In zahlreichen europäischen Ländern breiten sich Waldbrände weiter aus.
Zur Sicherheit haben Behörden in Frankreich und Spanien Ortschaften und
Campingplätze evakuiert sowie Straßen geschlossen. Seit Anfang des
Jahres bis Mitte Juli haben Feuer in Frankreich rund 42.000 Hektar und
in Spanien rund 125.000 Hektar Wald verbrannt. Die beiden Länder hatten
mit mehreren Hitzewellen zu kämpfen, die Waldbrände begünstigten und die
Löscharbeiten stark erschwerten. Die globale Erderwärmung verstärkt
diese lang anhaltenden Hitzewellen. Mehr zur aktuellen Lage in
Frankreich und wie das Land langfristig mit dem Extrem umgehen will,
berichtet Annika Joeres, Autorin für die ZEIT in Frankreich.
Die EU hat weitere Sanktionen gegen Russland beschlossen. Damit verhängt
sie zum 21. Mal Strafmaßnahmen als Reaktion auf Russlands Krieg gegen
die Ukraine. Über die neuen Sanktionen hatten die EU-Staaten wochenlang
verhandelt. Denn je länger der Krieg dauert, desto schwieriger wird die
Suche nach Sanktionen, die zwar Russland treffen, sich aber nur gering
auf Mitglieds- und Drittstaaten auswirken. Was das neue Sanktionspaket
über die Stimmung zwischen den EU-Staaten verrät, erklärt Johanna Roth,
Auslandskorrespondentin der ZEIT in Brüssel.
Und sonst so? Pfirsich-Eistee von Aldi: Nostalgie im Tetra Pak
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lisa Pausch und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Hitzewelle: Waldbrände in Spanien und Frankreich dehnen sich aus
Mecklenburg-Vorpommern: Brand im Müritz-Nationalpark gelöscht
Spanien: Waldbrand nördlich von Madrid zerstört mehr als 13.000 Hektar
Russische Schattenflotte in der Ostsee: Das schwarze Geschäft russischer
Öltanker
EU-Sanktionen gegen Russland: EU verhängt neue Sanktionen gegen Russland
Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate
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Folge vom 24.07.2026Brandgefährliche Hitze: Wie Frankreich gegen die Waldbrände ankämpft
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Folge vom 23.07.2026Was steckt hinter Saudi-Arabiens Atomdeal mit Trump? (Update)Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen, Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse. Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe. Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen. Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im Achtelfinale gegen Belgien antreten. Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her? Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber Google Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden« Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in Balogun-Fall einreichen Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben Beutereflex Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 23.07.2026Wogegen die »Kakerlaken« in Indien protestierenTausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona Weber-Steinhaus. Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24 Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens. Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT, Lisa Hegemann, ein. Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0 Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge Demonstranten vor Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in Neu-Delhi Indien: Im weltpolitischen Abseits KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber es braucht Ausdauer« KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge« Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.07.2026Unionsfraktionsvorsitz? Frei! (Update)Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU soll neuer Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag werden. Darauf haben sich CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder laut Medienberichten verständigt. Die Fraktion muss Frei noch wählen. Wer könnte auf Frei an der Spitze des Kanzleramts folgen? Seine Einschätzung dazu teilt der Redakteur im Politikressort der ZEIT, Ferdinand Otto. Frankreich hat als erstes EU-Land ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 15 Jahren beschlossen. Bei der Umsetzung des Gesetzes sind jedoch noch Fragen offen. ZEIT-Journalistin Annika Joeres ordnet ein, ob Frankreich mit diesem Verbot zum Vorbild für andere EU-Staaten werden könnte. Außerdem im Update: Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen KI-gesteuerten Cyberangriff auf die Systeme einer anderen KI-Firma übernommen. Was über den Vorfall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft, erklärt die KI-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel. In München haben Hinterbliebene sowie Politikerinnen und Politiker an die neun Menschen erinnert, die vor zehn Jahren bei dem rassistischen Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum getötet wurden. Auch in Norwegen wurde der Opfer rechten Terrors gedacht: Vor 15 Jahren tötete der Rechtsextremist Anders Behring Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der Insel Utøya. Und sonst so? Imax-Odyssee für »Die Odyssee« Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nachfolger von Jens Spahn: Thorsten Frei soll Unionsfraktionschef werden Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler Kabinettsumbau: Wer auf Jens Spahn folgen könnte Soziale Medien: Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit zurück? Mindestalter für Social Media: Braucht es ein Social-Media-Verbot für Kinder? Künstliche Intelligenz: OpenAI übernimmt Verantwortung für KI-gesteuerten Cyberangriff OEZ-Anschlag in München: Es geht ums richtige Erinnern OEZ-Anschlag: Gegen die Stille Anschläge in Norwegen 2011: Das Trauma von der eigenen Insel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.