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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 19.04.2023#108 Russisches Säbelrasseln und chinesisches KalkülRussisch-chinesische Allianz: Chinas Außenminister Li Keqiang war in Russland. Präsident Putin sagte danach, es gebe einen engen Austausch und bei Länder kooperierten militärisch. Li sprach von einer starken und stabilen Allianz. Die Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler: Bei dem Bündnis steckt nicht so viel dahinter, wie es suggeriert wird. China habe kein Interesse an einer Eskalation des Kriegs in der Ukraine. Putin wolle chinesische Waffen, habe die aber bisher offenbar nicht bekommen. Bei alldem spielt aber auch der Taiwan-Konflikt eine Rolle. China beansprucht die Insel für sich und hat immer wieder deutlich gemacht, dieses Ziel auch militärisch durchsetzen zu können. Das muss einem Sorgen machen, so Bühler. Er warnt davor, schon jetzt eine militärische Konfrontation des Westens mit China herbeizureden. Zur aktuellen Lage: Die Russen vermelden weitere Erfolge in und bei Bachmut. Steht die vollständige Eroberung der Stadt bevor? Das ist möglich, lässt sich aber von außen nicht seriös prognostizieren, sagt Bühler. Eingekesselt sei die Stadt nicht, ein Rückzug der ukrainischen Armee sei weiter möglich. Was würde passieren, falls die Russen Bachmut eroberten? Bühler sagt, es wäre ein Sieg von symbolischer Bedeutung, aber wegen der hohen Verluste auch ein Pyrrhussieg. Angela Tesch und Bühler sprechen außerdem über das westliche Engagement im Ukraine-Krieg. Hintergrund sind Äußerungen des Chefs der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen. Der fordert mehr Anstrengungen für die Ukraine. Der Westen müsse bei seiner Hilfe „aufs Ganze“ gehen. Bühler sagt dazu, der Westen müsse vor allem langfristig planen, um die Sicherheit der Ukraine zu gewährleisten. Bei den Hörerfragen geht es dieses Mal unter anderem um die Erfolgsaussichten bei einer ukrainischen Gegenoffensive, die Rolle von Moldau im Ukraine-Krieg und die geleakten US-Geheimpapiere. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 14.04.2023#107 Die Schlacht um BachmutIn dieser Folge stellt Angela Tesch Ex-Nato-General Erhard Bühler die Frage: Wie lange können die Ukrainer Bachmut noch halten? Bühler zufolge ist die Lage am Boden unverändert. "Die ukrainische Verteidigung hält", meint der Ex-General. Die Russen hätten drei Viertel der Stadt eingenommen. Die Behauptung des russischen Generalstabs, dass Bachmut eingekesselt sei, hält Bühler für verfrüht. Er führt aus, welche Ausweichmöglichkeiten die Ukrainer noch haben. Der Ex-General lobt in dieser Folge außerdem die Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland bei der geplanten Lieferung von "MiG 29"-Kampfjets. Die fünf Jets, um die es geht, stammen ursprünglich aus Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR. Außerdem kommen Tesch und Bühler noch einmal auf die geleakten US-Geheimdienstdokumente zu sprechen. Neu ist, dass in den US-Medien ein möglicher Urheber der Leaks präsentiert wird. Ein Angestellter soll die Geheimdienstinformationen aus einer US-Militärbasis heraus geschmuggelt haben. Bühler spricht von einem "systemischen Fehler". Warum bereitet der Vorfall US-Präsident Joe Biden keine Sorgen? Sollten die Russen mit der Veröffentlichung der Daten verwirrt werden? Auf diese Fragen geht der Ex-General ausführlich ein. Ein weiteres Thema sind Berichte der BBC und britischer Zeitungen über knapp 100 Nato-Spezialkräfte in der Ukraine. Sie seien im Februar und im März im Einsatz gewesen. Bühler erklärt, warum er einen Nato-Spezialkräfte-Einsatz in der Ukraine für ausgeschlossen hält. Dennoch könne es sein, dass im Auftrag der Nato in der Ukraine Aufgaben durchgeführt werden. Welche sind das? Warum gibt es in der internationalen Welt wegen der Berichte keinen Aufschrei? Darauf hat Bühler klare Antworten. Tesch und Bühler sprechen auch über ein Video, auf dem ein ukrainischer Soldat offenbar von einem russischen Soldaten ermordet wird. Dem Opfer wird der Kopf abgeschnitten. Ob das Video echt ist, steht laut Bühler noch nicht fest. Klar sei, dass Russland im Gegensatz zur Ukraine systematisch Kriegsverbrechen begehe. Deutet das auf eine Schwäche der Russen hin? In welcher Verfassung sind die russischen Soldaten? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 12.04.2023#106 Pentagon-Leaks: Albtraum für die USAZur aktuellen Lage: Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht in den vergangenen Tagen wenig Bewegung bei der militärischen Lage, aber einige bemerkenswerte andere Entwicklungen. Zuerst nennt er einen Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine. Das zeige, dass es bei diesem Thema Gesprächskanäle zwischen den Kriegsparteien gebe. Daneben habe es wieder neue Luftschläge gegeben. In Bachmut werde die Lage für die Ukraine immer schwieriger. Parallel plane sie weiter an ihrer Gegenoffensive. Und: Eine bemerkenswerte Äußerung aus Russland. Im Netz kursieren US-Geheimpapiere. Sie betreffen auch die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Nato. Ein Teil der Dokumente ist wohl echt, ein Teil scheint aber auch gefälscht zu sein. US-Geheimdienstler sprechen von einem „Albtraum“. Bühler findet diese Wortwahl angemessen. Die Dokumente sähen echt aus. Und sie säten Misstrauen in den US-Diensten und bei den westlichen Verbündeten. Außerdem könnten sie Auswirkungen auf die ukrainische Frühjahrsoffensive haben. Und: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius scheint in seinem Ministerium und bei der Beschaffungsbehörde für die Bundeswehr durchgreifen zu wollen. Es gibt personelle Veränderungen und einige Kritik daran. Auch das ordnen wir im Podcast ein. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 06.04.2023#105 Russische Winter-Großoffensive ist ausgebliebenBis zum 18. April wird Moderator Tim Deisinger von Angela Tesch vertreten. In dieser Folge spricht sie mit Ex-Nato-General Erhard Bühler über die ausgebliebene russische Großoffensive im Winter. Bühler registrierte in den letzten Monaten lediglich "Offensivhandlungen taktischer Art". Was er damit meint, erklärt er ausführlich. Dabei geht er auch auf die "dezentrale Führung" der Russen ein. Dennoch dürfe man die Russen nicht unterschätzen. Ausführlich besprechen Tesch und Bühler auch die aktuelle Lage. "Früher oder später wird es zur Aufgabe von Bachmut kommen", meint der Ex-Nato-General. Es handle sich aber um einen Pyrrhussieg für die Russen. Bühler begrüßt, dass Russland einer Schutzzone um das Atomkraftwerk Saporischschja zugestimmt hat. Dabei lobt er die Bemühungen des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi. Könnte sein Vorgehen auch ein Vorbild für Verhandlungen um eine Waffenruhe sein? Ein weiteres Thema in dieser Folge ist der Nato-Beitritt Finnlands. Laut Bühler ist das geostrategisch ein Riesen-Vorteil. Außerdem seien Finnlands Streitkräfte modern. Auch auf das große Luftwaffen-Manöver der Nato in Deutschland im Juni, "Air Defender 2023", kommen Tesch und Bühler zu sprechen. Was genau soll trainiert werden? Wird das Ziel der Abschreckung erreicht? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.