In Deutschland sind erstmals seit zehn Jahren laut der Bundesagentur für
Arbeit wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos, die Quote
liegt bei 6,4 Prozent. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht von
einem "Armutszeugnis für die Reformverweigerung der vergangenen Jahre"
und fordert einen Herbst der Reformen. Bundesarbeitsministerin Bärbel
Bas (SPD) sieht die Ursachen dagegen in weltwirtschaftlicher
Unsicherheit und im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Als
Lösung fordert sie Investitionen und Impulse für mehr Beschäftigung
durch die Bundesregierung. Doch welche Branchen sind besonders
betroffen? Und ist die Lage vergleichbar mit den frühen Nullerjahren
unter Gerhard Schröder? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der
ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie dramatisch die Lage ist und was
passieren muss, damit die Arbeitslosigkeit sinkt.
Seit Beginn des russischen Angriffskrieges verschwinden in der Ukraine
immer wieder Zivilisten und tauchen später in russischer Gefangenschaft
wieder auf. Insgesamt sollen seit Kriegsbeginn rund 16.000 ukrainische
Zivilisten nach Russland verschleppt worden sein, mindestens neun von
ihnen sind in Gefangenschaft gestorben. Unter ihnen sind Aktivisten,
Lokalpolitiker und Journalisten wie Viktoriia Roshchyna. Die ukrainische
Journalistin recherchierte in Russland, wurde dort festgenommen und
starb in russischer Untersuchungshaft. Recherchen ergaben, dass sie dort
höchstwahrscheinlich zu Tode gequält wurde. Warum nimmt Russland diese
Menschen fest? Maxim Kireev, ZEIT-Redakteur für internationale Politik,
erklärt im Podcast, welche Menschen Russland in der Ukraine gefangen
nimmt und ob es Hoffnung auf einen Austausch dieser Zivilisten gibt.
Und sonst so? Bei strömendem Regen im Freibad
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Mathias Peer, Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf
mehr als drei Millionen
Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts!
Ukrainische Gefangene: Von Russland verschleppt, ohne Aussicht auf
Freiheit
Viktoriia Roshchyna : Zu nah dran
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2000 Folgen
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Folge vom 30.08.2025Wie dramatisch ist die Lage am Arbeitsmarkt?
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Folge vom 29.08.2025Update: Der "Geist von Würzburg" soll Deutschland voranbringenNach vielen Diskussionen und Pannen wollen sie ihre Streitigkeiten endlich beenden: Um sich besser kennenzulernen und künftig besser zusammenzuarbeiten, haben sich die Fraktionen von Union und SPD zu einer zweitägigen Klausur in Würzburg getroffen. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, hat das Treffen beobachtet. Im Podcast beantwortet er die Frage, was hinter dem demonstrativ beschworenen "Geist von Würzburg" steckt. Und erklärt, ob es ab sofort harmonischer zwischen den beiden Fraktionen zugeht, ob sie neues Vertrauen aufbauen konnten und wie genau die beiden Fraktionen "Deutschland voranbringen" wollen. Ein weiteres wichtiges Treffen hat heute im französischen Toulon stattgefunden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollten Einigkeit demonstrieren und die deutsch-französische "Achse" stärken. Inhaltlich beschäftigten sich die beiden unter anderem mit ökonomischen Fragen zur Stärkung des Binnenmarkts und dem Bürokratieabbau, aber auch mit der Planung eines Digitalgipfels. Außerdem haben sie angekündigt, ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit zu vertiefen, unter anderem, indem sie einen strategischen Dialog über die atomare Abschreckung starten wollen. Außerdem im Update: Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist erstmals seit zehn Jahren wieder auf mehr als drei Millionen gestiegen. Insgesamt sind nun 3,025 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit hervor. Was noch? Im Scream-Club gemeinsam den Stress und Frust rausschreien Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Miriam Mair Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Schwarz-rote Koalition: Der Schaden bleibt Klausurtagung in Würzburg: Koalitionsfraktionen wollen bessere gemeinsame Basis schaffen Emmanuel Macron und Friedrich Merz: Ein Plan für Europa Wirtschafts- und Sicherheitspolitik: Merz trifft Macron zu Beratungen vor deutsch-französischem Ministerrat Arbeit im Jobcenter: "Wenn jemand nicht will, bekomme ich ihn kaum zu mir" Arbeitsmarkt: Keine Panik, es geht aufwärts! Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt erstmals seit 2015 auf mehr als drei Millionen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 29.08.2025Die Deutschen denken wieder rechterDeutschland ist nach rechts gerückt – um das zu erkennen, reicht ein kurzer Blick auf die Wahlergebnisse der AfD. Doch Datenauswertungen der ZEIT zeigen, dass Positionen aus dem politisch rechten Spektrum seit Jahren auf immer mehr Zustimmung in der Mitte der Bevölkerung stoßen. Besonders deutlich wird das bei den Themen Klimawandel, Migration und Geschlechteridentitäten. Auch wenn die Mehrheit bei zentralen politischen Fragen noch immer eine moderate Haltung vertritt, nehmen extreme Meinungen stetig zu. Woran liegt das? Michael Schlieben ist politischer Korrespondent der ZEIT und erklärt, ob die Parteien nach rechts gerückt sind, weil die Menschen es tun. Oder ob umgekehrt die Bevölkerung eine Bewegung der Parteien mitvollzogen hat. Die Rebellengruppe der Huthis bietet neuerdings einen Onlineservice für die internationale Schifffahrtsbranche an. Auf der Website der Huthi-Behörde HOCC (Humanitarian Operations Coordination Center) können Reedereien und Schiffsbetreiber einsehen, welche Schiffe von den Rebellen im Roten Meer angegriffen werden sollen. Wenn man ganz sichergehen möchte, dass sein Schiff nicht attackiert wird, kann man es sogar vor der Durchfahrt bei den Huthis anmelden. Bislang rät der World Shipping Council allerdings nicht zur Nutzung des Services, manche Sicherheitsunternehmen haben sogar Warnungen ausgesprochen. Seit Ende 2023 blockieren die Huthi-Rebellen die Durchfahrt im Roten Meer und greifen Schiffe brutal mit Drohnen und Bomben an. Damit will die Gruppe nach eigener Aussage Israel für dessen Krieg im Gazastreifen bestrafen. Warum die Huthis den Onlineservice anbieten und wie ernsthaft das Angebot wirklich ist, weiß ZEIT-Wirtschaftsredakteur Thomas Fischermann. Und sonst so? Roboterkaninchen locken Pythons aus den Everglades. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Emma Graml Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsruck: Die Mitte driftet nach rechts Serie: Sind die Linken selber schuld? Huthi-Miliz: Womit keiner rechnet Nahost: Huthi-Miliz bekennt sich zu Angriff auf Handelsschiff im Roten Meer Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 28.08.2025Update: Willst du mit mir Panzer bauen?Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich zu wichtigen Gesprächen in Südfrankreich getroffen. Dabei geht es unter anderem um die Kooperation beider Länder im Rüstungsbereich, etwa beim Bau neuer Kampfflugzeuge und Panzer. Das Treffen wird allerdings von innenpolitischen Krisen in Frankreich überschattet. Ist Frankreich derzeit noch ein verlässlicher Partner für Deutschland? Und wo gibt es Konflikte zwischen beiden Staaten? Diese und weitere Fragen beantwortet Mark Schieritz, stellvertretender Ressortleiter des Politkressorts der ZEIT. Im Prozess um die mutmaßliche Entführung der Kinder von Unternehmerin Christina Block hat es ein Geständnis gegeben. Einer der Mitangeklagten hat zugegeben, an dem Vorfall in der Silvesternacht 2023/24 beteiligt gewesen zu sein. Laut Anklage sollen die beiden Kinder am Neujahrsabend von mehreren Männern ihrem Vater entrissen und von Dänemark nach Deutschland gebracht worden sein. Er hat angekündigt, über den Fall mehr erzählen zu wollen. Gleichzeitig hat sich ein Streit um das Fragerecht in dem Prozess entwickelt. Wo steht der Prozess? Und wie verhält sich die Hauptangeklagte Christina Block bisher? Diese und weitere Fragen beantwortet Anne Kunze, Kriminalreporterin der ZEIT. Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat der israelischen Regierung mit Konsequenzen gedroht, sollte diese ihre Offensive im Gazastreifen weiter vorantreiben. Die Ministerin ist aktuell im Nahen Osten unterwegs, besucht verschiedene Länder und hat unter anderem Angehörige israelischer Geiseln sowie palästinensische Familien getroffen. Was die Ministerin mit der Reise bewegen kann, weiß Samiha Shafy, Politikredakteurin der ZEIT. Außerdem im Update: Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den Mechanismus, um Sanktionen gegen den Iran einzuführen, aktiviert. Und sonst so? Gehirne von Freunden ticken oft ähnlich. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Christina Block: In ihren Händen: ein Familienfoto Europäische Ukrainepolitik: Sie müssen jetzt stark sein Sozialproteste in Frankreich: Ihr Ziel: ganz Frankreich lahmlegen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.