Wenn es um Robotik geht und Künstliche Intelligenz, scheiden sich oft die Geister: Die einen fürchten eine Zukunft, in der die Maschinen immer mehr Macht an sich ziehen - der "Terminator" lässt grüßen. Die anderen versprechen schier unbegrenztes Wachstum und Wohlstand zum Nulltarif - Elon Musk zum Beispiel sagt, er glaube, mit Künstlicher Intelligenz, die alle Arbeit übernimmt, liefen wir nicht nur auf ein Zeitalter des Überflusses zu, sondern des "Super-Überflusses". Realistisch ist vermutlich keines dieser Szenarien. Mit realistischen Szenarien beschäftigt sich David Rieger. Er ist Geschäftsführer von "Neura Robotics" - eine Firma mit dem Motto "We serve humanity", die für knapp 100.000 Euro humanoide, KI-gesteuerte Roboter anbietet. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr relativiert er die Disruption durch den Wegfall von Arbeitskräften durch Künstliche Intelligenz: "Bis 2030 werden wir allein in Europa rund sieben Millionen weniger Arbeitskräfte haben", argumentiert Rieger. Das werde allein durch den demographischen Wandel geschehen. Es brauche Roboter, um Wohlstand zu erhalten und diese Aufgaben überhaupt zu bewältigen.
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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell Im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.
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Folge vom 08.07.2026Intelligente Roboter in der Pflege: Wer streichelt uns, wenn wir alt sind?
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Folge vom 08.07.2026Besuch auf dem Volksfest: Wetter und Geldbeutel entscheidenDie Saison der Stadt- und Weinfeste startet, doch Wetter und Wirtschaft stellen die Schausteller vor Herausforderungen.
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Folge vom 07.07.2026Zugbegleiter-Prozess: Haftstrafen von unter 10 Jahren bis lebenslang gefordertDer Zugbegleiter Serkan Çalar wurde im Februar in einem Regionalzug bei Landstuhl im Kreis Kaiserslautern so heftig geschlagen, dass er zwei Tage später an seinen Verletzungen starb. Auslöser war die Kontrolle eines 26-jährigen Passagiers ohne Ticket, den Çalar deshalb aufforderte, auszusteigen. Am Landgericht Zweibrücken sind heute die Plädoyers im Prozess um Çalars Tod gehalten worden: Die Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Gefängnis, sie geht von Körperverletzung mit Todesfolge aus. Die Nebenklage wertet die Tat als Mord aus niedrigen Beweggründen und fordert lebenslange Haft. Die Verteidigung des Angeklagten spricht von Körperverletzung mit Todesfolge in einem minderschweren Fall und fordert eine Freiheitsstrafe von maximal 10 Jahren. Wie die jeweiligen Seiten ihre Wertung der Tat begründen, erklärt SWR-Reporter Andreas Kahlmeyer im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerhard Leitner.
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Folge vom 07.07.2026Strom aus dem See: Sind Pumpspeicherkraftwerke besser als ihr Ruf?Der größte Akku Deutschlands ist ein See - der Schluchsee im Südschwarzwald. Und das dank einer über 100 Jahre alten Technologie: Für Pumpspeicherkraftwerke werden Tunnel unter den See gegraben und mit Turbinen ausgestattet. Das Wasser aus dem See lässt man in die tiefer gelegene Kraftwerks-Turbine rauschen und erzeugt somit Strom, wenn es gerade sonst zu wenig gibt. Zum Beispiel während einer "Dunkelflaute". Ist dann an einem windigen oder sonnigen Tag zu viel Strom da, lässt sich das Wasser wieder von unten hochpumpen. Flächendeckend durchsetzen konnte sich diese Art der Stromerzeugung nie: zu teuer, zu groß, zu aufwändig. Doch als ein Bauteil im künftigen Energiewende-Mix könnte sie nun eine Art Comeback feiern. Die Schluchsee-Werk AG plant zumindest den Umbau seiner Pumpspeicheranlagen, um sie besser auf den heutigen Bedarf abzustimmen. Wie der aussieht, erklärt Manuel Baumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsgruppe für nachhaltige Energietechnologien am KIT, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr.