Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs
Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer
Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des
mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs
Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai
Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren
Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen
Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser
geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig
sind.
Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um
die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000
auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend
sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel
akzeptieren.
Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela
Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige
deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem
Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf
Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand
in Szene gesetzt hat.
Und sonst so? Mit einem Amen Geld sparen.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit Christina Felschen und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre
Anspruchshaltung betrogen«
Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«
Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
haben
Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
Reservisten
Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam
kämpfen«
Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel
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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
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Folge vom 01.07.2026Sozialarbeit: Gewalt als Berufsrisiko (Update)
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Folge vom 01.07.2026Koalitionsausschuss: Der letzte Kraftakt vor der SommerpauseVor der Sommerpause wollen die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein umfangreiches Reformpaket auf den Weg bringen. Im Mittelpunkt stehen Vorhaben bei Gesundheit, Pflege, Rente und Steuern. Mit den geplanten Reformen will die Bundesregierung auf steigende Kosten in den Sozialversicherungen und die schwache Wirtschaft reagieren. Einige der Vorhaben sind innerhalb der Koalition und auch in der Öffentlichkeit umstritten. Ob Schwarz-Rot mit dem Reformpaket seine Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen kann und wie gerecht es dabei zugehen könnte, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT. Der russische Präsident Wladimir Putin hat öffentlich Probleme als Folge des Ukrainekriegs eingeräumt. Ursprünglich sollten die Kampfhandlungen nur kurz andauern und mit einem schnellen Sturz der ukrainischen Führung sowie einer Demilitarisierung des Landes enden. Die Ukraine leistet jedoch weiterhin Widerstand. In Russland selbst machen sich die Folgen des Kriegs zunehmend bemerkbar: Es gibt Benzinknappheit und Stromausfälle, zudem sind die Preise gestiegen. Gleichzeitig bleibt der Krieg im Alltag vieler Menschen lange indirekt, da staatliche Medien ihn stark kontrolliert darstellen. Putin spricht nun öffentlich über Schwierigkeiten, versichert aber zugleich, man werde diese lösen. Warum sich Menschen mit vielen Followern trauen, auf Social Media Probleme anzusprechen und was das für den Kriegsverlauf bedeuten könnte, erläutert Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Wie man mit wenig Schlaf den Tag übersteht. Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss im Kanzleramt: Bundesregierung will umfassende Reformen auf den Weg bringen Yasmin Fahimi: »Gerecht geht es in Deutschland schon lange nicht mehr zu« Vorzeitige Rente: Diese Boomer tricksen sich in die Rente mit 60 Livestream: Rentenreform: Jetzt live: Merz, Bas und Rentenkommission präsentieren Reformpläne ZDF-»Politbarometer«: Mehrheit der Deutschen glaubt nicht an Reformen bis zum Sommer Margus Tsahkna: »Ich denke, Putin kämpft jetzt um sein Überleben« Russland im Krieg: Väterchen Frust Ukrainekrieg: Wladimir Putin beruft wegen Treibstoffmangels Krisensitzung ein Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.06.2026Woran hat et jelegen? Warum der deutsche Fußball in der Krise ist (Update)Am frühen Dienstagmorgen war die Fußball-WM der Männer für Deutschland beendet. Ausgeschieden ist das DFB-Team im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach Verlängerung und Elfmeterschießen stand es am Ende 3:4. Damit hat es das DFB-Team schon zum dritten Mal nach dem WM-Sieg in Brasilien 2014 nicht ins Achtelfinale geschafft. Was sind die Gründe für die tiefe Krise im deutschen Fußball? Und welche Rolle spielt Überheblichkeit für diese Negativserie? Diese und weitere drängende Fragen nach dem Scheitern in Boston beantwortet ZEIT-Sportredakteur und Was jetzt?-Host Fabian Scheler. Rechtsextremismus bleibt dem Verfassungsschutz zufolge die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland. »Deutschland steht unter Druck«, hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag gesagt, als er in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt hat. Und Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen wies auf drei Entwicklungen hin: Junge Menschen würden gezielt rekrutiert und radikalisiert. Die Rekrutierung finde vor allem im digitalen Raum statt. Und künstliche Intelligenz werde zunehmend eingesetzt, um extremistisches Gedankengut zu verbreiten. Als besonders beunruhigend wird der Trend zur Verjüngung, Vernetzung und zum Aktionismus beschrieben. Zur Gefahr, die von rechtsextremistischen Jugendlichen ausgeht, hat der stellvertretende Chefredakteur und Leiter des Investigativ-Ressorts der ZEIT, Holger Stark, recherchiert. Außerdem im Update: Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni wegen gefallener Ölpreise und durch den Tankrabatt auf 2,3 Prozent gesunken. Am Mittwoch läuft der staatliche 17-Cent-Rabatt auf Benzin und Diesel aus. Was hat die Maßnahme genützt? Gökay Gürsoy aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT zieht Bilanz. Einen Tag nach den tödlichen Schüssen in Stade geht die Polizei davon aus, dass das Motiv des mutmaßlichen Täters ein Sorgerechtsstreit war. Am Montag soll der inzwischen festgenommene Mann in einer Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen erschossen haben. Drei von ihnen seien Beschäftigte des Jugendamtes der Region Hannover gewesen. Und sonst so? Bye bye, Langwelle! Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Deutschland – Paraguay: Die alten und die neuen Fehler des Bundestrainers Deutschlands WM-Aus: Die große Einfallslosigkeit Julian Nagelsmann: Den Klopp im Nacken Verfassungsschutz: Verfassungsschutz benennt Rechtsextremismus erneut als größte Gefahr Alexander Dobrindt: »Die AfD muss man wegregieren« Livestream: Innenminister und Verfassungsschutz zur Sicherheitslage Tankrabatt: Spritpreise sollen erst am Mittwoch nach 12 Uhr wieder steigen Inflation in Deutschland: Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren« Stade: Was über die Schüsse in einer Jugendeinrichtung in Stade bekannt ist Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt haben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.06.2026Beziehungsstatus der Nato: Es ist kompliziertAußenminister Johann Wadephul hat sich gestern in Washington mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Marco Rubio getroffen. Politikredakteurin Alice Bota begleitet Wadepuhl auf seiner Reise. Sie erklärt, welche Themen die Außenminister besprochen haben und ob sich die Europäer auf einen Rückzug der USA aus der Nato einstellen müssen. In Südafrika spitzt sich die Gewalt gegen Migrantinnen und Migranten zu. Die Bürgerbewegung March and March hat ein Ultimatum aufgestellt: Zum heutigen 30. Juni sollen alle illegal Eingewanderten das Land verlassen, andernfalls werde man das ganze Land lahmlegen, so die Gruppierung. Christian Vooren ist für die ZEIT dort und berichtet, wie die südafrikanische Regierung auf die aufgeheizte xenophobe Stimmung reagiert und was heute nach Ablauf des Ultimatums konkret zu erwarten ist. Und sonst so? Bei Schnick, Schnack, Schnuck unschlagbar werden Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Transatlantisches Verhältnis: Wadephul sieht in USA weiter »wichtigsten Partner außerhalb Europas« Mark Rutte: Küsschen für Daddy Marco Rubio: Der talentierte Herr Rubio Südafrika: Zündeln im Land des Regenbogens Russische Rekrutierung in Afrika: 1.300 Euro, die Chance seines Lebens Südafrika: Der Schauprozess Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.