Die Kritik an Unionsfraktionschef Jens Spahn hält nach der Bekanntgabe
seiner Vaterschaft durch eine Leihmutter in den USA an. Politiker von
Grünen, Linken und FDP werfen Spahn vor, dass seine persönliche
Entscheidung im Widerspruch zu seiner bisherigen politischen Haltung
steht. Sie verweisen darauf, dass er sich in der Vergangenheit gegen
eine Lockerung des Verbots der Leihmutterschaft in Deutschland
ausgesprochen hatte, und fordern eine Erklärung. Auch aus der Union
kommt Kritik. Wie Spahns persönliche Entscheidung mit seiner früheren
politischen Haltung vereinbar ist, erklärt Tina Hildebrandt,
Chefkorrespondentin der ZEIT.
Im AfD-Landesverband Nordrhein-Westfalen gibt es Streit über die
Aufstellung der Landesliste für die Landtagswahl 2027. Der
Landesparteitag in Marl wurde heute fortgesetzt, obwohl die Bundesspitze
um Alice Weidel und Tino Chrupalla zuvor in einem Schreiben den Abbruch
der Versammlung gefordert hatte. Der Bundesvorstand sieht mögliche
Verstöße gegen Wahlgrundsätze bei der bisherigen Kandidatenaufstellung.
Der NRW-Landesverband hält dagegen an der Fortsetzung des Parteitags
fest. Christian Parth, Redakteur im Politikressort, ordnet den Streit
ein.
Außerdem im Update: Das Oberlandesgericht Dresden hat die
NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft auf Bewährung
verurteilt. Das Gericht sprach sie der Unterstützung einer
terroristischen Vereinigung in drei Fällen sowie der Beihilfe zu einer
schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig.
Und sonst so: Titanwurz-Knolle geklaut
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald und Constanze Kainz
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Jens Spahn: Kritik an Jens Spahn hält nach Familienzuwachs durch
Leihmutter an
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wift Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Ingenieur in den USA: »Für die Leihmutterschaft haben wir 150.000 Euro
gezahlt«
Leihmutterschaft: Kritik aus Politik und Kirche an Jens Spahn wegen
Leihmutter
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Bundesspitze fordert Wahlwiederholung
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD-Landeschef wirft Weidel »Antifa«-Auswüchse
vor
Wahllisten abgelehnt: AfD nicht zur Bürgerschaftswahl in Bremen
zugelassen
AfD Nordrhein-Westfalen: AfD in NRW setzt Wahlversammlung trotz Kritik
von Bundesspitze fort
NSU-Unterstützerin: NSU-Unterstützerin Susann E. zu zwei Jahren Haft
verurteilt
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Folge vom 17.07.2026Wenn das Private politisch wird – Jens Spahn und die Leihmutterschaft (Update)
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Folge vom 17.07.2026Neuer Premier für Großbritannien: Was kann Andy Burnham?Der Labour-Politiker Andy Burnham will zum Chef seiner Partei und damit letztlich zum neuen britischen Premierminister gewählt werden. Bis vor Kurzem war er noch Bürgermeister der Metropolregion Manchester. Nun soll er den noch amtierenden Premier Keir Starmer ablösen. Aber hat Burnham dafür eine ausreichende Mehrheit in seiner Partei? Jochen Bittner, Auslandskorrespondent in London für DIE ZEIT, ordnet seine Chancen ein. Die EU möchte den Emissionshandel reformieren. Ziel ist es, die Klimaziele zu halten, ohne die Industrie zu überlasten. Die zeigt sich nämlich unter Druck: Knapp 40 Konzerne, darunter BASF und Thyssenkrupp, befürchten, dass durch das Auslaufen der bisher kostenlosen CO₂-Zertifikate ihre Kosten stark steigen könnten. Die Unternehmen haben vor Werksschließungen und Abwanderung gewarnt. Während die Industrie Entlastungen fordert, warnen Umweltschützer vor einem Aufweichen der Klimaziele. Wie die EU den Emissionshandel reformieren möchte, das weiß Ricarda Richter aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Pilot schreibt »I’m bored« in den Himmel Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Christina Felschen und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: Großbritannien: Andy Burnham kündigt bei Wahl »größte Umverteilung der Macht« an Andy Burnham: Der König des Nordens Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte Nigel Farage: Er tritt zurück – und gleich wieder an EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz? Klimawandel und Finanzen: »Wir müssen verstehen, was der Klimawandel für die Preise bedeutet« Hitzewelle: »Auf den Fluren reanimieren ist wirklich die letzte Stufe« Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.07.2026Ukraine: Der Verteidigungsminister