Das Europäische Parlament will einer geplanten Handelsvereinbarung mit
den USA vorerst nicht zustimmen. Eigentlich sollte das Parlament die
Zollvereinbarung aus dem vergangenen Jahr am morgigen Dienstag
ratifizieren. Die EU reagiert damit auf die Verhängung eines pauschalen
Importzolls von 15 Prozent durch US-Präsident Donald Trump. "Wir möchten
von den Vereinigten Staaten die klare Zusicherung, dass sie das Abkommen
einhalten, denn das ist das entscheidende Element", sagte der
Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD). Was es bedeutet,
dass das EU-Parlament den Zolldeal mit den USA ausgesetzt hat,
erklärt Ricarda Richter, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will
eine Zuckersteuer über den Bundesrat durchsetzen. Die Steuer soll auf
Getränke mit hohem Zuckeranteil erhoben werden, außerdem sollen
Energydrinks erst ab 16 Jahren erlaubt werden. Die CDU hatte einen
entsprechenden Antrag auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende noch
abgelehnt. Günther aber sieht darin eine Chance, die Gesundheit der
Menschen zu verbessern und Kosten im Gesundheitssystem zu sparen. Auch
Mediziner und Verbraucherschützer sprechen sich für eine solche Steuer
aus.
Bei Kämpfen zwischen der mexikanischen Armee und mutmaßlichen
Mitgliedern des Drogenkartells von Drogenboss "El Mencho" sind etwa 70
Menschen gestorben. Mexikos Armee hatte den Drogenboss am Sonntag bei
dem Versuch, ihn festzunehmen, getötet. Seitdem kommt es zu Gewalt und
Protest durch Mitglieder des Kartells.
Und sonst so? Schweden verschenkt fünf Inseln für ein Jahr.
Moderation und Produktion: Simone Gaul
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Benjamin Probst
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US-Zölle: Trumps größte Niederlage
Urteil zu Trump-Zöllen: "Trump ist geschwächt"
Gesundheitspolitik: Beknackt sterben ist auch keine Lösung
Süßigkeiten für Kinder: Wie viel Zucker darf mein Kind essen?
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Folge vom 23.02.2026Update: Trump macht neue Zölle - die EU nicht mehr mit
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Folge vom 23.02.2026Dobrindts „Sofort-in-Arbeit-Plan“Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will Asylbewerberinnen und Asylbewerber schneller in Arbeit bringen. Ein dazu vorgelegter "Sofort-in-Arbeit-Plan" sieht vor, dass sie künftig schon nach drei Monaten eine Beschäftigung aufnehmen dürfen – auch wenn ihr Asylverfahren noch läuft oder wenn sie noch in einer Erstaufnahmeeinrichtung leben. Gleichzeitig hat das Bundesinnenministerium angekündigt, Integrationskurse für viele Migrantinnen und Migranten zu kürzen. Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ordnet diese Entwicklungen im Podcast ein. Die Olympischen Winterspiele sind vorbei. Während der zwei Wochen in Mailand und Cortina d'Ampezzo wurden in 116 Wettkämpfen mehr als 700 Medaillen vergeben. Viele Athletinnen und Athleten sorgten mit emotionalen Auftritten für Bilder, die über den Sport hinaus wirkten. Eine Olympiabilanz von Nico Horn, Sportredakteur der ZEIT. Und sonst so? Wie ist es, im Krieg erwachsen zu werden? Teil zwei unserer Miniserie Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Alexander Dobrindt: Weniger Kurse, schneller in den Arbeitsmarkt Integration: Alexander Dobrindt will Asylbewerber schneller in Arbeit bringen Integrationskurse für Asylbewerber: Wo Dobrindt recht hat Integration: SPD kündigt Widerstand gegen Kürzungen bei Integrationskursen an Olympische Winterspiele 2026: Nur die Liebe zählt Liveblog: Olympische Winterspiele Olympische Winterspiele: Das italienische Winterwunder Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 22.02.2026Kann Deutschland nach dem US-Zollurteil aufatmen?Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Großteil der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Die Richter stellten klar, dass laut US-Verfassung allein der Kongress für die Erhebung von Zöllen zuständig ist. US-Präsident Donald Trump reagierte mit scharfer Kritik an den Richtern und kündigte einen "noch härteren" handelspolitischen Kurs an. Per Dekret verhängte er neue globale Zölle in Höhe von 15 Prozent. Die Maßnahme gilt ab dem 24. Februar für zunächst 150 Tage. Was dieses Urteil für Europa und Deutschland bedeutet, analysiert Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT. Das St. Joseph Krankenhaus in Berlin-Weißensee gilt als die größte psychiatrische Fachklinik der Stadt. Auf offenen und geschützten Stationen werden Menschen mit Psychosen, schweren Depressionen und Suchterkrankungen behandelt. Historisch waren Psychiatrien Orte der Verwahrung und Gewalt. Heute sind Zwangsmaßnahmen rechtlich geregelt und nur bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung zulässig. Zugleich zeigt sich, dass die Patienten häufig mit Vorurteilen konfrontiert sind. Jakob Simmank, Chefreporter im Gesundheitsressort der ZEIT, hat den Alltag auf einer geschlossenen Station begleitet und berichtet im Podcast von seinen Eindrücken. Und sonst so? Wie es ist, im Krieg erwachsen zu werden. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: US-Zölle: Trumps größte Niederlage US-Regierung: Supreme Court stellt kritische Fragen zu Trumps Zöllen Wirtschaftsgeschichte: Zölle rauf! Zölle runter! USA: Donald Trump verhängt per Dekret neue globale Zölle von zehn Prozent US-Zölle: Wie es nach dem Urteil mit den US-Zöllen weitergeht Psychiatrien: Sie schreien. Sie weinen. Sie sind oft nicht anders als du und ich Psychische Krankheiten: Wie das Reden über die Psyche zum Problem wurde Psychologie: Das hilft wirklich gegen Depressionen Psychiatrie-Enquete: "4.000 Patienten und 16 Ärzte" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 21.02.2026Ein Mord erschüttert FrankreichNach dem Tod des 23-jährigen Rechtsextremen Quentin Deranque in Lyon hat Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Der Student war nach Auseinandersetzungen zwischen rechts- und linksextremen Gruppen am Rande eines Protests schwer verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft nahm neun Tatverdächtige fest, darunter offenbar Mitarbeiter der linksradikalen Partei La France Insoumise (LFI). Mitglieder der Regierung werfen der LFI nun eine politische Mitverantwortung vor. Die Partei weist die Vorwürfe zurück. In Lyon ist ein Trauermarsch der extremen Rechten geplant. Welche Auswirkungen der Fall auf die politische Lage in Frankreich haben könnte, analysiert der Frankreich-Korrespondent der ZEIT, Matthias Krupa. Die Wochenzeitung DIE ZEIT wird 80 Jahre alt. Am 21. Februar 1946 erschien in Hamburg die erste Ausgabe mit acht Seiten, zum Preis von 40 Pfennig und in einer Auflage von rund 25.000 Exemplaren. Zum Jubiläum erscheint eine umfangreiche Geburtstagsausgabe unter dem Titel "Wie, auch schon 80?". Im Mittelpunkt steht ein Rückblick auf die Anfänge der Zeitung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sowie zentrale politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen der vergangenen acht Jahrzehnte. Konzipiert wurde die große Geburtstagsausgabe von Silke Weber, Blattmacherin für Sonderausgaben der ZEIT. Im Podcast spricht sie darüber, was die Leser in der Jubiläumsausgabe konkret erwartet. Und sonst so? Papst warnt vor KI in Predigten Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Mord an Rechtsextremisten in Lyon: Frankreich erlebt seinen Kirk-Moment Frankreich: Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod eines Rechtsextremen Frankreich: Mordermittlungen nach Tod von rechtem Aktivisten in Lyon eingeleitet Frankreich: Innenminister erlaubt Trauermarsch für getöteten rechten Aktivisten 80 Jahre DIE ZEIT: Geburtstagsausgabe und Veranstaltung in Hamburg Ausgabe Nr. 01/1946: DIE ZEIT 01/1946 vom 21. Februar 1946 Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.