In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota hat ein Beamter der
US-Einwanderungsbehörde ICE eine Autofahrerin erschossen. Nach
Polizeiangaben näherte sich der Beamte dem Wagen, der den Verkehr
blockierte, zu Fuß, als das Auto anfuhr. Daraufhin schoss der Beamte.
Die 37-jährige Fahrerin starb später im Krankenhaus. Nach dem Vorfall
protestierten Hunderte Menschen am Tatort gegen ICE-Einsätze.
US-Präsident Donald Trump verteidigte den Schützen und machte die
"radikale linke Gewalt- und Hassbewegung" für die Eskalation
verantwortlich. Der demokratische Gouverneur von Minnesota, Tim Walz,
widersprach scharf und warf Trump vor, eine Politik zu betreiben, die
"Angst, Schlagzeilen und Konflikte" erzeuge. Rieke Havertz,
internationale Korrespondentin und USA-Expertin der ZEIT, schätzt im
Podcast ein, ob sich der Konflikt zwischen der Regierung von Minnesota
und Trump zuspitzen könnte und ob mit weiteren Protesten zu rechnen ist.
In mehreren deutschen Bundesländern haben Landwirte gegen das geplante
Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten Argentinien,
Brasilien, Paraguay und Uruguay protestiert. Das Abkommen wird seit 1999
verhandelt und soll Zölle auf rund 91 Prozent des Warenhandels zwischen
den beteiligten Ländern abschaffen – es wäre die größte Freihandelszone
der Welt. Warum viele Bauern in Deutschland und auch in anderen Ländern
dagegen sind, erklärt Politikredakteurin Merlind Theile.
Außerdem im Update:
- In der syrischen Stadt Aleppo sind bei erneuten Kämpfen zwischen der
Übergangsregierung und den kurdisch geführten Demokratischen Kräften
Syriens (SDF) mindestens vier Menschen getötet worden, weitere
wurden verletzt. Worum es bei dem Konflikt geht und ob sich die
Gewaltspirale noch eindämmen lässt, ordnet Anna-Theresa Bachmann,
die für die ZEIT in Syrien unterwegs ist, ein.
- Wegen des Sturmtiefs "Elli" hat der Deutsche Wetterdienst eine
Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen von Schnee, Eis und Glätte
sind vor allem der Norden und der Osten Deutschlands. In Hamburg,
Bremen und Teilen Niedersachsens bleiben am Freitag die Schulen
geschlossen. Die Deutsche Bahn schränkt ihren Zugverkehr vorsorglich
ein.
- Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU) hat
angekündigt, sein Amt vorzeitig aufzugeben. Für ihn soll der
bisherige Wirtschaftsminister Sven Schulze übernehmen. Er ist
zugleich Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahlen, die am 6.
September stattfinden.
Und sonst so? Wie gesund lebst du?
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Rekrutierung bei ICE: Repression als Karrierechance
Abschiebungen in den USA: "Weil wir Migranten sind"
Mercosur: EU will Gelder für Landwirte früher freigeben
Mercosur-Abkommen: Warum Frankreich das Mercosur-Abkommen blockiert
Syrien: Mindestens vier Tote bei Kämpfen in Aleppo
Sturz des Assad-Regimes: Unter uns Syrern
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Hallo, uns gibt es auch noch!
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Folge vom 08.01.2026Update: ICE-Einsatz in Minneapolis – erleben die USA einen neuen George-Floyd-Moment?
