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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 02.05.2023#112 Wann beginnt die ukrainische Offensive?Ex-Nato-General Erhard Bühler rechnet damit, dass die Ukraine ihre Offensive bald starten wird. Die russische Armee scheine selbst keine größeren Offensivaktionen zu planen. Dazu fehle es offensichtlich auch an Reserven. Stattdessen stärke Russland seine Verteidigungsstellungen an der Front. Das mache es für die Ukraine schwerer, mit ihrer Offensive zum Erfolg zu kommen, so Bühler. Andererseits müsse die Ukraine genug Material und Munition zusammenziehen, um Erfolg zu haben. Die aktuelle Lage: Die russische Armee hat die Raketenangriffe auf Ziele in der Ukraine wieder intensiviert. Das sorgt für weitere Zerstörung in den Städten. Außerdem gibt es Zahlen zu den hohen russischen Verlusten bei Bachmut. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 28.04.2023#111 Hoffen auf China?Chinas Präsident Xi Jinping hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Das ist etwas Besonderes, denn dies ist das erste Mal seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine. Beide Seiten haben sich im Anschluss positiv zu dem Gespräch geäußert. China will demnach einen Sondergesandten schicken, der mit Russland und der Ukraine reden solle. Im Podcast sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, inwieweit China helfen kann bei der Beendigung dieses Krieges. Mit Blick auf die Pläne mit einem Sondergesandten oder einer Sondergesandten sagt Bühler: Das ist ein positiver erster Schritt. Die Frage sei aber, ob Russland und die Ukraine überhaupt ein Interesse an einer Vermittlung hätten. Er skizziert, wie ein Weg zu Friedensverhandlungen aussehen könnte. Aktuelle Lage: Die Kämpfe konzentrieren sich weiter bei Bachmut und Awdijiwka. Die Russen kommen langsam voran. Bei Bachmut versuchen sie von Süden, die Einkreisung der Stadt zu vollenden. Ex-General Bühler geht aber davon aus, dass sich die Ukraine zurückzieht, bevor es dazu kommt. Daneben zeichnen sich Entwicklungen für die kommenden Wochen ab. Erneut geht es auch um die Truppen der Ukraine, die den Dnipro bei Cherson überquert haben. Die Bundeswehr und ihr oberster Dienstherr Boris Pistorius: Er will die Ausstattung der Bundeswehr verbessern. Und das soll schnell gehen. Er sagt, da gebe es zu viele Fesseln, die man sich in den vergangenen Jahren selbst angelegt habe bei der Beschaffung. Das will er ändern. Bühler findet das gut. Es gebe viel zu viele Vorschriften, die bei der Beschaffung eingehalten werden müssten. Hörerfragen: Warum wird bei der Unterstützung der Ukraine immer nur über Kampfflugzeuge gesprochen, nicht aber über Kampfhubschrauber? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 25.04.2023#110 Ukrainische Truppen am Ostufer des DneprTim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler sprechen im Podcast über eine Meldung, die viele hat aufhorchen lassen: Ukrainische Truppen sollen bei Cherson den Dnepr überquert haben und nun am Ostufer stehen. Das haben einige russische Blogger und das amerikanische Institute for the Study of War gemeldet. Bühler sagt, das seien nicht die ersten Meldungen dieser Art. Meistens handle es sich dabei um Aufklärungskräfte. Im aktuellen Fall seien einige Soldaten mit Booten übergesetzt. Die russischen Kräfte seien dort sehr schwach besetzt. So sei es möglich, dass ukrainische Aufklärungstrupps teilweise über Tage am Ostufer des Dnepr blieben. Dass es sich um Vorboten einer ukrainischen Offensive handle, sei möglich. Für wahrscheinlich hält es Bühler aber nicht. Zur aktuellen Lage: Es gibt derzeit zwei Schwerpunkte im militärischen Geschehen, sagt Bühler. Einmal der Raum Awdijiwka, westlich von Donezk. Dort gebe es heftige Kämpfe, der ukrainischen Armee drohe die Einkreisung. Noch halte sie aber ihre Stellungen. Und natürlich Bachmut, wo sich der Ring um die Stadt weiter schließe. Die zähen russischen Erfolge werden laut Bühler vor allem von den Wagner-Söldnern erreicht. Die Ukraine halte ihre Versorgungswege jedoch weiter offen. An anderen Frontabschnitten sei es vergleichsweise ruhig. Bühler vermutet deswegen, dass die Russen ihre Ressourcen derzeit schonen, um einer ukrainischen Offensive zu begegnen. In der russischen Führung scheine es auch widerstreitende Meinungen zu geben: Die einen wollten wie Präsident Putin mehr Land erobern, die anderen vor allem die aktuellen Gebiete halten. Militärhilfe für die Ukraine: Es gab wieder ein Ramstein-Treffen. Dabei gab es keine Entscheidungen zu Kampfflugzeugen – aber weitere entsprechende Forderungen der Ukraine. Bühler bleibt bei seinem Standpunkt: Deutsche Tornados und auch die Eurofighter kommen für die Ukraine eher nicht in Frage. Warum, das führt Bühler näher aus. Anders sehe es mit den amerikanischen F-16-Kampfflugzeugen aus. Sie könnten eine gute Lösung für die Ukraine sein. Äußerungen des Bundesverteidigungsministers Boris Pistorius sorgen für Diskussionen. Er hat in einer Talkshow gesagt, dass Angriffe der Ukraine gegen militärische Ziele in Russland normal seien. Bühler sagt dazu: Pistorius hat Recht. Völkerrechtlich habe die Ukraine das Recht dazu. Zum Ende des Podcasts sprechen Bühler und Deisinger noch einmal über eine mögliche Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 21.04.2023#109 Was zur geplanten Ukraine-Offensive bekannt istIn dieser Folge spricht Tim Deisinger mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über die bevorstehende Offensive der Ukraine. Die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maliar hat verkündet, dass "komplexe Maßnahmen" im Osten der Ukraine "bereits im Gange" seien. Bühler ordnet diese Äußerung ein und beantwortet mehrere Fragen, die mit der geplanten Offensive im Zusammenhang stehen. Was bedeutet das Journalistenverbot für die Frontabschnitte? Ist es wahrscheinlich, dass ein ukrainischer Aufmarsch von russischer Seite unbemerkt vonstattengehen kann? Der Ex-Nato-General erkennt außerdem Hinweise, dass Russland seine Strategie geändert hat. Die russische Armee konzentriere sich jetzt auf die Angriffe gegen frontnahe Städte. Was könnte der Grund dafür sein? Weiterhin geht er auf Meldungen ein, nach denen die Ukrainer angeblich die besetzte Stadt Nowa Kachowka angegriffen haben. Beschießen die Ukrainer wirklich Städte? In dieser Folge werden Deisinger und Bühler auch noch einmal grundsätzlich und blicken auf die Nato. Der Ex-General begründet ausführlich, warum die Nato "gut" ist und kein Angriffsbündnis. Russland habe keinen Grund, sich bedroht zu fühlen. Außerdem erklärt er, warum er ganz sicher ist, dass die Nato der Ukraine keine Zielkoordinaten liefert. Deisinger und Bühler blicken in dieser Folge auch ein bisschen über den Tellerrand. Im Sudan musste die Bundeswehr einen Evakuierungsversuch abbrechen. Berichten zufolge sollten 150 Deutsche ausgeflogen werden. Ex-General Bühler widerspricht klar der Kritik, dass die Aktion dilettantisch durchgeführt worden sei. Dabei führt er auch aus, wie aufwändig solche Rettungseinsätze geplant werden. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.