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NachrichtenKultur & Gesellschaft

Auf den Tag genau

Aus dem Kiez in die Welt, von der Oper in den Boxring – mit täglich einer Zeitungsnachricht aus der Hauptstadtpresse heute vor 100 Jahren tauchen wir ein in die Fragen und Debatten, die das Berlin von 1920 bewegten. Halte dich informiert und bleib auf dem Laufenden über eine Welt, die uns heute doch manchmal näher ist, als man meinen möchte. Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell. Mit Dank an Andreas Hildebrandt für den Jingle und Anne Schott für die Bildmarke.

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Folgen von Auf den Tag genau

2057 Folgen
  • Folge vom 20.11.2022
    Die Wirren am Wiener Burgtheater
    Berlin ist ohne Wien wahrscheinlich genauso wenig zu ertragen wie umgekehrt, weshalb die Presse an der Spree auch in Zeiten mangelnder Valuta es sich nie nehmen ließ, ausgiebig aus der Donaumetropole zu berichten. Damals wie heute war es nicht zuletzt das Kultur-, will damals wie heute vornehmlich heißen: das Theaterleben, das man mit besonderem Interesse beobachtete, auf wie hinter der Bühne. Für beides ist das Burgtheater, damals wie heute, berühmt wie kaum eine zweite Bühne im deutschsprachigen Raum, und entsprechend schauen alle theaterkritischen Augen, damals wie heute, nirgendwohin so gerne wie nach Wien. So am 20. November 1922 auch die Vossische Zeitung – und für uns Frank Riede.
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  • Folge vom 19.11.2022
    Die Renaissance des Ofens
    Der Winter 2022/23 naht, das Gas ist knapp, was tun, wenn die Zentralheizung ausfällt? Soll man sich mit Brennholz ausstatten? Auch der Herbst 1922/23 war geprägt von der bangen Frage, wie man sich im nahenden Winter zu Zeiten von allgemeinem Kohlenmangel warmhalten sollte. In diesem Kontext beschwört im Berliner Lokal-Anzeiger vom 19. November ein Autor die Renaissance des Ofens, der scheinbar vor dem Weltkrieg ausgestorben, nun wieder seine Dienste tun könnte. Paula Leu singt für uns diese Ode an den Ofen.
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  • Folge vom 18.11.2022
    Wilhelm Cuno im Zug ins Kanzleramt
    Die bereits im Jahr 1855 gegründete Berliner Börsen-Zeitung zählte zu den ältesten Berliner Tageszeitungen und ist nicht mit dem Berliner Börsen-Courier zu verwechseln, der sich 1868 von ihr abspaltete. Während der Courier in der Folge ein eher linksliberales Profil ausprägte (und vor allem für sein ambitioniertes Feuilleton berühmt war), blieb die Berliner Börsen-Zeitung ein deutlich konservativer ausgerichtetes Handelsblatt. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, wie positiv das Blatt dem wirtschaftsliberalen Geschäftsmann Wilhelm Cuno als designiertem neuen Reichskanzler und dem von ihm avisierten sogenannten ‘Kabinett der Wirtschaft‘ gegenüberstand. Die Vorfreude auf Cunos Amtsantritt ging hier so weit, dass man dem sich im Zug von Hamburg nach Berlin begebenden Quereinsteiger nach Wittenberge entgegenreiste und auf der letzten Teilstrecke seiner ‘Fahrt ins Kanzleramt‘ in seinem Kupee platznahm, um ein, nun ja, exklusives Interview über seine Pläne für die Regierungsübernahme zu führen. Im Ergebnis stand in der Ausgabe vom 18. November 1922 eine seltene Genre-Kreuzung aus Eisenbahnartikel und politischem Porträt, die für uns Frank Riede besichtigt.
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  • Folge vom 17.11.2022
    Ein Pariser Brief
    Ein schillernder Verbrecher im Frankreich des Jahres 1922 war der sich zum adeligen Baron Reith de Baillencourt, einem im Wohlstand lebenden Bänker, hochstapelnde Dieb und Betrüger, der offensichtlich beträchtliche Summen anhäufen konnte. Überführt wurde er, als Ermittler die Spur eines gestohlenen Automobils verfolgten und dieses auf dem Gelände seines Anwesens fanden. Offensichtlich war er der Kopf einer verzweigten Diebesbande. Um an diese Informationen zu gelangen war ein Abstecher in die französische Presse des Jahres 1922 notwendig, genauer in das „Le Petit Journal“ vom 22. September. Dieser Exkurs klärt diese Personalie in unserem heutigen Artikel vom 17. November, in dem die Berliner Börsen-Zeitung einen Brief aus Paris erhält - mit den notwendigen Ereignissen und Vorgängen, die eine Pariser Gesellschafts-Saison ausmachen. Ein Verbrecher, wie der falsche Baron Reith, muss jedes Mal mit von der Partie sein. Der spöttische und satirische Artikel verwendet, wenn es über die ebenfalls stets präsenten Wohltätigkeitsveranstaltungen geht, heute wohlweißlich nicht mehr benutztes rassistisches Vokabular. Für uns präsentiert die Ingredienzen der Pariser Saison Paula Leu.
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