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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 29.12.2022#80 Bilanz und AusblickSeit Februar gibt es in der Ukraine Krieg. Das Jahr geht mit vielen Toten und hohen Verlusten auf russischer und ukrainischer Seite zu Ende. In dieser Folge zieht Ex-Nato-General Erhard Bühler Bilanz. Er erklärt, warum Russland sehr viele militärische Fehler unterlaufen sind, während die Ukraine fast alles richtig gemacht hat. Außerdem bewertet Bühler Schlüsselereignisse wie die Versenkung des russischen Schiffs "Moskwa" oder die teilweise Zerstörung der Brücke zwischen Russland und der Halbinsel Krim. Bühler wagt auch einen Ausblick auf das kommende Jahr. Er macht klar, dass Russland seine operativen Ziele immer noch erreichen kann und ein Angriff auf Kiew weiter möglich ist. Auf der anderen Seite hätten die Ukrainer im Moment die Initiative. Es sei realistisch, dass sie die Grenzen vom 23. Februar wieder herstellen könnten. Was müssen die Ukrainer dafür tun? Und was ist mit der Krim? Der Ex-General schaut weiterhin auf die aktuelle Lage. Den Ukrainern sei es gelungen, bis auf fünf Kilometer auf die Stadt Kreminna zuzustoßen. "Die Ukrainer bedrohen damit nicht nur den Ort, sondern auch die Versorgungslinien der Russen in diesem Bereich", so Bühler. In der Region um Bachmut gebe es dagegen keine Veränderung. Der Ex-General spricht außerdem über die Söldnertruppe "Patriot", die mit dem russischen Verteidigungsminister Schoigu verbunden sein soll. Was ist über die Truppe bisher bekannt? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 22.12.2022#79 Pannenpanzer PumaIn dieser Folge spricht Moderator Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler vor allem über den Puma-Schützenpanzer. Bei einer Bundeswehr-Übung für die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) sind 18 Fahrzeuge ausgefallen. Trotzdem hält Bühler den Puma immer noch für den "besten Schützenpanzer der Welt". Dennoch müssen Bühler zufolge die Ursachen für die Panne schnell gefunden werden. Eine schlampige Vorbereitung der Übung schließt der Ex-Nato-General aus. Ist ein Software-Update schuld? Welche Folgen hat die Panne für die schnelle Eingreiftruppe der Nato? Ist es richtig, wenn Verteidigungsministerin Christine Lambrecht erst einmal keine weiteren Puma mehr kaufen will? Sollte die Bundeswehr lieber auf andere Panzer wie den Lynx zurückgreifen? Beim Blick auf die aktuelle Lage schaut der Ex-Nato-General auf Bachmut. Können die Russen dort Fortschritte erzielen? Außerdem beschäftigt sich Bühler in dieser Folge mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in den USA. "Es war schon ein bemerkenswert herzlicher Empfang", so Bühler. Was hat diese Reise gebracht, und welchen Unterschied werden die US-amerikanischen Patriots im Krieg in der Ukraine machen? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 16.12.2022#78 Patriots für die Ukraine?US-Präsident Joe Biden wird voraussichtlich in Kürze einer Lieferung von Patriot-Systemen an die Ukraine zustimmen. Warum fällt die russische Reaktion auf diese Ankündigung so heftig aus? Warum können die Amerikaner Patriots liefern, aber die Deutschen nicht? Das erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Außerdem führt er aus, warum so wenig Informationen im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines nach außen dringen. Die Beweisführung scheint sich Bühler zufolge für Schweden als sehr schwierig zu erweisen. Woran liegt das? Der Ex-Nato-General geht auch wieder auf die aktuelle Lage im Krieg in der Ukraine ein. "Von Winterstarre ist noch keine Rede", so Bühler. Es gebe weiterhin heftige Kämpfe. In dieser Folge gibt Bühler einen Überblick darüber, wo im Moment die heftigsten Kämpfe geführt werden. Die EU hat zugesagt, bis zu 15.000 ukrainische Soldaten auszubilden. Dabei soll Deutschland die Ausbildung von 5.000 Soldaten übernehmen. Wie läuft die Ausbildung ab? Welche Technik wird bei den Schulungen benutzt? Außerdem hat der Bundestag im Zusammenhang mit dem 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr die ersten Bestellungen genehmigt. Besonders beeindruckt ist Bühler von den Nachrüstungen der Puma-Schützenpanzer. So könnten die Soldaten mit einer Brille "durch den Stahl durchschauen". Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 13.12.2022#77 Später Vogel: Das Kampfflugzeug F-35Odessa ist das Ziel massiver Luftangriffe geworden. Dabei wurden zahlreiche iranische Drohnen eingesetzt. Ziel war einmal mehr die kritische Infrastruktur. Die russische Armee greife die Städte der Ukraine in Wellen aus der Luft an, sagt Ex-Nato-General Bühler. Das sei Terror gegen die Bevölkerung, ein Kriegsverbrechen. Zwischen den Angriffen versuchten die Ukrainer, die zerstörten Anlagen wiederaufzubauen. Die militärische Lage am Boden ist nach Angaben des Ex-Generals relativ stabil. Es sehe derzeit nach einem militärischen Patt aus. Eine neue ukrainische Offensive könne aber jederzeit starten. Ein Bericht der „Times“: Gibt es ein Umdenken in den USA, der Ukraine Angriffe auf russischem Boden zu „erlauben“. Bühler hält das für wenig wahrscheinlich, er bewertet den Bericht kritisch. Außerdem sorgt ein Interview von Ex-Kanzlerin Merkel für Diskussionen. Mit Blick auf das Minsker Abkommen 2014 sagte sie, man habe damit der Ukraine Zeit verschafft, sich vorzubereiten. Der Kreml nutzt diese Aussagen, um dem Westen vorzuwerfen, dieser habe niemals Frieden gewollt. Und: Im Bundestag steht eine Entscheidung über die Beschaffung des US-Kampfflugzeugs F-35 an. Bühler findet die geplante Anschaffung gut. Die Bundeswehr bekomme damit ab 2027 das modernste Kampfflugzeug der Welt, dass bereits von vielen Ländern eingesetzt werde. Aber: Auch die Schweiz kauft diese Flugzeuge. Und sie bezahlt offenbar weniger dafür. Ein Aufreger? Eher nicht, sagt Bühler und erklärt, woran die Preisunterschiede liegen könnten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.