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#Stimmlagen - Das Infomagazin der Freien Radios

#Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Kritisch und informativ spüren die Freien Radios in Österreich die Stimmlagen auf, die andernorts nicht zu hören sind. Produziert wird das Infomagazin #Stimmlagen von folgenden Redaktionen und Radiostationen: VON UNTEN bei Radio Helsinki (Graz) ANDI bei Radio Orange (Wien) FROzine bei Radio FRO (Linz) unerhört! bei der Radiofabrik (Salzburg)  

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Folgen von #Stimmlagen - Das Infomagazin der Freien Radios

99 Folgen
  • Folge vom 22.11.2023
    Pogromnachtsgedenken in Wels | Antisexismuskampagne mit Stefanie Sargnagel | Tag gegen Gewalt an Frauen
    #Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die FROzine Redaktion von Radio FRO in Linz. „Nicht irgendwann, sondern jetzt“ Pogromnacht-Gedenken und Debatte um Straßenumbenennungen in Wels. Vor 85 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 haben Nationalsozialisten überall in Österreich und Deutschland jüdische Menschen misshandelt, verschleppt oder ermordet. Sie haben jüdische Geschäfte geplündert und Synagogen in Brand gesetzt. Die Welser Initiative gegen Faschismus hat am Montag zum Gedenken an die Opfer geladen. Rund 500 Menschen haben sich vor dem Jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark versammelt. Hauptredner war Bundespräsident Alexander Van der Bellen. “Niemals wieder” – diesen Aufruf mit Leben zu erfüllen, lautet sein Appell. Er findet auch klare Worte zum Antisemitismus heute: „Wenn Österreich das ‚Niemals vergessen‘ ernst meint, muss es das zeigen. Nicht irgendwann, sondern jetzt.“ Bundespräsident Alexander Van der Bellen beim Pogromnacht-Gedenken in Wels. Foto: Welser Antifa “Die Reichspogromnacht erinnert uns daran, wie schnell Hass und Intoleranz in Gewalt umschlagen können”, sagt Martin Kamrat, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde Linz. Er betont in seinem Redebeitrag die besondere Aufgabe und Verantwortung der jungen Generationen. Diese sind ebenfalls auf der Kundgebung vertreten: Schülerinnen des BRG Waller Straße haben die Biografien von jüdischen Opfern gelesen, die in Wels lebten. Werner Retzl, Vorsitzender der Welser Initiative gegen Faschismus, hebt die Debatte um Straßenumbenennungen in Wels hervor: “Während wir hier der jüdischen Opfer gedenken, wird wenige Kilometer entfernt auf Straßenschildern glühender Judenhetzer und NS-Verbrecher gedacht. […] Judenhetzer und NS-Verbrecher haben im Straßenbild definitiv nichts verloren, wenn man die regierungsamtlich verkündete Bekämpfung des Antisemitismus und den antifaschistischen Auftrag unserer Bundesverfassung, der in Artikel 9 des Staatsvertrages nachzulesen ist, ernst nimmt.” Konkret fordert die Welser Antifa seit fast zwei Jahren die Umbenennung der Franz-Resl-Straße. Resl – ab 1933 illegales NSDAP-Mitglied, ein überzeugter NS-Propagandist, der seinen Judenhass über Mundartgedichte verbreitete. Auf dem Straßenschild wird er verharmlosend als „Mundartdichter und Humorist“ bezeichnet. Im Welser Gemeinderat wurde kürzlich ein Antrag auf die Umbenennung dieser – und weiterer belasteter – Straßen von einer FPÖ-ÖVP-MFG-Mehrheit abgelehnt. Beitrag: Marina Wetzlmaier Stefanie Sargnagel entwirft Antisexismuskampagne für Linzer Frauenbüro Die Frauenstadträtin Eva Schobesberger hat in einer Pressekonferenz am 14. November eine neuen Kampagne gegen Sexismus vorgestellt. In 4 verschiedenen Comics hat die Autorin Stefanie Sargnagel Themen wie Sexismus am Arbeitsplatz aufgegriffen. Eva Schobesberger sagt: „Sexismus ist nichts Privates und in unserer Gesellschaft sehr viel weiterverbreitet, als wir es auf den ersten Blick sehen. Es geht dabei um Machtmissbrauch, Grenzverletzungen und Diskriminierung und Herabsetzung. Belästigungen, Hassparolen, sexistische Anfeindungen sind inakzeptabel. In Unternehmen, im gesellschaftlichen Kontext, in den sozialen Medien, genauso wie in jedem anderen Lebensbereich auch. Ich bedanke mich bei Stefanie Sargnagel für die Zusammenarbeit und das Ergebnis! Diese Kampagne soll ein Plädoyer für ein Null-Toleranz-Umfeld für sexistisches Verhalten sein. Null Toleranz für Sexismus!