Zum ersten Mal seit seiner Wahl zum Bundeskanzler hat Friedrich Merz
(CDU) die SPD-Fraktion besucht. Sein Besuch fällt in eine Phase
wachsender Spannungen zwischen Union und SPD. Merz hat der SPD zuletzt
mehrfach öffentlich mangelnde Kompromissbereitschaft und Blockaden bei
zentralen Reformprojekten vorgeworfen. Diskussionen über den zukünftigen
Kurs gibt es aber auch innerhalb der SPD, vor allem mit Blick auf die
beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Warum besucht
Friedrich Merz die SPD-Fraktion gerade jetzt? Reicht ein solcher Besuch
aus, um das angespannte Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern zu
beruhigen? Und wie ist die Stimmung in der SPD angesichts der
Streitigkeiten mit dem Koalitionspartner? Das erklärt Michael Schlieben,
politischer Korrespondent der ZEIT.
Die neue Förderung der Bundesregierung für E-Autos kann ab sofort
beantragt werden. Das entsprechende Portal für das rein digitale
Antragsverfahren ist freigeschaltet – möglich ist eine staatliche
Zuwendung von bis zu 6.000 Euro. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro
zur Verfügung, die nach Angaben des Bundesumweltministeriums für rund
800.000 neue Fahrzeuge bis zum Jahr 2029 reichen. Zacharias Zacharakis,
Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die neue Prämie
den Umstieg auf Elektroautos tatsächlich beschleunigen kann oder ob der
Markt das auch ohne staatliche Förderung geregelt hätte.
Außerdem im Update:
- Die Ermittlungen gegen die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler
sind vorerst gestoppt worden, nachdem das Europäische Parlament die
Aufhebung ihrer Immunität abgelehnt hat. Die Europäische
Staatsanwaltschaft wirft Niebler den Missbrauch von EU-Geldern bei
Reisen und dem Einsatz von Assistenten vor. Die CSU-Politikerin
weist die Vorwürfe zurück.
- Manuel Neuer soll bei der Fußball-WM der Männer im Sommer als Nummer
eins im deutschen Tor stehen. Medienberichten zufolge hat sich
Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits auf den inzwischen
40-jährigen Weltmeister von 2014 festgelegt, Oliver Baumann wäre
demnach Ersatzkeeper. Der offizielle WM-Kader wird erst am
Donnerstag bekannt gegeben. Fabian Scheler, Sportredakteur der ZEIT,
erklärt im Podcast, ob das die richtige Entscheidung für das
DFB-Team ist.
Und sonst so? Köttbullar jetzt auch als Lolli
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Imre Balzer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Affordability: Das neue Lieblingswort der SPD
Elektromobilität: Portal für neue E-Auto-Förderung ist freigeschaltet
CSU-Politikerin: EU-Parlament blockiert Betrugsermittlungen gegen
Angelika Niebler
Liveblog: Fußballweltmeisterschaft 2026
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2000 Folgen
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Folge vom 19.05.2026Koalition im Krisenmodus – hilft der Besuch vom Kanzler? (Update)
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Folge vom 19.05.2026Putin in China: Wie eng ist das Bündnis gegen den Westen?Wladimir Putin reist auf Einladung des chinesischen Staatschefs Xi Jinping am Dienstag nach China. Der Besuch findet nur wenige Tage nach einem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking statt. Bei dem zweitägigen Besuch soll es um die Beziehungen Russlands und Chinas sowie internationale und regionale Probleme gehen, gab der Kreml an. Was die demonstrative Nähe zwischen China und Russland für Europa bedeutet und welche Rolle die USA spielen, erklärt der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann. Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen, warnt der Expertenrat für Klimafragen nach Prüfung des jährlichen Emissionsberichts. In seinem Prüfbericht widerspricht das unabhängige Gremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit in einem zentralen Punkt dem Umweltbundesamt (UBA). Die Behörde hielt das sogenannte Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar, der Expertenrat widerspricht. Welche Konsequenzen sollte die Bundesregierung ziehen? Ihre Einschätzung teilt die ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel. Und sonst so? Das eigene Krebsrisiko senken. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump in Peking: Trump in China – was vom Gipfel der Weltmächte bleibt Donald Trump und Xi Jinping: Unheimliche Harmonie am Himmelstempel Donald Trump in China: Strenger Xi, bedürftiger Trump Klimawandel: Prädikat Ungenügend Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als ungenügend Klimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an das Recht hält« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.05.2026Deutschland rüstet den Zivilschutz auf (Update)Deutschland ist auf Krisen, Krieg oder Katastrophen nur unzureichend vorbereitet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz deshalb ausbauen; noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was geplant ist – und ob das reicht. Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der CDU-Politiker erhielt im Landtag 63 Stimmen und führt künftig die erste schwarz-rote Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Seine Regierung will unter anderem Kommunen stärker unterstützen, Sprachtests im Kita-Alter einführen und mehr für die innere Sicherheit tun. Außerdem im Update: - Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis 2030 nach Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen verfehlen. Das unabhängige Gremium widerspricht damit dem Umweltbundesamt, das das Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar hält. - Weltweit wurden im vergangenen Jahr so viele Menschen hingerichtet wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Amnesty International zählt mindestens 2.700 Hinrichtungen in 17 Ländern. ZEIT-Volontär und Iranexperte Omid Rezaee ordnet ein, warum die Zahl im Iran besonders stark gestiegen ist. Und sonst so? Freier Eintritt fürs Müllsammeln am Strandbad. Moderation und Produktion: Rita Lauter, Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Zivilschutz in Deutschland: Milliarden versprochen, aber noch herrscht Mangel Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Klimawandel: Expertenrat bewertet Klimaschutzprogramm der Regierung als ungenügend Menschenrechte: Weltweit so viele Hinrichtungen wie seit 44 Jahren nicht mehr Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.05.2026Droht eine neue Ebola-Epidemie?Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende einen »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen. Ob der aktuelle Ausbruch im Kongo mit der Epidemie vergleichbar ist, die zwischen 2014 und 2016 mindestens 11.000 Menschen getötet hat, erklärt die Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, Elena Erdmann. Mehrere Landesinnenminister warnen angesichts hoher Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt vor den Auswirkungen einer AfD-Regierung. Besonders radikale Änderungen könnte die AfD in Bildung und Wissenschaft vornehmen, wo eine Landesregierung weitgehend autonom entscheiden kann. Wie sich Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt dann verändern könnten, hat der stellvertretende Bildungsressortleiter der ZEIT, Anant Agarwala, recherchiert. Und sonst so? Die erste deutsche Meisterschaft im Baum-Umarmen Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Ebola: Wie gefährlich ist der Ebola-Ausbruch im Kongo? Bundibugyo-Virusstamm: WHO ruft wegen Ebola »internationalen Gesundheitsnotstand« aus Ebola-Überlebende: Infiziert, erkrankt, genesen, gemieden AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort spüren würde Landtagswahl 2026: Mehrere Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt AfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.