Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat erstmals seit 35 Jahren die
CDU gewonnen. Laut vorläufigem Ergebnis liegt die CDU mit Gordon
Schnieder mit rund drei Prozentpunkte vor der SPD mit Ministerpräsident
Alexander Schweitzer. Die AfD zieht als drittstärkste Kraft vor den
Grünen in den Landtag ein. FDP, Freie Wähler und die Linke scheitern an
der Fünf-Prozent-Hürde. Entscheidend für die Wahl waren laut Umfragen
Themen wie Wirtschaft, soziale Sicherheit, Bildung und innere
Sicherheit. Besonders in ländlichen Regionen zeigten sich deutliche
Unterschiede bei der Bewertung von Nahverkehr und ärztlicher Versorgung.
Die Wahl ist eine Zäsur: Nach 35 Jahren verliert die SPD ihre Macht in
Rheinland-Pfalz. Wie es für die Partei weitergeht und warum der
amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer trotz Beliebtheit
nicht punkten konnte, das ordnet ZEIT-Redakteurin Kaja Klapsa ein.
Nach dem Grundsatz "Keine Strafe ohne Gesetz" sind Taten in Deutschland
nur verfolgbar, wenn sie ausdrücklich strafbar sind. Bei digitaler
Gewalt wird das zum Problem, da viele Handlungen im Netz bislang nicht
eindeutig geregelt sind. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig plant
deshalb eine Verschärfung des Strafrechts im Bereich digitaler Gewalt.
Ein Gesetzentwurf, der sich unter anderem gegen pornografische Deepfakes
richtet, soll daher in Kürze vorgelegt werden. Ziel ist es, sowohl das
Herstellen als auch das Verbreiten solcher Inhalte unter Strafe zu
stellen. An Aufmerksamkeit gewann das Thema zuletzt durch den Fall der
Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes. Sie hatte Vorwürfe
gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen öffentlich gemacht. Er soll über
Jahre hinweg Fake Profile in ihrem Namen erstellt und intime Inhalte
verbreitet haben. Das berichtete der SPIEGEL. Für Christian Ulmen gilt
die Unschuldsvermutung, seine Anwälte sagen, dass es sich um falsche
Tatsachen und eine einseitige Darstellung handle. Wie es um
das Strafrecht bei Deepfakes steht und ob die vorgeschlagenen Maßnahmen
der Bundesjustizministerin ausreichen, analysiert der Jurist und
ZEIT-Autor Yves Georg.
Und sonst so? Hummeln fotografieren für die Wissenschaft
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Rheinland-Pfalz-Wahl 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
Rheinland-Pfalz live
Liveblog: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz wählt –
Wahlbeteiligung bis Mittag bei 50 Prozent
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Das sollten Sie zur Landtagswahl in
Rheinland-Pfalz wissen
TV-Duell in Rheinland-Pfalz: "Wir sind nicht das schlechte Land, das
hier dargestellt wird"
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD vor Rheinland-Pfalz-Wahl
weiter fast gleichauf
Digitale Gewalt: Bundesjustizministerin plant Gesetz gegen
pornografische Deepfakes
Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr
sicher – oft zu Recht"
Gewalt gegen Frauen: Collien Fernandes bezeichnet Deutschland als
"Täterparadies"
Sexualisierte Gewalt: Collien Fernandes wirbt für Demo gegen
sexualisierte Gewalt
Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen
Christian Ulmen
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Folge vom 23.03.2026Das Ende einer Ära: SPD verliert in Rheinland-Pfalz
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Folge vom 22.03.2026Wahlanalyse Rheinland-Pfalz: Warum die CDU ihren Vorsprung diesmal halten konnteRheinland-Pfalz hat einen neuen Landtag gewählt und das die erste Hochrechnung bestätigt: Die CDU liegt mit 30,6 Prozent rund drei Prozentpunkte vor der SPD mit 26,9 Prozent. Damit gewinnt die CDU die Wahl. Die AfD gewinnt deutlich hinzu und kommt auf etwa 20 Prozent, womit sie drittstärkste Kraft wird. Die Grünen liegen mit unter zehn Prozent dahinter. FDP, Freie Wähler und Linke scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde und ziehen nicht in den Landtag ein. Kurz vor der Landtagswahl war das Rennen zwischen SPD und CDU knapp, beide Parteien lagen in den Umfragen nahezu gleichauf. In dieser Sonderfolge von "Was jetzt?" werfen wir einen ersten schnellen Blick auf die Wahlergebnisse, sprechen über Gewinner, Verlierer und mögliche Regierungskonstellationen. Zu Gast ist Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter für Politik bei der ZEIT. