Die #Stimmlagen kommen aus der FROzine Redaktion von Radio FRO aus Linz. Stadt Wien kürzt im Sozialbereich | Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen in Linz.
Stadt Wien kürzt bei arbeitsmarktintegrativen Angeboten der Suchthilfe Wien
Die Stadt Wien hat bekanntgegeben Einsparungen im Sozialbereich vorzunehmen. Vor allem die arbeitsmarktintegrativen Maßnahmen von suchtkranken Menschen sind davon betroffen. Um gegen diese Kürzungen zu protestieren, hat die Suchthilfe Wien zu einer Kundgebung aufgerufen. Ebenso haben sie gemeinsam mit der Betriebsratsvereinigung des Sucht- und Drogenhilfswerks einen offenen Brief veröffentlicht. Darin schreiben sie: „Diese Maßnahmen gefährden nicht nur die Existenz langjährig bewährter Einrichtungen, sondern auch die Lebensgrundlage vieler Betroffener – Menschen, die ohnehin zu den verletzlichsten unserer Gesellschaft gehören.“ Christina Stiftel, Betriebsrätin bei der Suchthilfe Wien, spricht im Interview darüber, wie die Suchthilfe von den Kürzungen erfahren hat und was die nächsten Schritte sind. Begründet wurden die Kürzungen laut Stiftel damit, dass die Stadt Wien nicht für diese Angebote zuständig seien, sondern das Arbeitsmarktservice. Die Angebote, die das AMS bietet, würden aber für suchtkranke Menschen oft nicht passend sein, so Georg Schmid, Sozialarbeiter bei Standfest, ein integratives Arbeitsmarktprojekt von der Suchthilfeeinrichtung Dialog.
25. November ist internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
Am 25. November wird jährlich der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen begangen. Der Gedenktag geht auf die Ermordung von den drei Schwestern Mirabal zurück, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo beteiligt.In Bogotá, Kolumbien haben bei einem Treffen Feminist*innen 1981 ihren Todestag zum Gedenktag ausgerufen. Seit 1999 ist der 25. November auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt. Dieser Tag ist auch Auftakt für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Dieser Zeitraum wird österreichweit für Events und Aktionen genutzt, um Menschen für das Thema der geschlechtsspezifischen Gewalt zu sensibilisieren. In Linz hat das Kollektiv Do It Yourself Frauentag Linz zu einer Demonstration aufgerufen. Themen wie Gewaltprävention und mehr Mittel für Frauenschutzeinrichtungen waren Themen.
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#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Kritisch und informativ spüren die Freien Radios in Österreich die Stimmlagen auf, die andernorts nicht zu hören sind. Produziert wird das Infomagazin #Stimmlagen von folgenden Redaktionen und Radiostationen: VON UNTEN bei Radio Helsinki (Graz) ANDI bei Radio Orange (Wien) FROzine bei Radio FRO (Linz) unerhört! bei der Radiofabrik (Salzburg)
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Folge vom 27.11.2025#Stimmlagen: Kürzungen bei Suchthilfe Wien
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Folge vom 19.11.2025Daniela Grabovac zum Kopftuchverbot und der Antidiskriminierungsstelle | Kommissionsbericht zum Polizeieinsatz PeršmanhofKopftuchverbot: Gespräch mit Daniela Grabovac (Antidiskriminierungsstelle) Ein Kopftuchverbot sorgt erneut für Diskussionen: Wer wäre davon betroffen, welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen? Daniela Grabovac, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark und Expertin für Diskriminierungsfragen, beleuchtet in unserem Gespräch, wie das geplante Verbot mit Religionsfreiheit und patriarchalen Strukturen zusammenhängt. Sie erklärt, welche Auswirkungen ein solches Gesetz auf muslimische Frauen und Mädchen haben könnte, und ordnet die aktuelle rechtliche Lage ein, wirft einen Blick auf europäische Menschenrechtsstandards und diskutiert, ob ein Verbot tatsächlich das Problem löst oder andere Maßnahmen wie Bildung und Prävention effektiver wären. „Der Notbetrieb der Antidiskriminierungsstelle ist für nächstes Jahr gedeckt“ – Daniela Grabovac Seit 13 Jahren setzt sich die Antidiskriminierungsstelle Steiermark für Gleichbehandlung und faire Chancen ein. Ob Rassismus, Sexismus oder Benachteiligung am Arbeitsplatz – das Team um Leiterin Daniela Grabovac bietet Beratung, Unterstützung und Bewusstseinsarbeit für Betroffene und Institutionen. Doch im vergangenen Jahr stand die Stelle selbst vor einer existenziellen Herausforderung: Nach den massiven Kürzungen durch die FPÖ-geführte Landesregierung wurden sämtliche Fördermittel gestrichen – die Arbeit stand still, viele Projekte – wie