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Folge vom 08.01.2026USA, China, Russland – Die Rückkehr des GroßmachtdenkensDrei Großmächte scheinen sich die Welt zunehmend aufzuteilen. Nach dem Militärschlag auf Venezuela beanspruchen die USA Grönland für sich, währenddessen will China die Insel Taiwan einnehmen und Russland führt in der Ukraine Krieg. Vor allem eines habe sich aber geändert: Die Großmächte suchen nicht einmal mehr nach Vorwänden für ihre Aktionen, sagt Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wieso in der Geopolitik oft wieder das Recht der Stärkeren gilt. Künstliche Intelligenz wird immer mehr für kriminelle Zwecke genutzt. Dabei werden zum Beispiel massenhaft durch KI personalisierte Phishing-Nachrichten versendet. Eigentlich haben die großen Chatbots wie Chat-GPT Sicherheitsschranken eingebaut, die kriminellen Missbrauch verhindern sollen. Aber inzwischen gibt es Programme, die die Schranken der Anbieter überwinden können. Kai Biermann, Investigativredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, warum KI in den Händen von Kriminellen zu einem Wettrüsten führt. Und sonst so? Die Heilpflanze des Jahres ist der Ingwer … Gesundheit! Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Angriff auf Venezuela: Der globale Hooligan DeepSeek: China-Kritik = gefährlicher Code Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.01.2026Update: Wie die Bundeswehr den Frieden sichern könnteBundeskanzler Friedrich Merz hat einen Einsatz der Bundeswehr zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstandes in der Ukraine in Aussicht gestellt. Die Grünen haben bereits Zustimmung für einen solchen Bundeswehreinsatz signalisiert, aus anderen Parteien – auch vom Koalitionspartner SPD – kommt hingegen Kritik. Wie genau so eine Friedenssicherung aussehen könnte und ob die Bundeswehr einen zusätzlichen Einsatz überhaupt stemmen kann, weiß Tilman Leicht. Er ist Volontär der ZEIT und Experte für Verteidigungspolitik. Die Regierung der USA will die Insel Grönland kaufen. Das soll US-Außenminister Marco Rubio laut übereinstimmenden Medienberichten gegenüber US-Abgeordneten gesagt haben. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, hatte zuletzt eine Invasion der strategisch wichtigen Insel im Nordatlantik nicht ausgeschlossen. Nach dem großflächigen Stromausfall im Berliner Südwesten ist die Stromversorgung wieder hergestellt. Bei der Frage nach den Tätern sorgen aber zwei neue Bekennerschreiben für Verwirrung. So betont die sogenannte Vulkangruppe, die sich zur Sabotage der Berliner Stromversorgung bekannt hatte, in einem Schreiben, nicht aus dem Ausland gesteuert zu sein. Gleichzeitig distanziert sich in einem dritten Schreiben die offenbar originale Vulkangruppe aus dem Jahr 2011 von den jüngsten Sabotagen. Und sonst so? Schafe besuchen einen Supermarkt. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz und Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Stromausfall: Helden der Reserve US-Militäraktion in Venezuela: "Soll Trump doch versuchen, uns Befehle zu geben!" Krieg in der Ukraine: Grüne offen für Bundeswehreinsatz zur Sicherung eines Ukrainefriedens Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 07.01.2026Die Gefahr, die von der linksextremen “Vulkangruppe” ausgehtDer Stromausfall im Südwesten Berlins geht offenbar auf die linksextreme Vulkangruppe zurück. Unter dem Namen organisieren sich seit 2011 vermutlich mehrere lose organisierte Gruppen immer wieder zu Anschlägen in der Region Berlin-Brandenburg. Zuletzt hatte die Gruppe 2024 die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide sabotiert. Wo die Vulkangruppe ideologisch steht, weiß ZEIT-Redakteur Philip-Johann Moser. US-Präsident Donald Trump will, dass US-Ölfirmen massiv in Venezuela investieren. "Wir werden unsere sehr großen US-Ölfirmen reingehen lassen, sie werden Milliarden Dollar investieren, die Infrastruktur reparieren und anfangen, Geld zu verdienen", sagte er bei einer Pressekonferenz. Etwa 48 Milliarden Tonnen Erdöl lagern in den Böden des Landes, es sind die größten Vorkommen der Welt. Trotz Trumps Plänen sind die Ölfirmen zurzeit noch zurückhaltend. Lohnen sich Investitionen in das Land überhaupt? Und wieso schlagen die Ölproduzenten noch nicht zu? Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Datenressorts der ZEIT. Und sonst so? Schamanen haben den Sturz Maduros vorausgesagt Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Berlin: Wer steckt hinter dem Brandanschlag in Berlin? Kritische Infrastruktur: "Die müssen noch nicht einmal einen Zaun um ihre Anlage bauen" Bodenschätze: Was das Öl aus Venezuela wirklich wert ist Nicolás Maduro vor Gericht: Wahlbetrüger, Kriegsgefangener oder Drogenboss? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.