Noch ist nicht klar, wer neuer Fraktionsvorsitzender der Union wird.
Gehandelt werden unter anderem: Thorsten Frei, Kanzleramtschef (CDU),
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Gesundheitsministerin Nina
Warken (CDU). Alle drei würden einen Ministerposten frei machen – und
damit einen Umbau des Kabinetts anstoßen. Spahn war am 18. Juli von dem
Amt zurückgetreten. Grund war die Kritik an ihm, nachdem bekannt
geworden war, dass er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden
ist. Als Fraktionschef im Bundestag war Spahn der wichtigste Mann im
Machtgefüge der Union unterhalb der Kanzlerebene. Der Fraktionsvorsitz
der Union wird traditionell mit dem CSU-Chef abgestimmt, das letzte Wort
hatte der Bundeskanzler. Wer auf Spahn folgt und welche
Herausforderungen auf den neuen Fraktionsvorsitzenden zukommen, erklärt
Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Pflege im Heim kostet inzwischen im Schnitt 3.364 Euro im Monat, die die
Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem ersten Aufenthaltsjahr anteilig
selbst zahlen müssen. Das sind monatlich 256 Euro mehr als 2025, und die
geplante Pflegereform sieht vor, die Leistungen der gesetzlichen
Pflegeversicherung drastisch zu kürzen. Eine private Zusatzversicherung
für die Pflege kann sinnvoll sein, wenn die eigene Rente, das Vermögen
und die Leistungen der Pflegekasse eine mögliche Lücke nicht schließen
würden. Für wen lohnt es sich, eine private Pflegezusatzversicherung
abzuschließen? Dazu hat die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll
recherchiert.
Und sonst so? WM-Babys
Transparenzhinweis: Wir haben wegen eines Fehlers im Newsblock eine
Nachricht aus der Folge entfernt.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?
Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt
Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet
Private Pflegezusatzversicherung: Wie sinnvoll ist eine private
Pflegezusatzversicherung?
Pflegereform: Ein harter Schlag für die alternde Gesellschaft
Pflege: Das würde die Pflegereform für Sie bedeuten
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Folgen von Was jetzt?
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Folge vom 21.07.2026Wer folgt auf Jens Spahn?
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Folge vom 20.07.2026Großbritannien: Neuer Premier, alte Probleme (Update)Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen Bittner. Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen 3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT. Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent genug von der Plattform entfernt. Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer? Andy Burnham: Der König des Nordens Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte in Deutschland Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente zu kürzen« Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und hohe Dunkelziffer AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler AliExpress Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 20.07.2026Liquide trotz Sanktionen: So finanziert sich das iranische RegimeTrotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär Omid Rezaee im Podcast. Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20. Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker, einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht. Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast. Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens? Moderation und Produktion: Hanna Heim Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 19.07.2026Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn sein Amt kostetCDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten. Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA. Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin. Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT. Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der Sportredaktion der ZEIT ein. Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch wird Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland geregelt ist Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität vor Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler? Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei WM Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM? WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also tritt er sie kaputt Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation« Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale« Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.