Bei einer Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe Adamuz in Andalusien sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Mehrere Waggons entgleisten und stießen mit einem entgegenkommenden Zug zusammen, einige wurden eine Böschung hinabgeschleudert. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, viele Passagiere mussten sich selbst aus den zerstörten Waggons befreien.
Die betroffene Strecke war nach Angaben von Verkehrsminister Óscar Puente erst kürzlich modernisiert worden. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar, Untersuchungsergebnisse werden frühestens in einigen Wochen erwartet. Es ist das schwerste Zugunglück in Spanien seit der Katastrophe von Santiago de Compostela im Jahr 2013.
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Folge vom 19.01.2026Viele Tote bei Zugunglück in Spanien
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Folge vom 19.01.2026Weltwirtschaftsforum in Davos: Große weltpolitische UnsicherheitenMit dem Weltwirtschaftsforum beginnt in Davos eines der wichtigsten internationalen Treffen des Jahres, erstmals ohne Gründer Klaus Schwab. Der 87-Jährige hatte sich im vergangenen Jahr aus der Führung des Forums zurückgezogen. Für den Journalisten Florian Eder von der Neuen Zürcher Zeitung ist das ein Einschnitt: Davos verliere an Gründermythos und werde sachlicher, funktionaler. In diesem Jahr stehe weniger die Person Schwab im Fokus als vielmehr die Frage, wie belastbar die internationale Ordnung noch ist, so Eder im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer. Geopolitik überlagert andere Themen In Davos geht es diesmal weniger um klassische Wirtschaftsthemen wie Inflation oder Klimaschutz. Stattdessen dominiert die weltpolitische Unsicherheit. Das Forum sei kein Ort, an dem schnelle Lösungen entstehen, so Eder, aber ein Raum, in dem Machtverhältnisse sichtbar werden und Gespräche abseits formeller Diplomatie möglich sind.
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Folge vom 19.01.2026EU will Trumps Zoll-Drohungen nicht hinnehmenUS-Präsident Trump erhöht den Druck auf Europa: Weil Dänemark und andere NATO-Staaten eine Abtretung Grönlands ablehnen, droht Trump mit Strafzöllen von zehn Prozent gegen acht Länder, darunter Deutschland und Frankreich. Die EU bereitet nun Gegenmaßnahmen vor. Der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament, hält eine harte Reaktion für notwendig. Die EU habe bereits eine Liste mit Gegenzöllen, etwa auf Whisky oder Flugzeugteile, die jederzeit aktiviert werden könne. Zusätzlich stehe seit drei Jahren ein neues Instrument zur Verfügung, das sogenannte Anti-Zwangs-Maßnahmen-Gesetz. Es soll verhindern, dass Staaten wirtschaftlichen Druck einsetzen, um politische Ziele durchzusetzen.
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Folge vom 18.01.2026Schnell HBO Max buchen - oder lohnt sich das nicht?Der Streamingdienst "HBO Max" ist nun offiziell in Deutschland verfügbar. Das sind schlechte Nachrichten für die "Sky"-Kundschaft, denn viele der Prestige-Serien von "HBO" gab es in den letzten Jahren beim Pay-TV-Anbieter "Sky". Damit ist jetzt Schluss. Ob die eigenen Hochglanz-Produktionen aber ausreichen, um mit "HBO" auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen, schätzt die Film- und Serienexpertin Anna Wollner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch ein.