Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Partei
erhielt laut ersten Hochrechnungen mit über 44 Prozent die meisten
Stimmen. Es ist das beste Landtagswahl-Ergebnis in der Geschichte der
Partei. Zweitstärkste Kraft ist voraussichtlich die CDU mit etwa 18,5
Prozent. Die Zustimmung für die Partei des amtierenden
Ministerpräsidenten Sven Schulze hat sich damit im Vergleich zur Wahl
2021 halbiert. Danach folgen die Linke mit 9,4 Prozent, die Grünen mit
8,9 Prozent und die SPD mit 8,2 Prozent. Unklar ist bisher, ob das BSW
es in den Landtag schafft: Aktuell steht die Partei bei etwa fünf
Prozent.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte mit Blick auf das Ergebnis:
»Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollten. Es könnte kaum
besser sein.« Ob die AfD die absolute Mehrheit holt und alleine regieren
kann, ist noch unklar. Die Zahlen können sich über den Verlauf des
Abends noch ändern. AfD-Parteichefin Alice Weidel kündigte bereits an,
die Hand für eine Zusammenarbeit sei in Richtung der konstruktiven
Kräfte ausgestreckt.
Eine erste Einschätzung zu möglichen Folgen für das Bundesland und
Optionen für künftige Mehrheiten liefert im Podcast Anne Hähning,
Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Das Gespräch wurde um 18:30, auf
Basis der ersten Hochrechnung, aufgezeichnet.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Live-Ticker
Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual
Kooperation von CDU und AfD: Selbstachtung
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Folge vom 06.09.2026Mit Rekordergebnis: AfD triumphiert in Sachsen-Anhalt (Wahlspezial)
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Folge vom 06.09.2026Wahl in Sachsen-Anhalt: Woher kommt die Wut?Heute, am 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands über 35 Jahre her ist, gibt es bis heute wirtschaftliche, gesellschaftliche und strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West. In den ostdeutschen Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher, sind die Einkommen geringer und die Renten niedriger – die Wut darüber ist groß. Doch worin wurzelt dieser Zorn eigentlich? Und warum werden die härtesten Debatten über Ostdeutschland unter Ostdeutschen selbst geführt? Darüber spricht ZEIT-Autorin Jana Simon im Podcast. Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Hackergruppe Rhysida rund 5,8 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet veröffentlicht. Der Senat hatte sich zuvor geweigert, das geforderte Lösegeld von rund zwei Millionen Euro in Bitcoin zu zahlen. Im Podcast spricht David Will aus der Newsredaktion der ZEIT darüber, warum der Senat nicht auf den Erpressungsversuch eingegangen ist und was Betroffene jetzt tun können. Und sonst so? Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der IFA Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ostdeutsche Wut: »Ostdeutsche Wut? Klingt bisschen wie Affenpocken« »Nur eine Frage«: Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau? Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer, obwohl hier alles okay ist« Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: BSI warnt vor Wahlbeeinflussung nach Cyberangriff in Berlin Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und jetzt? Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 05.09.2026Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastetIn Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet ZEIT-Autorin Julia Macher ein. Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. An unserer Podcastumfrage können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta Vorwürfe gegen Russland und Israel Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert? Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische Migrationspolitik Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 04.09.2026Thüringer BSW zerfällt – was Sachsen-Anhalt damit zu tun hat (Update)In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden. Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe. Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein. Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. An unserer Podcastumfrage können Sie hier teilnehmen. Weitere Links zur Folge: Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen weiterregieren BSW: Machtfaktor Wagenknecht Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert werden muss« Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk wissen Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues Sicherheitszentrum einrichten Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem »Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht? Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht TikTok: Wie wird man GeoGuessr? Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.