beispielsweise die Ban-Hate-App – mussten stark reduziert oder fast gestoppt werden. Inzwischen gibt es einen Hoffnungsschimmer: Die Stadt Graz springt mit 85.000 Euro ein und sichert damit die Arbeit der Einrichtung zumindest vorerst ab. Doch wie lange kann das Engagement für Antidiskriminierung so weitergehen? Welche Aufgaben und Hürden bleiben aktuell bestehen? Darüber sprechen wir mit Frau Grabovac in unserem Interview. Das gesamte Interview mit Daniela Grabovac könnt ihr im Podcast von VON UNTEN im Gespräch nachhören. Kommissionsbericht zum Polizeieinsatz am Peršmanhof Am 23. Oktober wurde der mit Spannung erwartete Kommissionsbericht einer Sonderkommission zum umstrittenen Polizeieinsatz vom Juli 2025 am Peršmanhof in Kärnten veröffentlicht. Der Peršmanhof ist der zentrale Erinnerungsort der Kärtner Slowen:innen und erinnert an ein brutales NS-Massaker an 11 Zivilist:innen. Wie der Bericht festhält, mangelte es dem Einsatz an Sensibilität gegenüber der historischen Bedeutung des Ortes. Die unabhängige Kommission kritisiert unklare Zuständigkeiten, Kommunikationsprobleme und mangelnde Rücksicht auf die Gedenkstätte. Zugleich lobt sie die umfassende Aufarbeitung und legt konkrete Empfehlungen vor: bessere Schulung von Polizist:innen zu historisch sensiblen Einsätzen, mehrsprachige Kommunikation, transparente Dokumentation und Schutz vor politischer Vereinnahmung von Gedenkstätten. In diesem Beitrag hört ihr eine Zusamenfassung der wichtigsten Erkenntnisse des Berichts. Den gesamten Bericht findet ihr hier.
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Folge vom 13.11.2025#Stimmlagen – Ein Jahr nach Novi SadDiese Ausgabe der Stimmlagen kommt aus Wien und wird von der Redaktion der o94 News auf Radio Orange gestaltet. Ein Jahr nach Novi Sad Ein Jahr nach der Tragödie von Novi Sad dauern die Proteste in Serbien an. Auch in Wien gedenkt die serbische Diaspora der Opfer und unterstützt mit der Initiative Blokada Beč die Bewegung, die sich gegen Korruption und staatliche Repression richtet. Mit der Ausstellung „Solidarität, die Grenzen überwindet“ an der VHS Rudolfsheim zeigte Blokada Beč auch einen visuellen Rückblick auf ein Jahr Protestbewegung. Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier und Sophia Tietjen; Rosalie und Jonas bei „Solidarität, die Grenzen überwindet“ Buchvorstellung: „Migrationspanik“ von Judith Kohlenberger In ihrem neuen Buch beschreibt Migrationsforscherin Judith Kohlenberger die ‚autoritäre Wende‘ in der Migrationspolitik. Welche Folgen das für Teilhabe, Zugehörigkeit und Zusammenhalt hat, diskutierte sie am Donnerstag, 23. Oktober in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik in Wien. Beitragsgestaltung: Karla Kent Frauenstreik in Wien Frauenstreik am Parlament: Am 24. Oktober fand der Protest anlässlich des 50. Jubiläums des isländischen Frauenstreiks von 1975 statt. Neben Redebeiträgen von verschiedensten Initiativen und Feminist*innen, legten sich die Protestierenden demonstrativ auf den Boden und setzten so ein Zeichen gegen die Benachteiligung von Frauen und FLINTA* in Österreich. Beitragsgestaltung: Ines Stiermeier und Sophia Tietjen; Aufnahme: Gerhard Kettler
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Folge vom 05.11.2025#Stimmlagen: Die verdrängte Pandemie – Linke Stimmen gegen den PandemierevisionismusStimmlagen – Das Infomagazin der Freien Radios in Österreich Die verdrängte Pandemie – Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus In der aktuellen Ausgabe der Stimmlagen – dem Infomagazin der Freien Radios in Österreich spricht David Mehlhart mit den Publizisten Frédéric Valin und Paul Schuberth über ihren im Oktober im Unrast Verlag erschienenen Sammelband „Die verdrängte Pandemie – Linke Stimmen gegen den Pandemierevisionismus“. Das Buch vereint Beiträge bekannter Autorinnen und Autoren – unter anderem Natascha Strobl und Thomas Ebermann – die sich kritisch mit der gesellschaftlichen und politischen Aufarbeitung der COVID-19-Pandemie auseinandersetzen. Die Herausgeber plädieren für eine Perspektive, in deren Zentrum die Schutzwürdigkeit der individuellen Gesundheit steht – und wenden sich gegen Tendenzen eines latenten bis offenen Sozialdarwinismus, der in unterschiedlichen politischen Lagern breit gemacht hat. Im Interview sprechen Valin und Schuberth über die Entstehung des Sammelbands, die Hintergründe der Debatte und ihre Motivation, dieses Thema erneut aufzugreifen. Redakteur: David Mehlhart (Moderation & Technik) Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at