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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

376 Folgen
  • Folge vom 31.01.2023
    #88 Wie weit kann die Hilfe des Westens gehen?
    Die Rolle von Belarus im Krieg wird immer wieder thematisiert: Nach neuen Zahlen sind dort derzeit rund 5.000 russische Soldaten stationiert. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler geht für die Ukraine von dort keine unmittelbare Bedrohung aus. Eine wichtige Rolle spiele Belarus bei der Ausbildung russischer Soldaten. Interessante Neuigkeiten gibt es zur sogenannten Wagner-Gruppe. Thema Kriegsziele: Offiziell heißt es aus Kiew, man wolle Russland vom gesamten Territorium verdrängen, die Krim und die von Separatisten gehaltenen Gebiete in der Ost-Ukraine inklusive. Ist das realistisch? Bühler sagt, die Ukraine stehe derzeit vor einer ganz anderen Frage. Wenn sie nicht zeitnah in die Offensive komme, werde es schwierig. Das Zeitfenster schließe sich, zumal eine baldige russische Offensive möglich sei. Und: Die Nato will nicht Kriegspartei werden. Aber was ist ihr Ziel, welches Ziel verfolgt die Bundesregierung? Wie weit geht die westliche Hilfe im Krieg und wann ist es Zeit für Verhandlungen mit Moskau? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 27.01.2023
    #87 Die Nato auf dem Weg zur Kriegspartei?
    Es hat wieder einmal eine Welle von Raketenbeschuss gegen die zivile Infrastruktur in der Ukraine gegeben. Laut Ex-Nato-General Bühler war es die zwölfte Welle. Bei Bachmut wird weiter hart gekämpft, ohne dass das am Frontverlauf viel ändert. Russland verlegt Truppen in den Raum Luhansk. Bühler sagt, das könne mit einer geplanten russischen oder eine erwarteten ukrainischen Offensive zusammenhängen. Die Panzerentscheidung: Deutschland liefert Leopard-Kampfpanzer und erlaubt anderen Ländern, es auch zu tun. Die USA liefern Abrams-Panzer. Darauf hat die Ukraine lange gewartet. Tim Deisinger und Bühler erklären, wie viele Panzer es für die Ukraine geben wird und was das mit dem Krieg macht. Und sie gehen der Frage nach, ob die Nato zur Kriegspartei wird. Schließlich hieß es lange, die Lieferung von Kampfpanzern stelle eine rote Linie dar. Schließlich wolle die Nato keine Kriegspartei sein. Hat Kanzler Scholz diese Entscheidung für Kampfpanzer-Lieferungen den Menschen in Deutschland gut genug erklärt? Außerdem lässt eine Äußerung von Außenministerin Baerbock aufhorchen. Nach der Entscheidung für Panzerlieferungen hätte die Ukraine gerne mehr – es geht um U-Boote, Flugzeuge und Landstreckenwaffen. Bühler versteht die Forderungen, nachgeben würde er ihnen aber eher nicht. Für ihn steht fest: Die Nato darf nicht zur Kriegspartei werden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 24.01.2023
    #86 Hornberger Schießen in Ramstein?
    Heftige Kämpfe am Boden, Artillerieduelle und Luftangriffe – die Lage im Donbass bestimmt weiter das Lagebild. Auch Soledar, das inzwischen von den Russen gehalten wird, spielt dabei noch eine Rolle. Weitere russische Vorstöße soll es bei Saporischschja gegeben haben. In diesem Gebiet könnte auch eine ukrainische Offensive geplant sein. Die Frage ist jedoch, ob die Ukraine derzeit in der Lage ist. Wenig Neuigkeiten gibt es derzeit bei den russischen Luftschlägen gegen die zivile Infrastruktur in den ukrainischen Städten. Außerdem: In Russland erfolgt derzeit eine verdeckte weitere Mobilmachung, sagt Ex-Nato-General Bühler. Er könne sich gut vorstellen, dass diese auch noch offiziell verkündet werde. Die russische Wirtschaft stelle zunehmend auf Krieg um. Das könnten Vorboten einer Großoffensive sein, so Bühler. Das Thema Kampfpanzerlieferungen gärt weiter – auch nach dem Gipfel in Ramstein. Deutschland hat noch keine klare Position. Das bemüßigt einige politische Akteure, auch aus den Reihen der Ampel, zu heftiger Kritik an der Bundesregierung und Kanzler Scholz. Deutschland werde seinem Anspruch, eine Führungsrolle zu übernehmen, nicht gerecht. Viel zu lange zögere man in Berlin, die Unterstützung für die Ukraine auszubauen. Ist die Kritik gerechtfertigt? Ex-General Bühler sagt, die innerdeutschen Diskussionen förderten im Ausland nicht unbedingt das Vertrauen in Deutschland. Allerdings: Auch er hätte sich vom Ramstein-Gipfel mehr erhofft. Die Panzerdebatte bewegt auch Hörerinnen und Hörer – sehr viele Fragen sind eingegangen. Einige davon beantworten wir im Podcast. Und: Polen will Leopard-Kampfpanzer in die Ukraine liefern. Dafür braucht es ein OK aus Deutschland. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 20.01.2023
    #85 Panzer allein sind kein "Game-Changer"
    Am Anfang des Podcasts geht es um die militärische Lage in der Ukraine. An der Front tut sich wenig, keine Seite kann wesentliche Geländegewinne erzielen. Die Verluste sind jedoch hoch. Russland setzt zunehmend Raketen vom Typ S400 ein, die zwar moderner sind als die bisher verwendeten, aber auch nicht präzise treffen. Ex-General Bühler war wie viele andere Beobachter auch überrascht von der Ernennung des neuen Verteidigungsministers Pistorius. Pistorius bringe aber gute Voraussetzungen mit, bei seinen ersten Terminen habe er souverän und kompetent gewirkt. Nach Ansicht von Bühler muss Pistorius vor allem die Außendarstellung Deutschlands verbessern und die Bundeswehr modernisieren. Im zweiten Teil des Podcasts sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler über das Treffen der Verteidigungsminister in Ramstein, wo über Panzerlieferungen an die Ukraine beraten wird. Bühler findet es bedauerlich, dass Polen damit droht, auch ohne deutsche Zustimmung Leopard-Kampfpanzer zu schicken. Er glaubt aber nicht, dass die Regierung in Warschau am Ende so weit geht. Der Militär-Experte hält es generell für wichtig, dass die Ukraine moderne westliche Panzer erhält. Man sollte aber nicht zu viel erwarten. Ein Game-Changer im Krieg seien die Panzer nicht. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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