Heide Schmidt über aktuelle Gefahren für Demokratien
Demokratien sind weltweit unter Beschuss. Wie können Demokratien gegen Angriffe von Außen aber auch von Innen geschützt werden? Wie kann Bewusstsein gefördert werden für den Wert der Demokratie aber auch für die Gefahren, die etwa von rechtspopulistischer Politik für sie ausgehen?
Auf diese Fragen antwortet die Politikerin Heide Schmidt in einem längeren Studiogespräch.
1993 gründete sie, nachdem sie aufgrund von politischen Auffassungsunterschieden aus der von Jörg Haider geführten FPÖ ausgetreten war, das liberale Forum, eine Partei die bis 1999 im österreichischen Nationalrat vertreten war.
Am 20. März war sie anläßlich der Diskussionsveranstaltung „Wie scheitern Demokratien“ zu Gast in der Trinkhalle Bad Ischl und und zuvor auch im FRS Studio.
Beitrag aus der Redaktion des Freien Radio Salzkammergut
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#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Kritisch und informativ spüren die Freien Radios in Österreich die Stimmlagen auf, die andernorts nicht zu hören sind. Produziert wird das Infomagazin #Stimmlagen von folgenden Redaktionen und Radiostationen: VON UNTEN bei Radio Helsinki (Graz) ANDI bei Radio Orange (Wien) FROzine bei Radio FRO (Linz) unerhört! bei der Radiofabrik (Salzburg)
Folgen von #Stimmlagen - Das Infomagazin der Freien Radios
97 Folgen
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Folge vom 28.05.2025Studiogespräch mit Heide Schmidt
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Folge vom 22.05.2025Gedenken in Gunskirchen | ME/CFS Awareness Tag in WienDie #Stimmlagen kommen diesmal von der FROZine Redaktion von Radio FRO aus Linz: Gedenkfeier im ehemaligen KZ Gunskirchen. Mahnwache für die Krankheit ME/CFS. Gedenkfeier in Gunskirchen Am 10. Mai wurde der Befreiung des KZ-Außenlagers Gunskirchen in Oberösterreich vor 80 Jahren gedacht. Die Gedenkfeier fand im Wald auf dem ehemaligen Lagergelände zwischen Gunskirchen und Edt bei Lambach statt. Dazu eingeladen haben die beiden Gemeinden gemeinsam mit der Welser Initiative gegen Faschismus. Schüler*innen der Mittelschule Gunskirchen übernahmen die Gestaltung. Wie jedes Jahr ist auch eine Delegation der jüdischen Gemeinde in Budapest angereist. Sie hören ein Interview und die Rede von György Frisch, dem Sprecher der ungarischen Jüdinnen und Juden. Beitrag: Marina Wetzlmaier ME/CFS: Unversorgt seit 1969 Am 12. Mai war internationaler ME/CFS Awareness Tag. Das steht für Mylagische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrome. Das ist eine schwere chronische Multisystemerkrankung, die häufig nach Virusinfektionen auftritt. Sie ist seit 1969 offiziell bekannt, aber bis heute gibt es keine Heilung. Eines der Hauptmerkmale bei ME ist die Post Exertional Malaise, kurz PEM genannt. Das ist eine Belastungsintoleranz. Das bedeuetet, dass sich bei Personen nach physischer oder mentaler Anstrengung der Zustand so verschlechtert, dass sie „crashen“. Ihre Symptome verschlechtern sich zeitverzögert und das kann Stunden, Tage oder Monate anhalten. Auch eine permanente Verschlechterung des Gesamtzustandes durch einen Crash ist möglich. Um auf die fehlende Versorgung in der Medizin und im Sozialbereich aufmerksam zu machen, hat am Heldenplatz in Wien eine Mahnwache stattgefunden. Beitrag: Aylin Yilmaz Alle Informationen zu den Stimmlagen finden Sie unter www.stimmlagen.at
