Nach Angaben des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) wurden beim
Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) 31 Menschen verletzt, eine
65-jährige Polin wurde getötet. Bisher hatten die Behörden stets von 29
Verletzten gesprochen. Der mutmaßliche Attentäter des CSD-Anschlags in
Berlin, Abdul B., war den Sicherheitsbehörden schon lange als Islamist
bekannt. Die Polizei führte ihn als Gefährder und überwachte ihn, konnte
den Anschlag am Samstagabend im Tiergarten jedoch nicht verhindern.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will nun eine Präventivhaft
für Gefährder einführen. Ob das im deutschen Strafrecht möglich ist,
ordnet ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann ein.
In Frankreich, Spanien und Portugal wüten weiterhin verheerende
Waldbrände. Im Südwesten Frankreichs haben die Behörden weitere
Evakuierungen angeordnet. An der Atlantikküste im Département Gironde
müssen sich fast 4.000 Menschen aus Touristengebieten in Sicherheit
bringen. Landesweit sind in diesem Jahr bisher bereits 116.000 Hektar
abgebrannt. Insgesamt mussten in Frankreich und Spanien bisher rund
330.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In Frankreich sind ab dem
Wochenende erstmals Feuerwolken aufgetreten. Was es damit auf sich hat,
erklärt ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Linda Fischer.
Außerdem im Update: In Japan sind bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 in
der Präfektur Kumamoto mehrere Menschen getötet und viele weitere
verletzt worden. Mehr als 150.000 Menschen wurden aufgefordert,
Evakuierungszentren aufzusuchen. In der betroffenen Region waren rund
40.000 Haushalte ohne Strom.
Und sonst so? Süper, die Top Ten der Jugendwörter 2026 sind da.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
CSD-Anschlag in Berlin: Auf jeden Gefährder kommen zehn Polizisten
Anschlag in Berlin: Dobrindt fordert nach Anschlag auf CSD härteren
Umgang mit Gefährdern
CSD Berlin: Polizei findet Bekennervideo auf Handy des mutmaßlichen
Attentäters
Waldbrände in Frankreich: »Die Bademeister hissten die grüne Flagge, vom
Himmel rieselte Asche«
Schutz vor Waldbränden: Es brennt und brennt und brennt
Waldbrände in Frankreich: Behörden ordnen weitere Evakuierungen im
Département Gironde an
Erdbeben in Japan: Schweres Erdbeben in Japan bringt Einkaufszentrum zum
Einsturz
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Nachrichten
Was jetzt? Folgen
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
-
Folge vom 28.07.2026Reaktionen auf den CSD-Anschlag – was der Innenminister ändern will (Update)
-
Folge vom 28.07.2026Wie stoppt man Radikalisierung?Nach seinem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day mit einer Toten und zahlreichen Verletzten in Berlin am Samstag, wurde Abdul B. am Sonntag in Berlin Spandau von der Polizei bei dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen. Eigentlich hätte er am Montag seinen dritten Termin bei dem Berliner Verein Violence Prevention gehabt. Bei seinen ersten beiden Terminen dort sei Abdul B. äußerst »freundlich, kontrolliert und undurchschaubar« aufgetreten, es habe sich »nicht der geringste konkrete Bedrohungshinweis« ergeben. Das sagte der Leiter der Organisation, Thomas Mücke, der ZEIT. Was genau Deradikalisierungsprogramme sind, erklärt der Politikwissenschaftler und Radikalisierungsforscher Özgür Özvatan. Die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Mehr als 1.400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben, melden die kongolesischen Gesundheitsbehörden. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg demnach auf 3.200. Den aktuellen Angaben der Behörde zufolge liegt die Todesrate derzeit bei 43,9 Prozent. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebolaerreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testphase für zwei antivirale Therapieverfahren. Dazu spricht ZEIT-Autor Kai Kupferschmidt. Das »Was Jetzt? – Spezial« von Imre Balzer zu diesem Thema finden Sie hier. Und sonst so? Mückenliebling? Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mira Schrems und Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst CSD in Berlin: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland? Ebola in der DR Kongo: Sie jagen das Virus schneller als je zuvor. Sind sie schnell genug? Ebolaausbruch in Kongo: Auf der Suche nach Patient null Demokratische Republik Kongo: Zahl der Ebolatoten in Kongo steigt auf über 1.400 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 27.07.2026Warum war der mutmaßliche CSD-Attentäter auf freiem Fuß? (Update)Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Samstagabend auf dem Berliner CSD steht jetzt die Identität der Toten fest. Demnach kam die 65-jährige Frau aus Polen und war mit ihrer Tochter auf Berlinbesuch. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Täter Abdul B. am Sonntagabend nach stundenlanger Suche in Berlin-Spandau gestellt und erschossen. Der 21-Jährige war wegen diverser Gewaltstraftaten polizeibekannt und galt laut Einschätzungen von Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort erklärt, was im Umgang mit dem mutmaßlichen Attentäter schiefgelaufen ist und wie ein sinnvoller Umgang mit Gefährdern wie ihm aussehen könnte. Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag verkündet, dass Thorsten Frei seinen Posten übernehmen soll. Gesundheitsministerin Nina Warken wechselt dafür an die Spitze des Kanzleramts, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Nach einer tagelangen Hängepartie verkündete Merz heute, dass Steffen Bilger, der frühere Staatssekretär im Verkehrsressort, Schnieders Nachfolger werden solle. Ob Bilger der Richtige für den Job ist, schätzt Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort ein. Außerdem im Update: In der spanischen Region Madrid konnten heute die ersten Menschen in ihre Häuser zurückkehren, die sie wegen andauernder schwerer Waldbrände verlassen mussten. In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron derweil eine Krisensitzung wegen der Brände einberufen. ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth ist vor Ort und berichtet im Podcast von ihren Eindrücken. Und sonst so? Tipps, um ein guter Gast zu sein Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin wissen Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst Kabinettsumbau: Steffen Bilger soll Bundesverkehrsminister werden Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig Patrick Schnieder: Warum er, warum jetzt? Waldbrände in Frankreich und Spanien: Emmanuel Macron beruft wegen Waldbränden Krisensitzung ein Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuer in Südeuropa zwingen rund 300.000 Menschen zur Flucht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 27.07.2026Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Abend ein weißer Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei getötet, mindestens 29 weitere Menschen wurden verletzt. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei stuft den Vorfall als mutmaßlichen Anschlag ein. In den vergangenen Jahren wurden zwar Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung erzielt, doch queerfeindliche Straftaten nehmen weiter zu. Wie sicher die queere Community in Deutschland tatsächlich ist und welche Bedrohungen sie derzeit erlebt, ordnet ZEIT-Nachrichtenredakteur David Rech ein. Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geraten Spitzenkandidaten ins Visier einer mutmaßlich russischen Desinformationskampagne. Auf der Plattform X kursieren gefälschte Videos über die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin werden frei erfundene Vorwürfe verbreitet, um das Vertrauen in die Politiker zu untergraben. Nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz sind die Aktivitäten wahrscheinlich Teil der sogenannten Matrjoschka-Kampagne, die Russland zugerechnet wird. Nach Recherchen der ZEIT hat die mutmaßlich russische Einflussoperation nun auch Berlin erreicht. Aktuell sind die Berliner Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei betroffen. Welchen Einfluss die Kampagne auf die Wahl haben könnte, erklärt Christian Fuchs, Redakteur im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT. Und sonst so? Ente erobert Schwimmbad. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Liveblog: CSD Berlin: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin wissen Frank-Walter Steinmeier: Politiker verurteilen Anschlag auf Berliner CSD LGBTQ-Rechte: Der queere Widerstand gegen den Backlash Abgeordnetenhauswahl Berlin: Desinformationskampagne zu den Landtagswahlen weitet sich aus Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland versucht, die Wahl zu beeinflussen? Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.