In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten.
Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des
Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken
Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren
darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt
durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin
Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es
auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem
rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella
aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin
Alexandra Endres ein.
Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder
sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen.
Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde
Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie
Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit,
Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich
zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden
systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und
welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im
Ressort X der ZEIT.
Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei
Parlamentswahl
Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in
Kolumbien
Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar«
Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien
Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo
wieder auf
Incels: Die Könige der Loser
Incel-Bewegung: Die Könige der Loser
Incel-Kultur: Kennt Ihr Sohn Andrew Tate?
Incel: Unberührt und voller Hass
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Folge vom 31.05.2026Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?
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Folge vom 30.05.2026Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne PolitikKönige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag und Kanzleramt? In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung, mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale Politik nicht doch auch schön sein kann. Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 30.05.2026Kann Kubicki wirklich die FDP retten?Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig: Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT, ein. Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros der ZEIT. Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus? Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen? Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren? Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit Reisende rechnen müssen Brennerautobahn: Aber hier leben? Nein danke Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 29.05.2026Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war 2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt drohen. Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt. Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung kommt. Außerdem im Update: Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können – teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr. Und sonst so? Naomi Osaka frischt den Dresscode von Roland Garros auf Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Andreas Scheuer: Anklage gegen den ehemaligen Verkehrsminister Pkw-Maut: Andreas Scheuer muss wegen gescheiterter Pkw-Maut vor Gericht Waffenruhe im Irankrieg: Verhandlungen laut Vance trotz Fortschritten »noch nicht am Ziel« OK, America? / Verhandlungen mit dem Iran: Wie Trump es schafft, den Irankrieg nicht zu beenden Liveblog: Irankrieg Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von Reservisten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.