Die Parteien Bayerns haben sich zu ihren traditionellen Veranstaltungen
am politischen Aschermittwoch versammelt. Am Aschermittwoch, der den
Beginn der christlichen Fastenzeit markiert, kommt jährlich die
Politprominenz zusammen. Dabei geht es traditionell rau zu: Die
Politikerinnen und Politiker wählen in ihren Reden ungewohnt deutliche
Worte. In Bayern wird am 8. März in den Kommunen gewählt. Wie viel
Wahlkampf steckte also in den Reden? Dazu teilt die
ZEIT-Politikredakteurin Lisa Caspari ihre Eindrücke, sie hat den
politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Passau verfolgt. Ihre
Kollegin Jana Hensel hat das Ganze in Rheinland-Pfalz beobachtet.
Der deutsche Hausärztinnen- und Hausärzteverband zieht ein knappes
halbes Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePa)
eine kritische Bilanz. Sie sei wenig praxistauglich, und der "absurd
komplizierte" Registrierungsprozess frustriere selbst digitalaffine
Menschen. Markus Beier, der Sprecher des Verbands, sagte den Zeitungen
der Funke Mediengruppe, viele wüssten auch gar nicht, dass sie eine ePA
besitzen. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus gibt im Podcast
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur ePa.
Außerdem im Update: Das ZDF hat in einem Beitrag des "heute journals"
vom 15. Februar über die US-Behörde ICE ein KI-Video ohne redaktionelle
Kennzeichnung gezeigt. Anne Gellinek, die stellvertretende
ZDF-Chefredakteurin, entschuldigte den Vorfall: "Der Beitrag entspricht
nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden
dürfen."
Und sonst so? Wie werden die Namen der Winterolympioniken ausgesprochen?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Politischer Aschermittwoch: Söder in Passau
Landtagswahlen: Wahlen in den Bundesländern
Fasten: Wie Fasten den Körper verändert
Gesundheitsdaten: So nutzen Sie die elektronische Patientenakte richtig
Gesundheit: Hausärzte ziehen kritische Bilanz zur elektronischen
Patientenakte
KI-Videos im "heute journal": Sagen, was fake ist
Künstliche Intelligenz: ZDF entschuldigt sich für nicht gekennzeichnete
KI-Bilder im Programm
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro
im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
Nachrichten
Was jetzt? Folgen
Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo
Folgen von Was jetzt?
2000 Folgen
-
Folge vom 18.02.2026Update: "Meckerfritze" und "Hundesohn" – so lief der politische Aschermittwoch
-
Folge vom 18.02.2026Kann Trump einen Deal mit dem Iran erzwingen?Vor neuen indirekten Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran in Genf hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran erhöht. Er warnte vor "Konsequenzen", sollte es zu keiner Einigung kommen. Bereits die vorherige Gesprächsrunde war indirekt im Oman abgehalten worden. Im Mittelpunkt der Gespräche steht das iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Der Iran signalisiert Bereitschaft zur Begrenzung seines Nuklearprogramms, fordert im Gegenzug jedoch ein Ende der Wirtschaftssanktionen. Wie realistisch ein militärisches Eingreifen der USA im Falle eines Scheiterns der Gespräche wäre, ordnet Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. Nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft gegen die AfD in Sachsen-Anhalt geraten weitere Landesverbände unter Druck. Dort waren mehrere Fälle bekannt geworden, in denen Angehörige von AfD-Landtagsabgeordneten bei Parteifreunden im Bundestag beschäftigt wurden. Rechtlich sind diese Beschäftigungsverhältnisse zulässig. Der AfD-Bundesvorstand reagierte nun erstmals und begrüßte die Initiative des Landesverbands Sachsen-Anhalt, eine sogenannte Verhaltenskommission einzusetzen. Diese soll die Vorwürfe prüfen und parteiinterne Standards klären. Wie stark die Affäre die Partei intern belastet und ob sie sich auf Umfragewerte auswirkt, analysiert Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der ZEIT. Und sonst so? Verletzter Kormoran sucht Hilfe bei Bremer Notaufnahme Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: USA und Iran: Iran verschärft den Ton gegen USA nach Atomgesprächen USA und Iran: Trump warnt Iran vor Atomgesprächen vor ausbleibender Einigung Abbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das Gespräch mit Putin Treffen im Oman: USA signalisieren vor Atomgesprächen mit Iran Kompromissbereitschaft Iran: Wie weit ist das iranische Atomprogramm? Atomprogramm: USA beschließen neue Sanktionen gegen den Iran Vorwürfe gegen AfD-Landesverband: AfD Sachsen-Anhalt streitet Vorwürfe der Vetternwirtschaft ab AfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus AfD-Mitarbeiter: Chrupalla beschäftigt Ehefrau eines Parteifreundes AfD: Vorwürfe der Vetternwirtschaft gegen Niedersachsens AfD-Chef Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 17.02.2026Update: Ukraine in der Offensive – hilft das beim Verhandeln?In Genf haben Verhandlungen unter Vermittlung der USA über ein mögliches Kriegsende zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Es ist bereits der dritte Anlauf für Verhandlungen. Dieses Mal stellt sich das Kriegsgeschehen jedoch anders dar: Die Ukraine hat zuletzt offenbar rund 200 Quadratkilometer ihres Gebietes zurückerobern können. Wie beeinflusst der ukrainische Erfolg die aktuellen Gespräche? Und wieso ist Starlink so wichtig für den militärischen Erfolg? Diese und weitere Fragen beantwortet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT. Im Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon ist der Haupttäter Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige wurde in allen Punkten für schuldig befunden. Er betäubte über Jahre seine Frau Gisèle Pelicot und vergewaltigte sie zusammen mit anderen Männern. Das Opfer, Gisèle Pelicot, hat die gerichtliche Verhandlung bewusst öffentlich durchgeführt. Inzwischen gilt sie in Frankreich als Heldin und hat ihre Geschichte in einem Buch niedergeschrieben. Für die ZEIT hat Tanja Stelzer sie interviewt. Im Podcast berichtet Stelzer davon, wie Pelicot den schweren Missbrauch verarbeitet. Die Sonderfolge zum Prozess finden Sie hier. Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD als "Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" eingestuft. Er erhält damit zusätzliche Möglichkeiten, die Partei nachrichtendienstlich zu beobachten. Niedersachsens Verfassungsschutz begründet die Hochstufung unter anderem mit einem ethnisch-kulturellen Volksbegriff innerhalb der Partei, pauschalen Abwertungen von Gruppen und der Verächtlichmachung staatlicher Institutionen. Die Inflation ist im Januar auf 2,1 Prozent gestiegen. Besonders Lebensmittel verteuerten sich, aber auch bei Sprit und Dienstleistungen sind die Preise angezogen. Die großen Inflationstreiber der vergangenen Jahre – Gas und Strom zum Heizen – sind hingegen etwas günstiger geworden. Und sonst so? Wie ein guter Ritt ins chinesische Neujahr gelingt. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Münchner Sicherheitskonferenz: Ukraine an Europa: Ihr braucht uns auch! Gisèle Pelicot: Sie ist wieder aufgestanden Gisèle Pelicot: "Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns alle" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
-
Folge vom 17.02.2026Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt. Jahrelang hatte ihr Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20 Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls Gefängnisstrafen. In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren, die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson. Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu sein." Das gesamte Interview von Tanja Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie hier lesen. Host: Hannah Grünewald Redaktion: Constanze Kainz Die Redaktion erreichen Sie per Mail an wasjetzt@zeit.de Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.