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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.

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Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

376 Folgen
  • Folge vom 28.02.2023
    #96 Partisanen und ihr Einfluss auf den Krieg
    In dieser Folge spricht Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Rolle von Partisanen im Krieg. So wurde bei einer mutmaßlichen Partisanen-Aktion auf einem Flughafen in Belarus bei Minsk ein russisches Aufklärungsflugzeug beschädigt oder zerstört. Darauf müssen die Russen nach Ansicht des Ex-Generals reagieren. Sie müssten sich genau überlegen, ob sie weiterhin Maschinen vom Typ "Berijew A-50" in Belarus stationieren wollten. Partisanen könnten Bühler zufolge auch für die Zerstörung von russischen Treibstoff- und Munitions-Depots in Mariupol verantwortlich sein. Deisinger und Bühler sprechen auch über die westlichen Panzerlieferungen. In der Ukraine sind die ersten polnischen Leopard-Panzer angekommen. Ex-General Bühler bestätigt den Eindruck, dass die Panzer "tröpfchenweise" geliefert werden. Warum werden sie nicht sofort eingesetzt? Wie will die Ukraine die Panzer einsetzen? Bühler weist außerdem daraufhin, dass die Bundeswehr dringend neue Panzer nachbestellen müsse. Ein weiteres Thema in dieser Folge ist die Demonstration der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht und der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer. An dieser hat auch der Brigadegeneral a.D. Erich Vad teilgenommen. Einige seiner Beweggründe kann Bühler nachvollziehen. Er macht aber auch deutlich, dass er manche von Vads Ansichten nicht teilt. Dabei kritisiert der Ex-Nato-General vor allem Vads Aussage, dass es lächerlich sei, dass die Ukraine allein über das weitere Vorgehen im Krieg entscheiden müsse. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 24.02.2023
    #95 Ein Jahr Krieg
    Vor genau einem Jahr startete Russland seinen Überfall auf die Ukraine. In dieser Folge besprechen Host Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler deswegen das große Ganze in diesem Krieg. Die ukrainische Armee hat viele Tausend Tote zu beklagen, zahlreiche Opfer gibt es auch unter der Zivilbevölkerung. Russland hat ebenso schwere Verluste zu beklagen. Bühler sagt, das Land verheize seine Soldaten ohne Rücksicht auf Verluste. Er zeigt sich verwundert, wie wenig Widerstand es in Russland dagegen zu geben scheint. Es geht in dieser Folge auch um den Beginn des Krieges und die folgenschweren Fehlplanungen auf russischer Seite. Die Ukraine habe gezeigt, wie wehrhaft sie sei, auch dank westlicher Unterstützung. Nach den ersten Eroberungen musste sich die russische Armee mehrfach zurückziehen. Die politischen Ziele des Kreml seien aber unverändert, vermutet Bühler. Deisinger und Bühler besprechen verschiedene Szenarien für das zweite Kriegsjahr. Bühler rechnet mit einer größeren ukrainischen Offensive. Die Russen versuchten bereits, Erfolge zu erzielen, allerdings unter hohen Verlusten. Eine weitere Mobilisierung in Russland scheine wahrscheinlich, so Bühler. Zur aktuelle Lage: Die Brennpunkte liegen weiter im Osten der Ukraine, beispielsweise bei Bachmut. Noch können die Ukrainer die Stadt halten. Die Intensität der russischen Angriffe habe zugenommen, sagt Bühler. Er sieht aber auch Anzeichen für logistische Probleme bei der russischen Artillerie. China hat einen Friedensplan vorgelegt. Bühler sieht darin eine wichtige außenpolitische Positionierung des Landes. In Moskau müsse man das berücksichtigen. Russische Drohungen der vergangenen Monate würden damit relativiert. Die Präsidenten von Russland und den USA haben wichtige Reden gehalten. Wladimir Putin hat kurz vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns dem Westen die Schuld daran gegeben. Bühler sagt zu der Rede, Putin biete Kulturkampf und Realitätsverlust, aber keine Perspektiven mit Blick auf den Krieg. Kurz nach Putin hat Joe Biden in Warschau gesprochen. Die zentrale Botschaft laut Bühler: Die USA unterstützen die Ukrainer so lange, wie es notwendig ist. Und: Die geplante Friedensdemo und das Manifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer. Eine Einordnung einer umstrittenen Initiative. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 21.02.2023
    #94 China: Waffenlieferant oder Friedensmittler?
