Derzeit wird etwa ein Viertel des deutschen Energiebedarfs durch Gas
gedeckt. Rund 95 Prozent des Gases werden aus dem Ausland, größtenteils
aus den USA, importiert. Wegen der steigenden Gaspreise fordern
Ökonomen, in Deutschland wieder mehr eigenes Gas zu fördern. Berater
empfehlen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu diesem
Zweck wieder Fracking zu legalisieren. Beim Fracking wird unterirdisch
kilometerweit Flüssigkeit in Gesteinsschichten gepresst, um
gespeichertes Erdgas freizusetzen. Das Verfahren ist seit 2017 in
Deutschland verboten und hochumstritten, das Umweltbundesamt befürchtet
eine Vergiftung des Grundwassers durch Fracking. 2016 schätzte die
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dass sich mit
Fracking in der Theorie zwischen 380 Milliarden und 2,34 Billionen
zusätzliche Kubikmeter Gas erschließen lassen könnten. Ist es
realistisch, dass Fracking wieder erlaubt wird? Das erörtert die
ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang.
Parallel zu den Angriffen auf den Iran hat dort eine neue Welle der
Repression eingesetzt. Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf
Teheran am 28. Februar werden Ziele im Iran kontinuierlich mit
Luftanschlägen angegriffen. Der Alltag der Menschen dort ist aber von
einer weiteren Bedrohung geprägt: den Sicherheitskräften. In den
vergangenen zwei Wochen wurden in zahlreichen Regionen Hunderte Menschen
festgenommen. Die Verhaftungen betreffen nicht nur Aktivisten in
Teheran, es geraten unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ins
Visier der Sicherheitskräfte. Das Geheimdienstministerium und der
Geheimdienst der Revolutionsgarde teilten mit, Personen festgenommen zu
haben, die Bilder von Angriffen aufgenommen oder weitergeleitet hätten.
Was bezweckt das iranische Regime mit den Repressionen? Dazu hat der
Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, recherchiert.
Und sonst so? 30 Jahre USB-Kabel.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Gasförderung in Deutschland: Bohr, ey
Veronika Grimm: "Wir werden immer abhängig sein von Energieimporten"
Fracking: Warum Fracking in Deutschland keine Option ist
Krieg im Iran: "Das System hat weniger Angst vor dem Krieg als vor den
Menschen"
Iranisches Regime: Wer hält das iranische Regime jetzt zusammen?
Krieg im Iran: Sie hoffen sich um den Verstand
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Folge vom 25.03.2026Soll Deutschland wieder eigenes Gas fördern?
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Folge vom 24.03.2026Update: Die USA und Iran verhandeln – oder doch nicht?Der Iran widerspricht US-Präsident Donald Trump, der behauptet hatte, beide Länder führten Gespräche. "Es haben keine Verhandlungen mit den USA stattgefunden", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf auf X. Der US-Präsident hatte am Dienstag ein Ultimatum an den Iran verlängert, da es einen "guten und produktiven" Austausch zwischen den Ländern gebe. Finden die Gespräche tatsächlich statt – und welche Forderungen stellt Trump an den Iran? Das erklärt Omid Rezaee. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält den Krieg der USA und Israels gegen den Iran für völkerrechtswidrig. In seiner Rede zum 75. Jahrestag der Neugründung des Auswärtigen Amtes sagte er: Daran, dass der Krieg völkerrechtswidrig sei, gebe es "wenig Zweifel“. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte nach Kriegsbeginn von einem völkerrechtlichen "Dilemma“ gesprochen. Wieso wird Steinmeier deutlicher als der Kanzler? Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Aussage Steinmeiers ein. Die Polizei hat im Zusammenhang mit einem Stromausfall in Berlin im September 2025 mehrere Häuser durchsucht. Mutmaßliche Linksextremisten hatten damals einen Brandanschlag auf einen Strommast in Berlin-Adlershof verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört. Bis zum Anschlag im Januar dieses Jahres galt der Ausfall in Adlershof als der längste in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Was den Verdächtigen vorgeworfen wird und warum die Ermittlungen schwierig verlaufen, erklärt Christoph Heinemann, Politikredakteur der ZEIT. Und sonst so? Vogelgesang macht glücklich. Probieren Sie es aus … Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg "völkerrechtswidrig" Ultimatum an Iran: Ausweg, verzweifelt gesucht Razzien nach Brandanschlag: Polizei durchsucht Wohnungen nach Anschlag auf Strommast in Berlin Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 24.03.2026Drohnenabwehr: Mit ukrainischem Knowhow gegen den IranMehrere ukrainische Hersteller von militärischen Drohnen wollen ihre Produkte exportieren. Seit dem Krieg der USA und Israel gegen den Iran ist das ukrainische Wissen über Drohnenabwehr gefragter denn je. Im Podcast berichtet Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin der ZEIT, von den Plänen der Ukraine, ihr Wissen auch in möglichen Verhandlungen einzusetzen und wie ukrainische Piloten mit den Drohnen trainieren. Die AfD hat bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 19,5 Prozent der Stimmen erhalten. Das gute Ergebnis ist deshalb bemerkenswert, weil die Partei während des Wahlkampfes keine große Rolle gespielt hat. Lenz Jacobsen, Autor im Feuilleton der ZEIT, hat auf der Suche nach der Ursache für den AfD-Erfolg verschiedene politische Strategien identifiziert. Im Podcast erklärt er, wieso die politische Mitte diese Strategien lange nicht erkannt hat und warum sie so effektiv sind. Und sonst so? Sparbuch vom Dachboden wird zum Geldsegen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Abfangdrohnen: Das Öl der Ukraine Ukrainischer Drohnenbau: Ein Versuch, Partner zu werden Wahlergebnisse der AfD: Die AfD spielt längst ein ganz anderes Spiel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 23.03.2026Update: Neuer Tag, neues Ultimatum für den IranUS-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum gegenüber Iran verlängert. Ursprünglich hatte Trump dem Iran mit Angriffen gegen dessen Kraftwerke gedroht, sollte das Land die Meerenge von Hormus bis Dienstag nicht wieder für die Schifffahrt öffnen. Am Montag verkündete er nun, die Angriffe gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur fünf Tage lang zu pausieren. Grund seien "sehr gute und produktive Gespräche über eine vollständige Beilegung unserer Feindseligkeiten im Nahen Osten", schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. Der Iran dementierte Gespräche mit den USA. Was Trumps ständige Richtungsänderungen zu bedeuteten haben, erklärt Rieke Havertz im Podcast, sie ist internationale Korrespondentin der ZEIT. Nach dem Sieg der CDU in der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz freut sich die Partei über ihr Ergebnis. Doch Friedrich Merz blickt auch mit Sorge auf seinen Koalitionspartner in Berlin. Zur SPD sagte Merz: "Ich verstehe, dass die SPD mit diesem Wahlergebnis von gestern hadert." Seine feste Überzeugung sei, man schaffe die Reformpläne der Koalition nur gemeinsam. Bärbel Bas und Lars Klingbeil, die Parteivorsitzenden der SPD, kündigten an, auch Personaldebatten nicht aus dem Weg zu gehen. Man wolle eine offene Diskussion. Aber "die strukturellen Probleme der SPD" würden viel tiefer liegen, so Bas. Wie die beiden Regierungsparteien das Wahlergebnis interpretieren und was das für die anstehenden Reformpläne von Merz bedeutet, das erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Außerdem: Christian Dürr tritt als FDP-Vorsitzender zurück. Und sonst so? Walkampf in der Lübecker Bucht Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Fabian Scheler Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Straße von Hormus: Trumps Falle Hormusblockade: "Der Ölpreis könnte bald ein neues Allzeithoch erreichen" Wahlabend in Rheinland-Pfalz: Altväterliche Verhältnisse Wahlergebnisse in Rheinland-Pfalz: Und dann sind da all diese blauen Flecken Justizreform in Italien: Die italienische Rechte und ihre Justizallergie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.