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.03.2026Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Ist Schweitzer der Özdemir der SPD?In Rheinland-Pfalz wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag einen neuen Landtag. SPD und CDU liegen in den Umfragen nahezu gleichauf: Für die SPD tritt der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer an. Er ist deutlich beliebter als sein Konkurrent Gordon Schnieder von der CDU, dennoch lag die Union in den Umfragen lange klar vor der SPD. Die Wahl wird deshalb oft mit der im Nachbarland Baden-Württemberg verglichen, wo Cem Özdemir für die Grünen seine Partei gegen den Bundestrend zum Sieg führte. Was, wenn Schweitzer das für die SPD wiederholt – was, wenn nicht? Und was waren die Themen des Wahlkampfs? Das beantwortet Peter Dausend, Politikredakteur der ZEIT. Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat Deutschland kürzlich als "Täterparadies" bezeichnet. In Deutschland brachten 2024 mehr als 180.000 Frauen Partnerschaftsgewalt zur Anzeige, rund 53.000 meldeten Sexualstraftaten. Eine aktuelle Dunkelfeldstudie zeigt: Die Anzeigebereitschaft liegt bei fast allen Gewaltformen unter zehn Prozent. Als Vorreiter im Gewaltschutz gilt Spanien. Dort gibt es spezialisierte Gerichte und Polizeieinheiten, elektronische Fußfesseln für Gewalttäter und umfassende Präventionsarbeit. Justizministerin Stephanie Hubig kündigte an, Strafbarkeitslücken bei digitaler Gewalt zu schließen und etwa das Verbreiten pornografischer Deepfakes unter Strafe zu stellen. Doch reichen schärfere Gesetze allein? Livia Sarai Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT, analysiert, welche gesellschaftlichen Veränderungen nötig sind – und warum Männer sich mit ihrer eigenen Haltung auseinandersetzen müssen. Und sonst so? Der von der Mutter verstoßene Affe Punch hat eine Freundin gefunden. Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul Mitarbeit: Susanne Hehr und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Das sollten Sie zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz wissen Rheinland-Pfalz: Was bewegt die Menschen in Rheinland-Pfalz? Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr sicher – oft zu Recht" Klaus Theweleit: "Diese Männer sind nicht zu Ende geboren" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.03.2026Trisomie: Gentest bei Schwangeren in der KritikDer Einsatz von nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) hat in Deutschland deutlich zugenommen. Etwa jede zweite Frau entschied sich 2024 für einen solchen Test. Mithilfe einer Blutprobe soll so das Risiko eingeschätzt werden, dass das noch ungeborene Kind mit dem Gendefekt Trisomie auf die Welt kommt. Aber es gibt Kritik: Der Test würde Eltern eine falsche Gewissheit vermitteln und andere Untersuchungen verdrängen. Wie ist aus dem ursprünglich für Einzelfälle gedachten Test ein Massenphänomen geworden? Diese und weitere Fragen beantwortet Clara Hellner, Gesundheitsredakteurin der ZEIT. Wegen der israelischen Angriffe auf den Libanon haben fast eine Million Menschen ihr Zuhause verlassen. Täglich kreisen israelische Drohnen und Kampfjets über dem Himmel. Rund 1.001 Menschen, darunter viele Kinder, sind bei den Angriffen bereits gestorben. Andrea Backhaus berichtet für die ZEIT aus dem Libanon. Im Podcast berichtet sie vom Schicksal der Geflüchteten und über die Lage vor Ort. Und sonst so? Das Warten auf den Schuss zum Mond … Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald, Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Marco Fründt und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier DIE ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Bluttest auf Trisomien: Ein Gentest in der Schwangerschaft? Plötzlich normal Trisomie 21: "Keiner hat ein Recht auf ein gesundes Kind" Libanon: "Es herrschte totale Panik" Ziele von Israel: Israel weiß genau, was es will Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.