Ab Mai will der Bund den Kauf von Elektroautos wieder stärker fördern. Käuferinnen und Käufer sollen mindestens 3.000 Euro Prämie erhalten, sozial gestaffelt sogar bis zu 6.000 Euro. Voraussetzung ist ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen von maximal 80.000 Euro. Bundesumweltminister Schneider (SPD) erhofft sich davon neuen Schwung für die E-Mobilität.
Warum der große Effekt noch ausbleiben könnte
Nach Einschätzung von Birgit Priemer, Chefredakteurin von auto motor und sport, ist die Förderung ein wichtiges Signal, wird aber nicht automatisch für einen Durchbruch sorgen. Viele Haushalte könnten sich trotz Prämie keinen Neuwagen leisten und würden eher nach Gebrauchten suchen. Genau dort sieht Priemer eine Schwäche: Die Förderung gilt bislang nicht für gebrauchte E-Autos. Dabei ließe sich gerade so der Fahrzeugbestand klimafreundlicher machen. Unabhängig von der Prämie rechnet Priemer mit steigenden Verkaufszahlen. 2026 kämen viele günstigere Modelle auf den Markt, auch von deutschen Herstellern. Die staatliche Förderung könne diesen Trend verstärken, entscheidend seien aus ihrer Sicht aber auch niedrigere Strompreise, vor allem beim Schnellladen.
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Folge vom 20.01.2026Staatliche Kaufprämie: Kommt ein E-Auto Boom?
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Folge vom 20.01.2026Warum alkoholfreies Bier immer beliebter wirdImmer mehr Menschen legen im Januar eine Alkoholpause ein. Das wirkt sich auch auf den Biermarkt aus. Alkoholfreie Biere sind längst kein Nischenprodukt mehr. Rund neun Prozent der gesamten Bierproduktion in Deutschland entfielen 2024 auf alkoholfreie Varianten, Tendenz steigend. Darauf reagieren auch regionale Brauereien seit Jahren. Bei den Park & Bellheimer Brauereien in der Pfalz gehört alkoholfreies Bier inzwischen fest zum Sortiment. Sieben von insgesamt 35 Bieren und Biermischgetränken kommen dort ohne Alkohol aus. Konsum von alkoholhaltigem Bier geht zurück Geschäftsführer Roald Pauli sagt im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer: Rund zehn Prozent des Absatzes mache das alkoholfreie Segment inzwischen aus und es wachse fast zweistellig. Gleichzeitig gehe der Konsum klassischer Biere weiter zurück. Die Verluste beim alkoholhaltigen Bier könne alkoholfreies Bier aber noch nicht ausgleichen, dafür sei der Marktanteil zu klein. Dennoch habe sich die Qualität deutlich verbessert. Moderne Brautechnik sorge dafür, dass bei der schonenden Entalkoholisierung möglichst viel Geschmack erhalten bleibe. Alkoholfreies Bier sei heute eine echte Alternative, nicht nur im sogenannten Dry January.
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Folge vom 19.01.2026Bodenseekonferenz – weniger Unfälle, Seebesucher nehmen Warnhinweise "ernster"In Götzis in Österreich hat die internationale Bodenseekonferenz begonnen. Rettungsdienste, Kliniken und Behörden aus den drei Bodenseeanrainern Deutschland, Österreich und der Schweiz beraten, wie die Notfallhilfe verbessert werden kann. Auch die Björn-Steiger-Stiftung macht mit. Das ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts mit dem Ziel, die Notfallhilfe in Deutschland zu verbessern. Sie ist nach dem achtjährigen Björn Steiger benannt, der im Jahr 1969 nach einem Verkehrsunfall wegen fehlender zeitnaher und professioneller Hilfe starb. Der Geschäftsführer für Rettungsdienste, Christof Chwojka, in SWR Aktuell: "Der Bodensee ist groß – und das wird oft unterschätzt. Das Wetter kann schnell umschlagen, das Wasser ist auch im Sommer kalt und die Entfernung sind groß." Dabei sei die Zahl der Unfälle aber zurückgegangen. "Offenbar nehmen die Seebesucher die Warnhinweise ernster. Ich denke auch, dass Social Media ein wenig mithilft, weil auch dort Warnungen vor Wetterumschwüngen schnell verbreitet werden können." Was Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Rettungseinsätzen voneinander lernen können, darüber hat SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg mit Christof Chwojka gesprochen.
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Folge vom 19.01.2026Schluss mit "Glamping": Caravaning wird endlich wieder erschwinglichIn Stuttgart läuft die größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, die CMT. Neben Reisetrends wie Wandern, Golf und Wellness geht es um Camping, um Wohnmobile, Wohnwagen und Zubehör für den Campingurlaub. Ingo Wagner ist Chefredakteur der Zeitschrift CARAVANING. Er sieht als Trend die Rückkehr zu günstigen und einfachen Einstiegsmodellen, nachdem Wohnwagen und Wohnmobile in den vergangenen Jahren immer teurer und luxuriöser geworden sind. Wagner in SWR Aktuell: "Alle Hersteller sind auf der Suche nach neuer Kundschaft. Unsere Zeitschrift hat Leserinnen und Leser gefragt, warum sie sich keinen neuen Caravan oder ein neues Wohnmobil kaufen. Und da steht an Nummer eins der Hindernisse der hohe Preis. Das sehen die Hersteller auch, trotz eines ungebrochenen Trends zum Campingurlaub. Und da wird gegengesteuert." Entsprechend würden wieder verstärkt schlichter ausgestattete Einstiegsmodelle angeboten. Auch die Zielgruppe sei jünger geworden, sagt Ingo Wagner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg.