Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei der traditionellen
Sommerpressekonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten
gestellt. Er sprach über Klimaschutz, die Unvereinbarkeitsbeschlüsse der
CDU und die Arbeit seiner Regierung. Wie erklärt Merz, dass rund 85
Prozent der Bürgerinnen und Bürger mit seiner Arbeit unzufrieden sind?
Und räumt er eigene Fehler ein? Das beantwortet Ferdinand Otto,
Politikredakteur der ZEIT.
Vor zehn Jahren versuchten Teile des türkischen Militärs, Präsident
Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Der Putsch scheiterte und die Regierung
ließ mehr als 10.000 Staatsbedienstete entlassen und Medien schließen.
Wie Erdoğan den Putsch für sich nutzte und welche Fragen bis heute offen
sind, berichtet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der
ZEIT.
Tschechien hat Neonazi Marla Svenja Liebich nach Deutschland
ausgeliefert. Liebich soll in das Frauengefängnis in Chemnitz gebracht
werden. 2023 wurde Liebich unter anderem wegen Volksverhetzung zu einem
Jahr und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach der Verhandlung hatte
Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich ändern lassen.
Kritiker sehen darin einen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes.
Und sonst so? Kunst aus 390 Kilo Erdnussbutter.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Reformen der Bundesregierung: Die trotzige Entschlossenheit der
Regierung
Regierungserklärung: Als es heißt, »Sommer, Sonne, Sozialkahlschlag«,
steht der Kanzler auf
Türkei: Wie sich autoritäre Herrscher ihre Lieblingsopposition bauen
Marla-Svenja Liebich: Jetzt machen sie einen auf subversiv
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Folge vom 15.07.2026Merz gibt sich zuversichtlich vor der Sommerpause – zu Recht? (Update)
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Folge vom 15.07.2026War Opa bei der SS? Familienrecherche in den Nazi-AktenTransparenzhinweis: Wir haben den Titel der Folge auf Hinweise von Hörern leicht abgeändert. Die ZEIT hat erstmals Hunderttausende Personalakten der Sturmabteilung (SA) und Schutzstaffel (SS) zugänglich und nach Namen durchsuchbar gemacht. Männer der SA und SS misshandelten politische Gegner und erhoben sich selbst zu Herrenmenschen. Mitgliederlisten, Stammkarten, Musterungsbögen, Lebensläufe, Persönlichkeitsbeurteilungen und viele weitere Millionen von Dokumenten in der nun veröffentlichten Datenbank stammen überwiegend aus dem US-Nationalarchiv. An der Datenbank, die in Kooperation mit dem Bundesarchiv entstanden ist, hat der Leiter des Ressorts Geschichte der ZEIT, Christian Staas, mitgearbeitet. Kriege verändern nicht nur die Weltpolitik, sondern auch die Finanzmärkte. Als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran im März eskalierte, investierten viele Anleger an der Börse in Öl in der Hoffnung auf steigende Preise und hohe Gewinne. Sogenannte Kriegsgewinnler profitieren finanziell von den Folgen eines Krieges. Ist das legitime Absicherung oder problematische Spekulation? Mit dieser moralisch aufgeladenen Frage und ob er sich selbst als einen Kriegsgewinnler bezeichnen würde, hat sich der wirtschaftspolitische Korrespondent der ZEIT, Thomas Fischermann, befasst. Und sonst so? Minigolftricks Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Susanne Hehr,Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: SS-Akten: Durchsuchen Sie die Personalakten von SA und SS nach Ihrer Familie Nationalsozialismus: »Himmler schwebte eine regelrechte Menschenzucht vor« NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit Ihrer Familie Geldanlage im Krieg: Kriegsgewinnler wie ich Rüstungsaktien: Der moralische Kurs Straße von Hormus: Dauerhaft kaputt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 14.07.2026Abkassieren in der Straße von Hormus? (Update)Nachdem der Iran in der vergangenen Woche erneut Tanker in der Straße von Hormus beschossen hat, reagieren die USA seit dem Wochenende mit Luftangriffen. Ab heute soll zusätzlich eine Seeblockade für iranische Häfen in Kraft treten. Außerdem wollen die USA in Zukunft 20 Prozent des Warenwerts als Gebühr für Schiffspassagen durch die Meerenge von Hormus. Bisher hatten sie eine freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus als Kriegsziel ausgegeben. Wie passt das zusammen? Werden die gegenseitigen Angriffe bei gleichzeitigen Verhandlungen nun zum Dauerzustand? Und welche Strategie verfolgt der Iran? Mit ZEIT-Korrespondent Jörg Lau besprechen wir die Lage. Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal hat Bundespräsident Steinmeier auf einer Gedenkfeier gesprochen. Bundesumweltminister Carsten Schneider forderte außerdem mehr Klimaschutz an, um besser gegen künftige Extremwetterereignisse gewappnet zu sein, die laut Klimaforschern in Zukunft noch häufiger und heftiger auftreten werden. Außerdem im Update: Die Frage nach Sanktionen gegen Israel wegen der Ausweitung illegaler Siedlungen im Westjordanland sorgt für Spannungen innerhalb der Regierungskoalition aus CDU und SPD. Außenminister Johann Wadephul hatte beim EU-Außenministertreffen in Brüssel am Montag gegen mögliche Einfuhrbeschränkungen gegen Israel gestimmt. Der außenpolitische Sprecher der SPD, Adis Ahmetović, sagte, dass Deutschland bei klaren Völkerrechtsverstößen von Israel, Sanktionen nicht blockieren dürfe. Und sonst so? Im WM-Halbfinale ist die Elite unter sich. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Iranüberblick: USA greifen Iran an, erneut Beschuss in Straße von Hormus Irankrieg: Schlafwandeln die USA in einen neuen Krieg? Liveblog: Irankrieg: US-Militär meldet erneut Angriffe auf den Iran Flutkatastrophe im Ahrtal: Frank-Walter Steinmeier würdigt Solidarität nach Ahrtal-Katastrophe Israelische Siedlungspolitik: SPD-Politiker kritisieren Wadephul wegen Haltung zu Israelsanktionen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 14.07.2026Fünf Jahre nach der Flut im AhrtalDie Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ereignete sich vor fünf Jahren, am 14. Juli 2021. Das Extremwetterereignis ist in die Geschichte eingegangen, damals traten die Ahr, die Inde, die Erft und andere Flüsse über die Ufer. Insgesamt starben mehr als 180 Menschen, viele verloren ihre Existenz. Eine Simulation des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung in Potsdam zeigt, dass 70 Prozent der Todesfälle mutmaßlich durch bessere Frühwarnung und frühere Evakuierungen hätten vermieden werden können. Insgesamt leben in Deutschland 400.000 Menschen in sogenannten Hochwasserrisikogebieten. Ist Deutschland auf solche Katastrophen vorbereitet? Dazu hat ZEIT-Autorin Theresa Leisgang recherchiert. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will den Anspruch auf den sogenannten Unterhaltsvorschuss einschränken, er soll dann mit 15 Jahren enden. Dabei geht es um staatliche Zahlungen an alleinerziehende Eltern, wenn nach einer Trennung unterhaltspflichtige Ex-Partner, in der Regel Väter, ihren Beitrag schuldig bleiben. Der Vorschuss wird dann vom Staat ausgelegt. Auf den Kosten bleibt der Staat allerdings häufig sitzen: Von 3,2 Milliarden Euro, die im Jahr 2024 gezahlt worden sind, konnten weniger als 600 Millionen Euro bei Unterhaltsschuldnern eingetrieben werden. Woran liegt es, dass der Staat sich den Vorschuss nur so selten zurückholen kann? Das erklärt die ZEIT-Redakteurin im Familienressort, Livia Sarai Lergenmüller. Und sonst so? Pitbull stellt Glatzkappenrekord auf. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krisenvorbereitung: »Unsere Sicherheit ist brüchig« Betriebliche Klimaresilienz: Ach, der zieht bestimmt vorbei Hochwasser im Ahrtal: Dernau, 365 Tage danach Unterhaltsvorschuss: »Mir würden plötzlich knapp 800 Euro monatlich fehlen« Unterhalt für Alleinerziehende: Wie gut der Staat für schlechte Väter sorgt Alleinerziehende Eltern: Anspruch auf Unterhaltsvorschuss soll laut Prien mit 15 Jahren enden Sparpläne der Bundesregierung: SPD und Linke kritisieren geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.