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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Folgen
Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
Folgen von Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Folge vom 02.06.2023#120 Ukrainische Offensive: Vorbereitungen deutlich sichtbarTim Deisinger und Ex-Nato General Erhard Bühler sprechen in dieser Folge über den Stand bei der geplanten ukrainischen Offensive. „Die Vorbereitung für eine mögliche Offensive am Boden ist klar erkennbar“, sagt Bühler. Möglicherweise habe die erste Phase der Offensive bereits begonnen, mit dem Beschuss von logistischen Einrichtungen, Depots, Führungsstellen und anderen Einrichtungen der Russen. Zur aktuellen Lage: Es gibt nur lokale Angriffe beider Seiten, die aber nichts an der Gesamtsituation ändern. Die Wagner-Söldner sind aus Bachmut abgezogen. Sie wurden ersetzt durch namhafte Verbände der russischen Armee. Offenbar will Moskau eine Rückeroberung der Stadt durch die Ukrainer auf jeden Fall verhindern. Die russischen Luftangriffe auf Ziele in der Ukraine gehen weiter. Bühler sagt, bei der meist erfolgreichen Abwehr der Geschosse spielten deutsche Systeme eine große Rolle. Ausführlich geht es darum, mit welchen Waffen Russland angreift. Und was der Sinn der fortdauernden Attacken ist. Bühler sagt, es gibt Zusammenhänge zur geplanten ukrainischen Offensive. Bühler und Deisinger sprechen auch über mehrere Vorfälle in Russland. Unter anderem gab es Drohnenangriffe auf Moskau. Nun wird spekuliert, wer dahintersteckt. Die Ukraine, russische Widerstandsgruppen? Die beiden gehen auch darauf ein, wie solche Angriffe auf russisches Gebiet zu bewerten sind. Am Ende des Podcasts stehen die aktuellen Gewaltausbrüche zwischen Serben und Albanern im Kosovo im Fokus. Dabei wurden mehrere Soldaten der internationalen Schutztruppe KFOR verletzt. Ex-General Bühler war selbst mal Kommandeur der KFOR-Truppen dort und erklärt, wie es zur Gewalt kommen kann. Es geht um ethnische Spannungen, rechtsfreie Räume und organisierte Kriminalität. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 26.05.2023#119 Der Überfall von BelgorodIn der Region um Belgorod in Russland hat es in den vergangenen Tagen Kämpfe gegeben. Russische Milizen verwickelten die russische Armee in Gefechte. Nach eigenen Angaben handelte es sich bei den Gruppen um die „Legion Freiheit für Russland“ und „Das russische Freiwilligencorps“. Zumindest eine von beiden kämpft eigentlich in der Ukraine gegen Russland. Die Kämpfer überschritten die Grenze zu Russland und „befreiten“ einige kleinere Dörfer, bis sie von der russischen Armee zurückgedrängt wurden. Im Podcast sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, was man über die Angreifer weiß und wie die Vorfälle einzuordnen sind. Für Bühler ist klar: Der russische Grenzschutz hat sich blamiert. Eine kleine Gruppe von Kämpfern habe mit dieser Aktion für weltweites Aufsehen gesorgt. Das sei ein positiver Punkt aus Sicht der Ukraine. Dem gegenüber stünden mehrere negative Aspekte aus ukrainischer Sicht. Bühler sagt, der Vorstoß der Milizen auf russisches Gebiet sei unsinnig und werde im Westen kritisch gesehen. Die aktuelle Lage: Die Gefechtstätigkeit im Raum Bachmut hat laut Bühler deutlich nachgelassen. Die Wagner-Truppe hat ihren Abzug angekündigt und will ihre Stellungen an die russische Armee übergeben. Ein schwieriges und laut Bühler für russische Soldaten gefährliches Unternehmen. Weitere Themen: Wie wahrscheinlich sind ukrainische Attacken auf die Brücke von Kertsch im Osten der Krim? +++ Angriff auf die russische Marine mit ferngelenkten Booten. +++ Sollte Deutschland Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern? +++ Bei der Bundeswehr werden Nachbestellungen auf den Weg gebracht: Es geht um Leopard 2-Panzer in der Variante A8 und Haubitzen. Bühler findet die Pläne aus mehreren Gründen bemerkenswert. Und eine Bitte an Fans dieses Podcasts: Derzeit läuft das Publikumsvoting für den Deutschen Podcast Preis. Dabei können Sie, wenn Sie mögen, für „Was tun, Herr General?“ abstimmen, und zwar noch bis zum 28. Mai hier. