Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der
Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und
Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein
Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem
US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie
das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen
finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land
die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär
Omid Rezaee im Podcast.
Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um
Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20.
Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf
Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der
Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime
gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei
noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute
zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker,
einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht.
Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien
vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.
Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst
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Folge vom 20.07.2026Liquide trotz Sanktionen: So finanziert sich das iranische Regime
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Folge vom 19.07.2026Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn sein Amt kostetCDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten. Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA. Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin. Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT. Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT ein. Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch wird Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland geregelt ist Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität vor Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler? Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei WM Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM? WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also tritt er sie kaputt Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation« Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.07.2026Spezial: Auf der Suche nach Ebola-Patient nullMitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum passiert das immer öfter? Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und ihrem Glück zu suchen. Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden. Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er wirklich der Erste? Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und die Suche nach Patient null. Skript und Moderation: Imre Balzer Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth Schnitt und Produktion: Markus Gläser Redaktion:Ole Pflüger Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Diese Recherche ist auch als Text erschienen, Sie finden ihn hier. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 18.07.2026»Keine Angst« – warum Danger Dan vom ZDF ausgeladen wirdDie Musiker Danger Dan und Igor Levit werfen dem ZDF vor, ihre Meinungs- und Kunstfreiheit eingeschränkt zu haben. Der Sender hatte einen geplanten Auftritt der beiden in der Kabarettsendung „Die Anstalt“ kurzfristig abgesagt. Nach Angaben der Musiker wollten sie dort ihr antifaschistisches Lied „Keine Angst“ präsentieren. Eine schriftliche Begründung für die Ausladung hätten sie nicht erhalten. Das ZDF erklärte hingegen, der Text könne als Aufruf zu Gewalt verstanden werden, und kündigte an, sich zu einem späteren Zeitpunkt journalistisch mit dem Lied auseinanderzusetzen. Das Team von „Die Anstalt“ kritisierte die Entscheidung und bezeichnete sie als „mutlos“. Danger Dan und Igor Levit kündigten an, das Lied dennoch öffentlich aufzuführen. Wie die Entscheidung des ZDF zu bewerten ist und warum das Lied „Keine Angst“ umstritten ist, erläutert ZEIT-Autor Jens Balzer. Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform der deutschen Nachrichtendienste. Ein fast 700 Seiten langer Gesetzentwurf sieht vor, dem Bundesnachrichtendienst (BND) und dem Verfassungsschutz deutlich mehr Befugnisse zu geben. Geplant sind unter anderem neue Möglichkeiten für Cyberangriffe, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, biometrische Auswertungen und eine stärkere Überwachung von Kommunikationsdaten. Der BND soll künftig unter bestimmten Bedingungen auch IT-Systeme angreifen und digitale Angriffe abwehren können. Die Reform soll ab Herbst im Bundestag beraten werden. Befürworter sehen darin eine Anpassung an neue Bedrohungen, Kritiker warnen vor möglichen Eingriffen in die Bürgerrechte. Was die Bundesregierung konkret plant und wie stark die Reform die Rechte der Bürger tatsächlich einschränken könnte, ordnet Holger Stark, Leiter im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT, ein. Und sonst so? Die unterschätzte Intelligenz der Taube Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf Whatsapp. Weitere Links zur Folge: ZDF: Danger Dan und Igor Levit werfen ZDF Eingriff in die Kunstfreiheit vor »Keine Angst«: Danger Dan bestreitet Aufruf zu Gewalt nach Auftrittsabsage durchs ZDF Danger Dan und das ZDF: Hier wird etwas übertrieben Nachrichtendienst: Verfassungsschutzpräsident fordert mehr Befugnisse für seine Behörde Überwachung von Journalisten: Darf der BND Journalisten hacken? Kanzleramtsminister Thorsten Frei: »Null Komma null Anknüpfungspunkte« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.