“ Das Frauenbüro der Stadt Linz setzt gemeinsam mit Cartoonistin und Schriftstellerin Stefanie Sargnagel mit einer Kampagne gegen Sexismus ein klares Zeichen: Sexismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz! Hierfür hat Stefanie Sargnagel vier Cartoons entwickelt, die zum Nachdenken und Hinterfragen tradierter Rollenzuschreibungen anregen und Gewalteskalationen, die im Femizid enden, in unserer Gesellschaft anprangern. Antisexismus Sujet. Grafik: Stefanie Sargnagel/Frauenbüro Linz Wenn Sie sich die Comicbilder selber als Postkarte oder Poster bestellen wollen, können Sie das hier tun. Beitrag: Aylin Yilmaz 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen In Linz findet am 25. November um 16:00 am Martin-Luther Platz eine Demonstration statt. Veranstaltet wird diese von Do It Yourself Frauentag Linz. Margherita Matzer und Katharina Wurzer vom Bündnis haben über die Gründe gesprochen, warum dieser Tag immer noch so wichtig ist. Femizide sind in Österreich leider immer noch ein aktuelles Thema. 2023 wurden laut Medienberichten 25 Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet – was die Definition eines Femizides ist. Um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen, muss klar werden, dass nicht nur körperliche Verletzungen darunter fallen. Sexistische Beleidigungen, Bedrohungen, Stalking, körperliche Selbstbestimmung, finanzielle Abhängigkeit vom Partner sind ebenso Aspekte. Wichtig ist DIY Frauentag Linz die körperliche Unversehrtheit aller Menschen, darum schließen sie trans und nichtbinäre Personen explizit in ihre Forderungen mit ein. Matzer sagt zu Femiziden: “Femizide sind meistens Morde, die vom Partner oder Ex-Partner begangen werden. Und zwar dann, wenn die Frau sich trennen möchte oder sich gerade getrennt hat. Und das ist wirklich das Ding vom Besitzen. Also da sehen wir wirklich, die Frau ist das Besitztum des Mannes. Dieses Denken: “Wenn ich sie nicht besitzen kann, darf sie niemand besitzen, deswegen bringe ich sie um.” Das ist die Spitze von dem Ganzen.” Beitrag: Aylin Yilmaz Mehr Informationen zum Infomagazin der Freien Radios in Österreich unter stimmlagen.at
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  • Folge vom 16.11.2023
    Hunger. Macht. Profite | Unmenschliche Zustände für Migrant:innen in Medved’ov | Tag der Putzkraft
    Seit Oktober findet wieder die österreichweite Filmreihe Hunger. Macht. Profite statt. Die Filmtage zum Recht auf Nahrung bringen in ganz Österreich kritische Dokumentarfilme über globale Landwirtschaft und Ernährung in unterschiedliche Städte. Die Filme zeigen die Ursachen von Hunger und wer davon profitiert. Es werden die Verdrängung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und den fortschreitenden Raubbau an natürlichen Ressourcen aufgezeigt, aber auch Lösungen und mutige Menschen die sich gegen die mächtige Agrarindustrie wehren. In den nächsten Wochen kommen die Filme (in Wien und Vorarlberg wurden sie bereits gezeigt) noch in die Steiermark, OÖ, NÖ und nach Tirol. Wir haben mit Tina Wirnsberger von Fian über die Filmreihe gesprochen. Fian organisiert gemeinsam mit Attac, Via Campesina und normale.at die Filmtag. Unmenschliche Haftbedingungen für Migrant:innen in Medved’ov Mitte Oktober traten inhaftierte