollte Merz sich dagegen nicht erneut äußern. Was es mit der neuen Form der Unterstützung auf sich hat und welche weiteren Vereinbarungen Merz und Selenskyj getroffen haben, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Das Bundeskabinett hat erste innenpolitische Veränderungen auf den Weg gebracht: So kündigte Innenminister Alexander Dobrindt am Vormittag an, den Familiennachzug für Bürgerkriegsflüchtlinge wie geplant auszusetzen. Außerdem soll die sogenannte Turbo-Einbürgerung vollständig abgeschafft werden, die die Ampelregierung erst im vergangenen Jahr eingeführt hat. Durch die verschärften Regelungen will Dobrindt die Zuwanderung nach Deutschland begrenzen. Neben der Migrationspolitik gibt es auch in der Wohnungspolitik Veränderungen: Wie Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) mitteilte, soll die Mietpreisbremse bis Ende 2029 verlängert werden; andernfalls wäre sie dieses Jahr ausgelaufen. Alle genannten Beschlüsse müssen noch vom Bundestag und Bundesrat bestätigt werden. Welche Themen am heutigen Mittwoch in der ersten Sitzung des Koalitionsausschusses besprochen werden, erklärt ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Ferdinand Otto. Außerdem im Update: - Das Oberlandesgericht Hamm hat die Klimaklage eines peruanischen Landwirts zurückgewiesen. Der Mann hatte dem Energiekonzern RWE vorgeworfen, durch seine CO₂-Emissionen zur Gletscherschmelze beizutragen und sein Haus zu gefährden. - Die AfD muss sich möglicherweise eine neue Bundesgeschäftsstelle suchen, weil die Eigentümerin des bisherigen Gebäudes in Berlin-Reinickendorf eine Räumungsklage eingereicht hat. Was noch? Typische Charaktereigenschaften in Berufsgruppen Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ukraine-Krieg: Deutschland unterstützt Ukraine bei Beschaffung weitreichender Waffen Migrationspolitik: Kabinett setzt Familiennachzug aus und streicht schnelle Einbürgerung Bezahlbares Wohnen: Verlängerung der Mietpreisbremse auf dem Weg Klimaschutz: Gericht weist Klage eines peruanischen Landwirts gegen RWE zurück Klimaklage: RWE, ein Bauer, ein Bergsee in Peru: Wer zahlt für die Klimakrise? AfD: Eigentümerin reicht Räumungsklage gegen AfD-Zentrale in Berlin ein Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.05.2025Die Regierung will den Familiennachzug beschränkenBundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Familiennachzug für Geflüchtete mit eingeschränktem Schutzstatus für zwei Jahre aussetzen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Begrenzung der Migration bringt er am Mittwoch ins Kabinett ein. Neben dem Nachzugsstopp soll auch die beschleunigte Einbürgerung nach drei Jahren wieder abgeschafft werden. Härtefälle beim Familiennachzug sollen weiterhin möglich bleiben. Kritik kommt von den Grünen und mehreren Menschenrechtsorganisationen, die sowohl rechtliche als auch ethische Bedenken äußern. Was der Gesetzentwurf konkret bewirken würde und welche Folgen er für subsidiär Schutzberechtigte hätte, ordnet Lisa Caspari, Redakteurin im Politikressort von ZEIT ONLINE, ein. Die Golfstaaten investieren verstärkt in künstliche Intelligenz mit Unterstützung großer US-Techkonzerne wie OpenAI, Nvidia und Amazon. US-Präsident Donald Trump besuchte die Region im Mai gemeinsam mit über 60 Wirtschaftsvertretern und schloss milliardenschwere Abkommen. Ziel der Golfstaaten ist es, sich als globale KI-Macht neben den USA, Europa und China zu etablieren. Während US-Firmen von neuen Märkten profitieren, warnen Kritiker vor dem Verlust technologischer Kontrolle. Vor allem die enge Verbindung einiger Partner zum chinesischen Markt sorgt für Bedenken. ZEIT-Autor Eike Kühl analysiert, was die USA von diesen Deals haben und ob in den Golfstaaten tatsächlich eine neue KI-Macht entstehen könnte. Und sonst so? Warum wir öfter fluchen sollten. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Bundesinnenministerium: Dobrindt will "Turboeinbürgerung" der Ampel abschaffen Migration: Bundesregierung will Stopp von Familiennachzug am Mittwoch beschließen Flüchtlinge: Dobrindt bringt Migrationsgesetze ins Kabinett Migration: Beschleunigte Einbürgerung für gut Integrierte soll fallen Koalitionsverhandlungen: So verliefen die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD Familiennachzug: "Papa, wann können wir zu Dir kommen?" KI-Investitionen: Die neue Macht vom Golf Donald Trumps Nahost-Reise: Nur die Deals zählen Ressourcen für KI: KI frisst Erde Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.