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 23.05.2023#118 Die F-16-KoalitionIn dieser Ausgabe sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler über die Lieferung von Kampfjets an die Ukraine. Die USA haben offenbar erlaubt, dass andere Länder Kampfjets des US-Typs F-16 liefern dürfen. Bühler sagt, dabei handle es sich weder um eine Wunderwaffe noch um einen Gamechanger. Die Ukraine erweitere damit aber ihre Fähigkeiten. Im Detail erklärt der General, welche Vorteile die F-16 gegenüber den Jets hat, die die Ukraine bisher einsetzen kann. Es gibt aber einige offene Fragen bei dem Thema: Wer wird liefern? Es gibt Absichtsbekundungen, aber noch keine konkreten Zusagen. Welche Rolle wird Deutschland spielen, das selbst keine F-16 hat? Und warum liefern die USA selbst nicht? Bühler gibt seine Einschätzungen dazu ab. Bachmut: Die Russen haben am Wochenende verkündet, die Eroberung der Stadt sei abgeschlossen. General Bühler erklärt, die russische Armee habe die westliche Stadtgrenze erreicht. Das heiße aber nicht, dass sie die ganze Stadt unter Kontrolle habe. Die ukrainische Armee habe sich in ausgebaute Stellungen auf Höhen am Rande der Stadt zurückgezogen. Von dort könnten sie die Stadt beschießen. Und: Im Norden und Süden der Stadt seien Gegenangriffe der Ukraine erfolgreich verlaufen. Bühlers Fazit: Die Ukraine hat in Bachmut trotz des Verlusts der Stadt mehrere Ziele erreicht. Russland Sieg sei ein Pyrrhussieg. Aktuelle Lage: Die Russen greifen weiter mit Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen Ziele in der Ukraine an, um die ukrainische Luftabwehr auszutesten, zu binden und bei der Munition an Grenzen zu bringen. Bis auf die Kämpfe bei Bachmut tut sich vergleichsweise wenig an der Front. Themen bei den Hörerfragen: Der Status als Kriegspartei für die westlichen Unterstützer der Ukraine. +++ Eine Wehrpflicht in Deutschland? +++ Und: Wie der Krieg die Menschen verändert, die ihn von außen ständig betrachten. Zwei Hinweise in eigener Sache: Es gibt eine erfreuliche Nachricht für Tim Deisinger und Erhard Bühler. Der Verband der Reservisten der Bundeswehr verleiht dem Podcast „Was tun, Herr General?“ seinen Medienpreis für herausragende Leistungen, den „Goldenen Igel“ in der Kategorie Internet. Die Jury lobt dabei die sachliche und verständliche Einordnung der Geschehnisse des Ukraine-Kriegs. Und eine Bitte an alle Fans dieses Podcasts: Derzeit läuft das Publikumsvoting für den Deutschen Podcast Preis. Dabei können Sie, wenn Sie mögen, für „Was tun, Herr General?“ abstimmen, und zwar hier. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
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Folge vom 19.05.2023#117 Der Mythos der Kinschal ist wegKiew und andere Städte erleben in den letzten Tagen massive russische Luftangriffe. Dabei setzt die russische Armee ihre "Wunderwaffe" Kinschal, eine Hyperschall-Rakete, ein. Nun meldete die ukrainische Seite, dass sie sechs Kinschal abgeschossen hat. Ex-NATO-General Erhard Bühler kommentiert das mit den Worten: Der Mythos der Kinschal ist weg. Für ihn ist die Meldung ein Beleg, dass die erste abgefangene Kinschal von Anfang Mai kein Glückstreffer war. Er führt den Erfolg auf das Patriot-System zurück, das die Ukraine seit Kurzem nutzt. Bühler sagt, dass man die Kinschal-Sache aber einordnen müsse. Der Angriff auf Kiew und andere Städte erfolge auch mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern von Schiffen und mit Drohnen. Vor allem ist die Folge aber ein #Spezial rund um die Fragen der Hörerinnen und Hörer. Folgende Fragen beantwortet Erhard Bühler: Wie sinnvoll sind Farbmarkierungen an den Tarnuniformen?Was bedeutet ein „besetztes Gebiet“?Warum verstärkt Russland die Truppen in Bachmut nicht?Wie zieht man große Truppenteile unentdeckt zusammen? Welche Quellen sollte man nutzen, um sich über den Krieg zu informieren?Was sollte Moldawien gegen die russischen Soldaten in Transnistrien tun?Dürfen nicht-tödliche chemische Waffen (Pfefferspray) im Krieg eingesetzt werden?Wieso hört man nichts mehr von türkischen Drohnen auf Seiten der ukrainischen Armee?Warum geht die russische Armee so brutal vor? Welchen völkerrechtlichen Status haben die Wagner-Söldner?Wozu braucht Putin eigentlich die Wagner-Söldner?Warum beteiligen sich die EU-Länder so unterschiedlich an den Waffenlieferungen?Wie kommt es, dass viele Rüstungsgüter trotz Sondervermögen nicht bestellt wurden?Sind Ch-55-Raketen vergleichbar mit den deutschen Taurus-Raketen?Warum diskutieren wir nicht die Rückkehr zur Wehrpflicht?Wie sieht es mit der Verweigerung des Kriegsdienstes in der Ukraine aus?Warum werden die Umweltschäden des Krieges kaum thematisiert? Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Sie können auch gern für diesen Podcast abstimmen beim Publikumsvoting zum Deutschen Podcastpreis.