Die EU plant einen strengen und gestaffelten Schutz für Jugendliche in den Sozialen Medien. Minderjährige sollen vor Suchtgefahren und schädlichen Inhalten bewahrt werden. Unter 13 Jahren sollen Kinder nur unter Aufsicht der Eltern und zu pädagogischen Zwecken Zugang bekommen. Darüber soll es davon abhängen, inwieweit Plattformen nachweislich für Sicherheit sorgen. Risikoreiche Dienste sollen erst ab 15 oder 16 Jahren erlaubt sein. Vor diesem Hintergrund hat eine Studie untersucht, wie sich Soziale Medien auf das Wohlbefinden von Jugendlichen auswirken. Daran hat auch der SWR teilgenommen. Sabine Feierabend von der SWR Medienforschung in SWR Aktuell: "Manche Jugendlichen sagen, sie hätten mit Social Media Zeit vertrödelt und sie fühlen sich schlecht, weil sie ihren anderen Aufgaben nicht nachgekommen sind." Dabei mache es einen Unterschied, welche Plattformen die Jugendlichen nutzen. "Da gibt es TikTok, Instagram, Snapchat, die für viele Jugendliche eine hohe Bedeutung haben. Und bei den Plattformen, die den Jugendlichen nach eigenem Bekunden nicht guttun, da liegt TikTok auch ganz vorn", sagt die Medienforscherin im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Folge vom 15.07.2026Jugend und Social Media: "Manche empfinden das als Zeitverschwendung"
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Folge vom 15.07.2026Tabaksteuer erhöhen zur Raucherabschreckung: Was hat das in anderen Ländern gebracht?Rauchen so lange teurer machen, bis möglichst niemand mehr raucht. Das ist einer der Gedanken hinter der geplanten Erhöhung der Tabaksteuer. Der zweite ist, dass die Bundesregierung so natürlich auch mehr Geld in die Staatskasse bekommt. Eine Packung Zigaretten könnte, wenn der Plan umgesetzt wird, bald 12 Euro oder mehr kosten. Andere Länder haben das Konzept „Rauchen unbezahlbar machen“ schon probiert. Sabina Ulbricht ist Präventionsforscherin an der Uni Greifswald und Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses "Nichtrauchen". Sie erklärt im SWR-Aktuell-Interview mit Andreas Fischer, wie erfolgreich das im Ausland war und ist.
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Folge vom 15.07.2026"Entlastungs-Kabinett" trifft sich: Wer entlastet werden könnte - und wieBürger und Unternehmen sollen es mit dem Staat leichter haben – und dadurch Zeit und Geld sparen. Das ist ein Versprechen der Bundesregierung, die ihre heutige Sitzung deshalb zum "Entlastungskabinett" umgetauft hat. Es ist nicht die erste Runde dieser Art. Wo schon Entlastungen greifen und was noch geplant ist, erklärt Berlinkorrespondent Chris Bedrow im Gespräch mit SWR-Aktuell-Moderator Andreas Fischer.
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Folge vom 14.07.2026Der Streit um die Sonntagsruhe ist alles andere als einfachLäden dicht am Sonntag – das gilt ausser bei uns in dieser Striktheit nur noch in Österreich und Polen. Alle übrigen Länder haben die Öffnungszeiten teils unterschiedlich weit liberalisiert. In Frankreich, Spanien oder Belgien gelten Ausnahmen für Tourismusgebiete, in Skandinavien, Portugal, Italien gibt es praktisch keinen Ladenschluss. Auch in Deutschland fordert die Wirtschaft eine Abkehr von der Sonntagsruhe. Warum das aber nicht so leicht wäre, erklärt SWR-Wirtschaftsredakteurin Stefanie Geissler: "Dafür müsste die Verfassung geändert werden. Die Sonntagsruhe ist nämlich im Grundgesetz festgeschrieben. Das geht auf eine Regelung aus der Weimarer Reichsverfassung zurück, wonach der Sonntag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung dienen solle." Das findet DIHK-Präsident Peter Adrian nicht mehr zeitgemäß und fordert Sonntagsöffnung auch bei uns. Welche Argumente er vorlegt und was die Bundesregierung und die Gewerkschaften dazu meinen, darum geht’s im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Ralf Hecht.