Migrant:innen im slowakisch-ungarischen Grenzort Medved’ov in einen Hungerstreik gegen unmenschliche Haftbedinungen, FSK aus Hamburg und Radio Corax haben damals darüber berichtet. Vor drei Wochen beendeten sie ihren Streik. Sarah von der VON UNTEN-Redaktion hat sich erkundigt, warum der Protest vorbei ist und wie die Situation jetzt aussieht. Tag der Putzkraft Am 08.11 ist der ‚Tag der Putzkraft‘. Die Gewerkschaft vida, nimmt dies zum Anlass in einer Pressekonferenz am 30. Oktober am Grazer Hauptplatz mehr Wertschätzung und bessere Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer*innen in der Reinigungsbranche einzufordern. Lilli von der VON UNTEN Redaktion hat mit den Gesprächspartner*innen gesprochen. Foto Credits: GiftigesGeschäft © ujuzi.media GmbH
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  • Folge vom 06.11.2023
    Demo der Kindergartenpädagog:innen
    #STIMMLAGEN 09.11.2023 #Stimmlagen ist das gemeinsame Infomagazin der Freien Radios in Österreich. Diese Sendung gestaltete die Redaktion von ANDI, dem alternativen Nachrichtendienst von Orange 94.0 in Wien.   Who Speaks for Whom | Initiative Zukunft Ukrainerinnen | Demo der Kindergartenpädagog:innen | FRAU-Studie zu rassistischer Diskriminierung in Europa Koordination: Margit Wolfsberger; Foto von Dilan Arslan   Who Speaks for Whom Am 12. Oktober 2023 fand in der Diplomatischen Akademie eine gemeinsame Veranstaltung von AEWTASS – Advancing Equality Within The Austrian School System und dem VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation statt, bei der eine Analyse von Schulbüchern und Lernmaterialien auf die Repräsentation von Afrika hin vorgestellt wurde und Empfehlungen zur Förderung einer ausgewogenen Repräsentation des afrikanischen Kontinents im österreichischen Bildungskontext gegeben wurden. Beitragsgestaltung: Maria Wallner und Elisabeth Judmaier, Aufnahmematerial: Simon Inou   Initiative Zukunft Ukrainerinnen Seit fast zwei Jahren leben vor dem Krieg geflüchtete Ukrainerinnen in Österreich in einem Provisorium ohne langfristige Perspektive und bleiben in vielen Fällen in der Grundversorgung hängen. SOS Mitmensch hat daher die Initiative Zukunft Ukrainerinnen gestartet, um für eine Gleichstellung der aus der Ukrainer vertriebenen Menschen mit anderen Asylberechtigten zu werben. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Initiative mit einer Unterschrift zu unterstützen gibt es auf zukunft-ukrainerinnen.at Beitragsgestaltung: Stefan Resch   Demo der Kindergartenpädagog:innen Am 24.10. haben sich Pädagoginnen von privaten Wiener Bildungseinrichtungen vor der Votivkirche zusammengefunden um gegen die zu große Gruppenanzahl, das zu niedrige Einstiegsgehalt und prinzipiell die hohe Belastung in diesem Job zu protestieren. Im Beitrag spricht Claudia Huber, Qualitätsmanagerin und Kinderschutzbeauftragte bei Kiwi, Kinder in Wien. Beitragsgestaltung: Dilan Arslan und Haily Krüger   FRA-Studie zu rassistischer Diskriminierung in Europa Am 25. Oktober wurde von der European Union Agency for Fundamental Rights – kurz FRA – eine Studie veröffentlicht, die sich mit Rassismus in EU-Mitgliedsstaaten beschäftigt. Die Studie thematisiert speziell die diskriminierenden Erfahrungen von Menschen afrikanischer Herkunft. Österreich steht neben Deutschland und Finnland an der Spitze der Staaten mit den meisten Diskriminierungserfahrungen. In Österreich gaben 72% der Befragten an, in den vergangenen 5 Jahren Opfer von rassistischer Diskriminierung geworden zu sein. Diese tritt vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt, Wohnungssuche und Gesundheitswesen auf. Beitragsgestaltung: Maria Wallner, Elisabeth Judmaier, Sprecher: Sascha Stoff  
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