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Folge vom 08.05.2025Lauf gegen Korruption – Von Novi Sad nach Brüssel | Konzernklage gegen Deutschland – Der Fall StrabagLauf gegen Korruption – Von Novi Sad nach Brüssel und eine Konzernklage gegen Deutschland – Der Fall Strabag sind die Themen der heutigen Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Gestaltet wird die Sendung von der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz. Lauf gegen Korruption – Von Novi Sad nach Brüssel Beim Einsturz des Bahnhofvordachs in Novi Sad am 1. November 2024 starben 16 Menschen. Trotz Anklagen gegen 13 Personen und Rücktritten zweier Minister blieb eine vollständige Aufklärung bisher aus. Seit April läuft eine Gruppe Studierender zu Fuß von Novi Sad bis Brüssel: über 1.500 km Protest gegen ein System aus Korruption, Einschüchterung und staatlicher Gewalt. In Graz machten sie Halt, trafen auf solidarische Strukturen und erzählten von ihrem Kampf um Gerechtigkeit. Wir berichten über den Zwischenstopp in Graz. Bild: Jelena Heliantos Konzernklage gegen Deutschland – Der Fall Strabag In diesem Beitrag sprechen wir mit David Walch von Attac Österreich über den brisanten Fall Strabag: Der Baukonzern will einen Schiedsspruch von 350 Millionen Euro gegen Deutschland in den USA durchsetzen – basierend auf dem umstrittenen Energiecharta-Vertrag (ECT). Obwohl der Europäische Gerichtshof solche Klagen innerhalb der EU längst für unzulässig erklärt hat, urteilen private Schiedsgerichte weiter. Was bedeutet diese Paralleljustiz für Demokratie, Rechtsstaat und Klimaschutz? Warum zögert Österreich mit dem Austritt aus dem ECT – und was können wir dagegen tun? Antworten gibt’s im Interview bei Radio Helsinki – kritisch, unabhängig, solidarisch. David Walch ist seit 20 Jahren Pressesprecher von Attac Österreich.
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Folge vom 07.05.2025Protest gegen Polizeigewalt, 70 Jahre Staatsvertrag und Artikel 7, Studierendenproteste in Serbien – #StimmlagenTrauer und Wut nach dem Tod von Lorenz A. Der 21-jährige Lorenz A. wurde am Ostersonntag in Oldenburg von einem Polizisten erschossen. Die Kugeln trafen den jungen Mann von hinten – nicht nur in Deutschland wurden Proteste laut. Auch in Wien kamen mehrere hundert Menschen beim Omofuma-Denkmal zusammen, um gegen Polizeigewalt an schwarzen Menschen zu protestieren. Der systemische Rassismus gegen schwarze Menschen ist auch in Österreich noch Alltag, so der Tenor auf der Kundgebung. Beitragsgestaltung: Franziska Knörr, Luca Manca; Aufnahme: Stefan Resch 70 Jahre Staatsvertrag und Artikel 7 „Uns schützt nur der liebe Gott und der Artikel 7.“ Mit dem Staatsvertrag von 1955 feiert ein grundlegendes Dokument der 2. Republik sein 70-jähriges Jubiläum. Sein Artikel 7 garantiert die Rechte der Minderheiten in Österreich – eigentlich. Denn die tatsächliche Durchsetzung dieser Rechte ist ein noch immer nicht vollendeter Kampf. Im Haus der Geschichte diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium, ob das Dokument von 1955 wirklich ein Staatsvertrag für alle ist. Beitragsgestaltung: Simon INOU Serbische Protestradler*innen machen in Wien Station Auf dem Weg von Novi Sad nach Strasburg machte eine Gruppe von rund 80 Studierenden aus Serbien in Wien Station. Sie waren mit dem Fahrrad quer durch Europa unterwegs, um auf die Proteste gegen Korruption in der Regierung von Präsident Aleksandar Vučić aufmerksam zu machen und ihre Forderungen den europäischen Institutionen zu überbringen. Am 7. April war Wien das Etappenziel, die Protestradler*innen wurden von rund 2000 Menschen mit großer Begeisterung empfamgen. Beitrgasgestaltung: Dejan Aleksić; Aufnahme und Mitarbeit: Stefan Resch