Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez fordert ein Treffen der
EU-Innenminister, nachdem mehrere Regierungen Spaniens Grenz- und
Migrationspolitik kritisiert hatten. Zuvor waren Zehntausende Menschen
aus Marokko nach Ceuta gelangt; mindestens 67 starben, die meisten
kehrten inzwischen nach Marokko zurück. Warum reagierten einige
EU-Partner so scharf, und warum geraten die Toten in der Debatte an den
Rand? Darüber spricht Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT.
In Tunesien sind die Temperaturen zuletzt auf bis zu 50 Grad Celsius
gestiegen. Es kam zu Stromausfällen, auch weil über Jahre zu wenig in
das Netz investiert wurde. Und das, obwohl Präsident Kais Saied
versprochen hatte, den Staat wieder handlungsfähig zu machen, als er
2021 das Parlament entmachtete. Die freie Journalistin Vanessa Barisch
berichtet aus Tunesien – und erklärt, warum sich die EU mit Kritik an
Saied zurückhält.
Und sonst so? Unsere DNA enthält Spuren von »Geistervorfahren«.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Ceuta: Ein Fest für die Feinde Europas
Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?
Tunesien: »Der Vertrauensverlust in politische Parteien ist total«
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Folge vom 02.08.2026Wird die Angst vor Migration zur Gefahr für Europa?
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Folge vom 01.08.2026Hat sich Infantino mit seinen Fifa-Plänen verkalkuliert?Die Fifa hatte geplant, eine neue Tochtergesellschaft zu gründen, die künftig alle Fußballturniere organisiert und vermarktet. 20 bis 30 Prozent der Anteile sollten an private Investoren verkauft werden. Damit wollte der Weltverband zusätzliche Einnahmen erzielen. Die Pläne waren auf Kritik gestoßen: Die Uefa, die nord- und mittelamerikanische Concacaf sowie der asiatische Fußballverband lehnten das Vorhaben ab. Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott der Weltmeisterschaften. Ob sich Fifa-Präsident Gianni Infantino mit seinen Plänen verschätzt hat, schätzt Fabian Scheler ein, Redakteur im Sportressort der ZEIT. Mit Wedium ist eine neue deutsche Videoplattform gestartet, die eine europäische Alternative zu TikTok bieten will. Dabei setzt Wedium nach eigenen Angaben auf mehr Jugendschutz, Datenschutz und eine verifizierte Community. Die Plattform will verhindern, dass Hass, Hetze und Falschinformationen durch den Algorithmus verstärkt werden. Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren sollen die App nur mit einem Konto nutzen können, das mit einem Erwachsenen verbunden ist. Wie die Chancen stehen, dass Wedium sich gegen die etablierten sozialen Netzwerke durchsetzt, hat sich Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT, angeschaut. Und sonst so? Tipps gegen Langeweile im Stau Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Absage der Concacaf und Uefa: Fifa wirft Medien »fehlerhafte Berichterstattung« vor Fußball: Was wir über Gianni Infantinos WM-Plan wissen Fifa Forward Enterprise: Hochrangiger Infantino-Berater tritt aus Protest zurück Concacaf: WM-Gastgeberländer stellen sich gegen Fifa-Investorenpläne Gianni Infantino: »Maximale Eskalationsstufe« und »totale Krise« Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation« Gianni Infantino: Der Fußball lässt sich nicht für dumm verkaufen Wedium: Erstes Gebot: Du sollst nicht hetzen Social Media: EU-Kommission wirft TikTok unzureichenden Schutz von Kindern vor Handynutzung von Kindern: Wir Erwachsenen machen uns schuldig Social Media und Kinder: Ist Social Media zu gefährlich für Kinder? Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente haben Der unendliche Interviewpodcast: »Alles gesagt?« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.07.2026Mit nichts als einem Schwimmring nach EuropaIn den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu gelangen. US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe. Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte, erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf das Internet ermöglicht habe. Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das jetzt einfacher Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Imre Balzer Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links: Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten Menschen auf fast 60.000 Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre Grenzkontrollen Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in Ceuta Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und Netanjahu Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump verkündeter Einigung Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den wahren Problemen in Gaza ab Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von KI-Modell Claude KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 31.07.2026Wer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue. Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«. Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein Schaden für die Demokratie ist. Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin Pradnya Bivalkar. Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Philip Moser Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links: AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg zugelassen Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein Verfassungsfeind? »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens Bildungssystem reformieren »Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten zurück »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen Regierung Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.