Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat seinen Verzicht auf die
Spitzenkandidatur bei der in zehn Wochen anstehenden
Abgeordnetenhauswahl bekannt gegeben. Vorausgegangen war ein offener
Brief aus der eigenen Partei, in dem sein Rückzug gefordert wurde. Der
Grund: Wegner stand wegen seines Krisenmanagements nach einem Anschlag
auf das Berliner Stromnetz Anfang des Jahres massiv unter
Druck. Ferdinand Otto aus dem Politikressort erklärt im Podcast, warum
die Rücktrittsforderungen ausgerechnet jetzt aufkamen und wer statt
Wegner die CDU-Spitzenkandidatur übernehmen könnte.
Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag zwei umstrittene Großprojekte
verabschiedet. Zum einen passierte das Sparpaket für die gesetzliche
Krankenkasse das Parlament. Zudem beschloss der Bundestag ein neues
Gebäudeenergiegesetz, das das bisherige „Heizungsgesetz“ der
Ampelkoalition ablöst. Auch der Bundestag hat am heutigen Freitag beiden
Vorhaben zugestimmt.
Und sonst so? Note Ungenügend fürs Bildungssystem
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Regierender Bürgermeister: Kai Wegner zieht CDU-Spitzenkandidatur für
Berlin-Wahl zurück
CDU in Berlin: Berliner CDU-Mitglieder fordern Rückzug von Kai Wegner
Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Berliner JU-Chef fordert Wegner zu
Verzicht auf Spitzenkandidatur auf
Sparpaket für Krankenkassen: Bundestag stimmt umstrittener
Krankenkassenreform zu
GKV-Spargesetz: Das sind die fünf größten Streitpunkte der
Krankenkassenreform
GKV-Reform: Was sich durch die Reform der Krankenversicherung für
Patienten ändert
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Folge vom 10.07.2026Berlin-Wahl: Regierender Bürgermeister Kai Wegner tritt nicht nochmal an (Update)
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Folge vom 10.07.2026Werden Therapieplätze bald noch knapper?Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Erst am Montag wurde bekannt, dass Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform noch einmal abgeändert hat. Warum Psychotherapeuten deshalb alarmiert sind und was die geänderte Reform für Patienten bedeutet, das erklärt Jan Schwenkenbecher, stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT. Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende Menschen vermisst. Viele Menschen im Land werfen der Regierung vor, zu spät geholfen zu haben. Warum das Erdbeben politisch zur Krise wird, erklärt ZEIT-Journalist Christoph Twickel. Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport Moderation und Produktion: Philip Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links Josef Hecken: »Da hat es halt ein paar Mal lauter geknallt« Honorarkürzung für Psychotherapeuten: Eine Psychotherapie darf kein Luxus sein GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket Erdbeben in Venezuela: Venezuela fordert Freigabe von Auslandsvermögen als Erdbebenhilfe Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als 3.500 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.07.2026Ob die Sommerpause eine wird, entscheidet sich morgen (Update)In seiner letzten Regierungserklärung vor der Sommerpause hat Bundeskanzler Friedrich Merz noch einmal für die Reformen seiner Regierung geworben. Trotz der inzwischen abgelehnten Eilanträge der Opposition zeigte sich der Kanzler am Vormittag zuversichtlich, dass das neue Gesetz schon am morgigen Freitag verabschiedet wird. Auch auf den Nato-Gipfel in Ankara hat der Kanzler im Parlament zurückgeblickt. Aus seiner Sicht ist das Treffen für Deutschland und Europa erfolgreich verlaufen. Ein Beleg dafür sei, dass die Bundesregierung amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper kaufen und in Deutschland stationieren werde. In welcher Stimmung und mit welcher Bilanz der Kanzler und seine Koalition in die Sommerpause gehen, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Seit Freitag laufen im Iran die Trauerfeiern für Ali Ajatollah Chamenei. 37 Jahre lang war er der Machthaber der Islamischen Republik, bevor er Ende Februar im Alter von 86 Jahren bei einem Angriff der USA und Israels getötet wurde. Wie viele seiner Anhänger aus der Hauptstadt Teheran zur Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad anreisen konnten, war allerdings ungewiss. Denn in der vergangenen Nacht ist die Bahnstrecke zwischen den beiden Städten durch US-Angriffe zerstört worden. Wie reagiert das Regime auf die Eskalation während der Trauerfeierlichkeiten? ZEIT-Iranexperte Omid Rezaee analysiert die Lage. Außerdem im Update: Gewerkschaften und Betriebsrat haben massiven Widerstand gegen die Sparpläne des Autokonzerns VW angekündigt. Bis zu 100.000 Menschen könnten ihren Job verlieren und vier Werke geschlossen werden. Heute tagt in Wolfsburg der Aufsichtsrat von VW. Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort ordnet ein, wie es für den Autobauer und seine Mitarbeiter weitergehen kann. Und sonst so? Die britische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75 Jahren gestorben, hinterlässt aber unsterbliche Erinnerungen. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Reformpaket der Bundesregierung: Das wird teuer! Livestream:Friedrich Merz: Live: Abgeordnete diskutieren die Regierungserklärung des Kanzlers Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Friedrich Merz verteidigt Reformpläne gegen Kritik der Opposition Liveblog: Irankrieg: US-Angriffe unterbrechen wichtige Bahnstrecke im Iran Irankrieg: US-Militär greift rund 90 Ziele im Iran an Irankrieg: So bleibt Trump nichts anderes als Krieg Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von Volkswagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 09.07.2026Neue Gaskraftwerke: Torpediert Katherina Reiche den Klimaschutz?Der Bundestag will an diesem Donnerstag ein Gesetz zum Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland beschließen. Die schwarz-rote Koalition will damit nach eigenen Angaben die Stromversorgung Deutschlands absichern. Auch andere Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stehen in der Kritik. So will sie den Einbau von Öl- und Gasheizungen länger ermöglichen und die Förderung von Wärmepumpen reduzieren. Außerdem hat Reiche ein langfristiges Lieferabkommen für Flüssiggas abschließen lassen, das über das Jahr 2045 hinausgeht. Eigentlich will Deutschland bis dahin bereits klimaneutral sein. Legt Reiche tatsächlich die Axt an den Klimaschutz? Oder sind die neuen Gaskraftwerke tatsächlich notwendig? Das beantwortet Marlies Uken, Vize-Wirtschaftschefin der ZEIT. Bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende sind mehrere Reporter angegriffen worden. Zwei Attacken galten den neurechten Medien »Junge Freiheit« und »Apollo News«. Ein Video zeigt, wie die »Apollo News«-Journalisten von Demonstranten verfolgt werden, einer wird außerdem gegen den Kopf getreten. Bei einem dritten Angriff wurden Journalisten mit Bierflaschen beworfen und verletzt. Der Deutsche Journalisten-Verband mahnte: »Gewalttätige Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten gleich welchen Mediums sind immer zu verurteilen.« Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Widersetzen sagte: »Faschisten mit Presseausweis sind immer noch Faschisten.« Was solche Aussagen über das Verständnis von Pressefreiheit offenbaren und was genau passiert ist, berichtet ZEIT-Innenpolitikexperte Christian Parth. Und sonst so? Wie viele Sterne hat ein Sauerteighotel? Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Moses Fendel und Helena Schmidt Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Apollo News und Junge Freiheit: Sie riefen »Nazis raus«, dann gab es Prügel Demonstrationen in Erfurt: »Schauen Sie uns an, von uns geht keine Gewalt aus« Gaskraftwerke: Vollgas für Deutschland LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.