    In dieser Folge spricht Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Rolle Chinas im Ukraine-Krieg. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Chinas oberster Außenpolitiker Wang Yi angekündigt, dass sein Land zeitnah einen Friedensplan vorlegen will. Bühler findet es positiv, dass "China sich verpflichtet hat, mehr zu tun". Dabei verweist er auf bestimmte Äußerungen von Wang Yi, die ihn optimistisch stimmen. Befürchtungen der USA, die Chinesen könnten Russland Waffen liefern, hält der Ex-General für unbegründet. Seiner Ansicht nach kann sich China eine Konfrontation mit dem Westen nicht erlauben. Lobende Worte findet Ex-Nato-General Erhard Bühler für den Besuch von US-Präsident Joe Biden in Kiew. Biden habe Zweifel ausräumen wollen, dass die Unterstützung der USA für die Ukraine nachlassen könnte. Bei der Reise handle es sich um ein Signal mit einem hohen Symbolwert. Außerdem habe Biden weitere Waffenlieferungen zugesagt. Bühler geht aber auch auf die Rede von Biden am Dienstag in Warschau ein. Der Zeitpunkt sei bewusst gewählt worden, um Russlands Präsident Wladimir Putin nicht die Bühne zu überlassen. Dieser hatte am selben Tag eine Rede zur Lage der Nation gehalten. Thema in dieser Folge ist natürlich auch die aktuelle Lage im Kriegsgebiet. Dabei stellt Bühler fest, dass sich seine Einschätzung nicht wesentlich vom Institute for the Study of War unterscheidet. Es gebe eine Verstärkung der Angriffe durch die Russen. Es seien aber Zweifel berechtigt, ob diese durchhaltbar seien. Auch die Möglichkeit einer russischen Großoffensive sei zu hinterfragen. Bühler räumt ein, dass die Russen in der Region Bachmut Geländegewinne erzielt hätten. Diese stünden aber in keinem Verhältnis zum Aufwand und zu den Verlusten. Weiterhin lobt der Ex-Nato-General die Entscheidung, dass der Westen der Ukraine keine Streubomben liefern will. Die Ukraine tue gut daran, sich an die Bestimmungen des humanitären Völkerrechts zu halten. Außerdem beantwortet Bühler in dieser Folge wieder mehrere Hörerfragen. Eine davon lautet: Spielt die Ukraine mit Hilfe der Nato beim sogenannten Wargaming die operativen Pläne durch, und wie genau funktioniert Wargaming? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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  • Folge vom 17.02.2023
    #93 Sicherheitskonferenz ohne Russland – verpasste Chance?
    Bei der Münchner Sicherheitskonferenz steht der Ukraine-Krieg im Mittelpunkt. Eine russische Delegation wird nicht dabei sein. Ex-Nato-General Bühler findet es nicht gut, dass nicht zumindest ein Versuch unternommen wurde, ins Gespräch zu kommen. Immerhin seien Gespräche mit China geplant. Zur aktuellen Lage: Es gab wieder einen Gefangenenaustausch. Unter anderem konnten Kämpfer in die Ukraine zurückkehren, die mit um Mariupol gekämpft haben. Heftig sind die Kämpfe weiter im Bereich um Bachmut. Laut Bühler haben die Russen ihre Aktivitäten intensiviert. Von einer großen Offensive will er noch nicht sprechen. Vielmehr könnte es sein, dass die russische Führung eine Offensive befohlen habe, die Armee aber dazu noch gar nicht in der Lage sei. Stichwort Panzerlieferungen: Lange wurde Deutschland von anderen Ländern gedrängt, Kampfpanzer zu liefern. Nun aber bremsen einige dieser Länder bei der gemeinsamen Umsetzung der Leopard-Lieferungen. Warum ist das so und was hat das für Auswirkungen für die ukrainische Armee? Und: Wir geben eine kurze Einschätzung der bisherigen Arbeit des neuen Bundesverteidigungsministers Pistorius. Bühler findet viele lobende Worte und Ähnlichkeiten zu einem früheren Verteidigungsminister, der ebenso einen sehr guten Ruf hatte. Zum Abschluss geht es um eine Umfrage, bei der Deutsche befragt wurden, ob sie ihr Land gegen einen militärischen Angriff verteidigen würden. Bühler hält von solchen Befragungen eher wenig. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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