geht, das Volk protestiert (Update)Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant eine umfassende Regierungsumbildung. Nachdem Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko auf seine Bitte hin zurückgetreten ist, muss laut ukrainischer Verfassung das gesamte Kabinett seine Ämter niederlegen. Davon betroffen ist auch Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Nach der Ankündigung seines Rücktritts gingen in der Ukraine zahlreiche Menschen auf die Straße und protestierten gegen diese Entscheidung. Warum Fedorow bei vielen Menschen beliebt ist und was hinter der Neubildung des ukrainischen Kabinetts steckt, erläutert ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas im Podcast. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig wollen härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen. In einem neuen Aktionsplan schlagen sie vor, Steuerhinterziehung wieder als Verbrechen einzustufen und die Straffreiheit bei Selbstanzeigen abzuschaffen. Schwere Steuerdelikte könnten künftig mit bis zu 15 Jahren Haft geahndet werden. Außerdem sollen Ermittlungen gegen Steuer- und Finanzkriminalität ausgeweitet werden. Ziel der Reform ist es, Steuerbetrug konsequenter zu verfolgen und die Steuergerechtigkeit zu erhöhen. Außerdem im Update: Der US-Konzern Uber übernimmt den deutschen Essenslieferdienst Delivery Hero. Das Angebot beläuft sich auf rund 12,7 Milliarden Euro. Voraussetzung für die Übernahme ist, dass der Hauptsitz von Delivery Hero in Berlin erhalten bleibt und bis 2029 keine Veränderungen an der Belegschaft vorgenommen werden. Und sonst so: ICE stoppt wegen fehlenden Klopapiers Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und Kabinett an Regierung in der Ukraine: Selenskyjs beste Frau soll Trump auf ihre Seite ziehen Ukraine: Ukrainischer Verteidigungsminister kündigt Rücktritt an Ukraine: Regierungsumbau löst Proteste in der Ukraine aus Julija Swyrydenko: Selenskyj kündigt Austausch von Regierungschefin und Kabinett an Einkommensteuerreform: Was macht Klingbeils Steuerkonzept mit Ihrem Netto? Stefanie Hubig: "Ich kneife nicht, jetzt, wo es drauf ankommt" Steuerbetrug: Bundesfinanzminister will Regeln bei Steuerhinterziehung verschärfen Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen Steuerhinterziehung vor Übernahmeangebot von Uber: Uber übernimmt den deutschen Essenslieferkonzern Delivery Hero Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 16.07.2026Was Hape Kerkeling gegen die AfD ausrichten sollDer Schauspieler Hape Kerkeling wird nach Informationen der ZEIT als Experte für ein AfD-Verbotsverfahren gehört. Eingeladen hat ihn die Linkspartei für die erste öffentliche Anhörung rund um ein Teil-Verbot gegen die AfD in Thüringen. Ein Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte hat ein Verbotsverfahren gegen die gesamte AfD zuletzt wieder in die Diskussion gebracht. Überraschend hat auch die CSU-Landtagsfraktion entgegen ihrer bisherigen Linie ein Teil-Verbot der AfD in Thüringen in Betracht gezogen. Wie es um den Sinneswandel in der CSU steht und wie es zu der Einladung von Hape Kerkeling, das berichtet Fabian Reinbold. Er ist politischer Korrespondent bei der ZEIT. Beim Autobauer VW muss gespart werden. Seit kurzem gibt es nun auch Informationen zu konkreten Plänen des VW-Chefs Oliver Blume. 100.000 Stellen sollen bei VW bis 2030 weltweit gestrichen werden. Außerdem steht im Raum, mehrere VW-Werke zu schließen. Das könnte auch zehntausende weitere Nicht-VW-Jobs gefährden. Bei den traditionell mächtigen Gewerkschaften und dem VW-Betriebsrat stoßen diese Vorschläge auf Widerstand. Wie geht es also weiter mit den Sparplänen von VW? Das erklärt Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT. Und sonst so? Der C64 unter Smartphones Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Philip Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: AfD-Verbot in Thüringen: Mit Hape gegen Höcke Gutachten zur AfD: So viele Daten wie noch nie AfD-Parteitag in Erfurt: Und jetzt auch noch Psychologenpartei AfD-Landeschef Thüringen: Jens Spahn bringt Wahlrechtsentzug für Björn Höcke ins Spiel Volkswagen-Krise: Der nette Olli kann auch anders VW-Stellenabbau: Volkswagen-Chef droht intern erstmals mit Abbau Zehntausender Stellen VW-Krise: Volkswagen-Betriebsrat sieht Vertrauensverlust bei Belegschaft VW-Demo: Sie fragen sich: Warum ausgerechnet wir? Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von Volkswagen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.